Pardot Export

Integration externer Tools zu Salesforce Pardot mit der Export Schnittstelle

Use Cases und Möglichkeiten und was die neue Version mit sich bringt

Integration externer Tools zu Salesforce Pardot mit der Export Schnittstelle

Pardot kann über die eigene Schnittstelle in der neuen Version – Pardot Export API mit anderen Plattformen integriert werden. Einfach ausgedrückt, ist eine API, eine Schnittstelle und die Art und Weise, wie zwei Systeme miteinander kommunizieren und Daten bi-direktional austauschen. Wenn du dir die Tools in deinem Martech-Stack anschaust, gibt es vielleicht einige, die du mit Pardot integrieren möchtest, was mit den nativen Konnektoren oder Punkt-zu-Punkt-Integratoren (z. B. Boomi, Zapier, Tray.io) nicht möglich ist. In diesem Artikel erfährst du, was genau die Pardot-API eigentlich ist und warum v5 ein revolutionärer Schritt gegenüber v4 ist.

 

Pardot Export API Anwendungen

Mit der Pardot-API kann deine Anwendung auf aktuelle Daten in Pardot zugreifen. Über die API kannst du mehrere gängige Operationen für Pardot-Objekte durchführen, bislang war es in Version 3 und 4 hauptsächlich möglich, Objekte mit bestimmten Parametern zu erstellen, diese Objekte zu aktualisieren und Daten über diese Objekte abzufragen. Nun ist die Pardot API um einige sehr interessante Funktionen erweitert worden, die wir dir gleich näher vorstellen werden.

Zuerst allerdings ein paar der gängigsten Usecases für die Pardot Export API allgemein:

 

  • Pardot erweitern: Erstelle deine eigenen benutzerdefinierten Integrationen, um deine Geschäftsanforderungen besser zu unterstützen.
  • Pardot-Daten erweitern: Bereinige und bereichere deine Interessentendaten und erspare deinen Vertriebsmitarbeitern stundenlangen Zeitaufwand für unbedeutende Aufgaben.
  • Erweitere das Berichtswesen: Nutze die Pardot-API, um den Export von Besucherdaten in deinen eigenen externen Analysetools zu automatisieren und so einen besseren Einblick zu erhalten.
  • Steigere deinen Geschäftswert: Automatisiere Aufgaben, segmentiere Interessenten mit externen Daten oder erstelle benutzerdefinierte externe Scoring-Modelle und aktualisiere Interessenten.

 

 

Pardot API Version 5

Die Pardot API Version 5 beinhaltet einen kompletten Neuaufbau der Pardot API unter Verwendung moderner Best Practices. Diese Integrationsmuster sind mit Salesforce konsistent. So funktionieren auch die Sales Cloud-APIs, so dass jeder Salesforce-Entwickler problemlos mit der Pardot-API arbeiten kann. V5 verwendet asynchrone Methoden, die sich am besten für die Durchführung von Aktionen wie den Export großer Datenmengen eignen (dies liegt daran, dass andere Prozesse nicht angehalten werden, während der ursprüngliche Prozess abgeschlossen wird, wie es bei synchronen Methoden der Fall ist). Dies ist besonders interessant für Unternehmen mit hohem Datenverwaltungsbedarf, denn es ermöglicht den Massenexport und -import von Interessenten- und Prospectaktivitäten.

 

Authentifizierung

Die neue Pardot API Authentifizierung bedeutet, dass man sich über Salesforce Connected Apps authentifizieren kann. Mit dieser Änderung entfällt die Notwendigkeit, sich als reiner Pardot-Benutzer zu authentifizieren. Connected Apps benötigen nur eine oAuth-Verbindung zu Salesforce, da diese Integration mit einem einzigen Zugriffstoken auf Pardot und Salesforce zugreifen kann. Dieses Update war für die Pardot-API-Strategie von entscheidender Bedeutung, da es vor allem ISVs die Möglichkeit eröffnet, AppExchange-Apps für Pardot zu entwickeln.

 

Pardot Export

Hier als Beispiel das Tool “Postman”, mit dem man die Pardot API ansprechen kann um die Datenstruktur abzufragen

 

Integration mit Pardot-Dateien

Die Version 5 der API ermöglicht Integrationen mit Pardot-Dateien und Layout-Vorlagen, bekannt als „CRUD“, was für create, read, update, delete steht (die 4 Aktionen, die Sie mit einem Datensatz durchführen können). Warum Integrationen mit Pardot-Dateien erstellen? Viele Teams verwenden Repositories von Drittanbietern für die Verwaltung von Marketing-Assets, wie z. B. DAMs (Digital Asset Management), die Assets speichern und Versionsänderungen verfolgen. Einige Teams benötigen Massen-Uploads für Bilder und PDFs in Pardot.

 

Integration mit Pardot Landing Page Templates

Pardot API v5 ermöglicht Integrationen für Pardot Landing Page Layout Templates, ebenfalls mit CRUD. Warum sollte man Integrationen mit Pardot Landing Page Layout-Vorlagen erstellen? Viele Teams verwenden Tools von Drittanbietern für die Erstellung von Marketing-Assets, die möglicherweise mit ihrem Website-CMS geteilt werden, deren Branding bereits verfügbar ist oder die einfach von den Benutzer*innen bevorzugt werden. Diese können an Pardot übertragen werden, sobald sie fertig sind, da Pardot den Tracking-Aspekt bietet. Außerdem wird es Lesezugriff auf eine Untergruppe von Feldern in den Objekten Kampagne, Tracker-Domäne und Benutzer*innen geben, die bisher nicht unterstützt wurden.

 

Fazit

Die Pardot API v5 ist seit letztem Jahr verfügbar. Diese Version der API wurde unter Verwendung moderner Best Practices komplett neu entwickelt – und bietet definitiv überaus interessante Vorteile. Selbst wenn du die Pardot-API derzeit nicht nutzt, wird dieser Schritt Auswirkungen auf die Zukunft jedes Pardot-Kontos haben. Deshalb ist es für jeden Pardot Nutzer ratsam, zumindest mal einen Blick auf die Pardot API v5 zu werfen.

Möchtest du weitere Informationen zu dieser Thematik bekommen oder solltest du Interesse an der Integration von Pardot in dein Unternehmen haben, dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

Nicht selten liest man von Salesforce als Plattform, welche vor allem durch seine Erweiterbarkeit, Skalierbarkeit und nicht zuletzt dem Funktionsreichtum besticht. Während viele dabei in erster Linie vermutlich an Custom Development denken, wird dabei nur zu gerne der eigene Applikations-Marktplatz von Salesforce, AppExchange übersehen. Im Sinne der Effizienz und um möglichen Mehraufwand zu vermeiden, verweisen wir nicht nur äußerst gerne auf den App Store, sondern sind ebenfalls beispielsweise mit unseren selbst entwickelten Apps wie unserer SAP Integrationslösung SIP mittendrin, statt nur dabei. 

Pardot und AppExchange

Selbstverständlich sind die AppExchange Lösungen dabei nicht ausschließlich auf die Salesforce Kernplattform limitiert. So ist es wenig verwunderlich, dass Salesforce vor nicht allzu langer Zeit eine eigene Kollektion für die B2B Marketing Plattform Pardot startete. Der Schritt steht dabei ganz im Zeichen der übergeordneten Strategie Pardot mehr und mehr als Plattform zu öffnen und sich dabei die Flexibilität und Skalierbarkeit des AppExchange zunutze zu machen. Der Salesforce eigene App Store ist nämlich die Anlaufstelle Nummer 1 für vordefinierte Funktionspakete, welche als No oder Low Code Lösungen bereits in wenigen Schritten installiert werden können. So kann wertvolle Zeit, welche anderenfalls auf eigene Entwicklungskosten entfallen würde, eingespart werden und ganz nebenbei können sich Unternehmen so an Best Practice Lösungen orientieren. Für Salesforce selbst ist es zudem im Zuge der jährlich wachsenden MarTech, Tool und Lösungs-Landkarte schlichtweg nicht möglich für jede dieser Anwendungen eine native Integration zu entwickeln. Abhilfe schafft hier ebenfalls der AppExchange, wo zertifizierte Partner*innen als sogenannte ISVs (Independent Software Vendor) agieren und exakt solche Lösungen zur Verfügung stellen können.

 

Bedeutung für die Zukunft von Pardot

AppExchange bietet damit bereits aktuell einen enormen Mehrwert für Pardot Kund*innen jeglicher Art, um schnell und einfach Lösungen für ihre Herausforderungen zu finden. Diese Strategie rund um das Schaffen eines Ökosystems, in dem PartnerInnen und KundInnen gleichermaßen profitieren, ist sicherlich keine neue Strategie von Salesforce. Wir sind jedoch der Meinung, dass dies in Zukunft noch zunehmen wird und rechnen zukünftig mit noch mehr exzellenten Lösungen, welche über den AppExchange Eingang in so manche Salesforce Org finden werden. Grund genug für uns, den aktuellen Status Quo des Angebots einer Untersuchung zu unterziehen und unsere beliebtesten Lösungen zu küren.

 

Kurzvorstellung unserer Lieblings-AppExchange Lösungen für Pardot

Grundsätzlich kann im AppExchange unterschieden werden zwischen Lösungen, welchen von Partner*innen (ISVs) entwickelt wurden und solche die aus der Entwicklerschmiede von Salesforce selbst stammen. Diese trägt den Namen Salesforce Labs und publiziert regelmäßig nützliche Anwendungen, so auch für Pardot. Um den Scope dieser Funktionalitäten besser einschätzen zu können, stellen wir im Folgenden einige unserer Favoriten vor.

AppExchange

 

Demandbase ABM by Demandbase

Durch diese App können B2B Marketing Teams nicht nur durch die Schnittstelle Zugriff erhalten auf die AI-gestützten Daten auf Account Level von Demandbase, zusätzlich kommen damit jede Menge nützliche Funktionen wie die Erstellung von Target Account Listen, Account Level Segmentierung oder Möglichkeiten zur Messung der ABM Performance. Definitiv einen Blick wert für alle Unternehmen auf der Suche nach einem Upgrade ihrer ABM Aktivitäten.

 

Scan to Salesforce/Pardot – Business card scanner for iOS & Android by Sansan

Im Falle dieser App verrät der treffende Name schon so gut wie alles. Die Anwendung von Sansan erlaubt es, ohne größeren Mehraufwand Visitenkarten zu scannen und sowohl zu Salesforce als Leads, Kontakte und Accounts hinzuzufügen als auch zu Pardot als Prospects. Bonusfunktionen wie die Validierung der Scans, Anpassung der Scans (Mapping, Vermeidung von Duplikaten, Hinzufügen zu einer Kampagne, etc.) und die Anreicherung der Daten sind ebenfalls nützliche Zusatzfeatures.

 

Email Digest for Pardot by Sercante

Das Versprechen dieser Anwendung ist eben so einfach wie effizient: Eine wöchentliche Zusammenfassung der wichtigsten Aktivitäten in Pardot als Report in ihre Inbox. Dazu gehören beispielsweise die Email Statistiken oder Aktivitäten der Prospects. Die Zustellung kann dabei angepasst werden und beinhaltet zudem einen hilfreichen Vergleich zur Vorwoche zwecks Kontextualisierung.

 

Vidyard – Video for Virtual Selling with Salesforce by Vidyard

Nicht ganz so günstig dafür umso spannendere Features bringt Vidyard für Pardot mit. Die Integration mit Pardot und Salesforce ermöglicht es Videos in vielfältigsten Kontexten anzuwenden, sei es als persönliche Botschaft im Sales oder als Engagement Boost im Email Marketing.

 

Pardot List Control for Salesforce by Salesforce Labs

Diese Anwendung ermöglicht es durch eine einfache Komponente Leads und Kontakte simpel vom jeweiligen Record aus einer Liste in Pardot hinzuzufügen oder eine neue Liste zu erstellen. Damit entfällt der ein oder andere aufwendigere Workaround. Ein Wechsel zwischen Pardot und Salesforce ist somit ebenfalls nicht mehr notwendig.

 

Embedded Feedback within Pardot Emails by Salesforce Labs

Mit dieser App von Salesforce Labs erhalten Nutzer*innen zwei nützliche Lightning Web Components für den neuen Email Builder. Diese können einfach in Emails eingebaut werden, um von Empfänger*innen direkt in der Email Feedback in Form von Sternen oder Text Elementen abzufragen. Eben so simpel wie hilfreich, um als B2B Marketing Manager*in beispielsweise Feedback zu einem Event oder Interessen abzufragen.

 

Pardot and Digital Engagement SMS Integration by Salesforce Labs

Dieses Package ist das richtige für alle Marketer*innen, welche ohne größeren Mehraufwand ebenfalls SMS aus Pardot Automationen versenden wollen. Die App stellt damit ein gelungenes Upgrade für bestehende Engagement Studios dar und eröffnet eine Reihe neuer Möglichkeiten.

 

Getting Started Email Bundle for Pardot by Salesforce Labs

Diese AppExchange Lösung beinhaltet eine Reihe an Templates für einen gelungenen Start in den neuen Email Builder. Nutzer*innen können so von vorgefertigten Vorlagen wegarbeiten und müssen nicht bei Null beginnen, um beispielsweise Dankeschön-Emails oder Welcome-Emails zu designen. Die Templates sind dabei alle einfach anpassbar, responsiv und kompatibel mit allen gängigen Email-Clients.

 

Unserer Meinung nach stellen diese Lösungen alle sinnvollen Möglichkeiten dar, um ihrem B2B Marketing in Pardot einen Effizienzboost zu gewähren oder die gegebenen Optionen zielführend ohne sonderlichen Mehraufwand zu erweitern. Wir warten jedenfalls gespannt auf weitere neue Lösungen im AppExchange und sehen vor allem in der Option die Plattform durch weitere native Integrationen zu erweitern, den größten Mehrwert.

Fragen rund um das Pardot Ökosystem oder einzelnen AppExchange Lösungen? Kontaktieren Sie uns gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

Pardot ist die All-in-One Lösung für B2B Marketing von Salesforce. Mit seiner nahtlosen Integration in das Salesforce Ökosystem (CRM, Service, etc.) kann Pardot vor allem hinsichtlich Marketing Automation auf voller Länge überzeugen. Durch den Umfang an Funktionen hinsichtlich E-Mail Marketing, Lead Generierung, Landingpages und Reporting hilft Pardot mehr Leads zu generieren und den Sales Prozess nachhaltig zu unterstützen.

Nachdem Produktinnovationen bei Salesforce eine zentrale Bedeutung einnehmen, erhält auch Pardot üblicherweise 3-mal pro Jahr ein neues Release mit jeder Menge spannender neuer Features und Funktionalitäten. Die wichtigsten Neuerungen für jedes Release möchten wir euch hier vorstellen und erklären, warum gerade diese Funktionen für User einen Blick wert sind. Für einen vollständigen Überblick stellt Salesforce alle Release Notes vorab zur Verfügung.

 

Pardot Winter ’22 Release

Die Winter Updates sind bei Salesforce bekannt für die ein oder andere Überraschung. Und auch dieses Mal wurden wir in der Hinsicht nicht enttäuscht! Das gilt auch für Pardot im Speziellen und alle Pardot User dürfen sich auf eine Vielzahl an interessanter Neuerungen freuen. Wie immer stellen wir euch die, in unseren Augen, wichtigsten Punkte vor und sparen euch damit die mehr als umfangreiche Dokumentation. Der Star dieses Releases geht dabei definitiv an den Drag & Drop Landingpage Builder, weiteren Updates zu Lightning Experience Emails, der Slack Anbindung für Pardot sowie Neuerungen rund um die Pardot API.

Außerdem wird mit diesem Release das im Summer ´21 angekündigte Mailability Update nun endlich allgemein verfügbar. Ohne Wenn und Aber – volle Kontrolle über den aktuellen Opt-in & Bounce Status eines Prospects!

 

Drag & Drop Landingpage Builder in Lightning Experience

Lange haben wir darauf gewartet, nun ist er endlich da: der brandneue, benutzerfreundliche Drag & Drop Builder für Landingpages. Was bereits seit einiger Zeit für Emails möglich wird, ist nun auch für Landingpages Realität. Für alle die sich bereits mit dem Lightning Experience Email Builder auseinandersetzen konnten, wird dieses Update ein angenehmes Wiedersehen darstellen. Die Funktionen sind nahezu dieselben und erlauben es nun schnell und einfach Landing Pages zu erstellen auf Basis der bekannten Komponenten (HTML, Button, Bild, Text, Pardot Formular). Auch hier können User selbstverständlich auf Templates zurückgreifen.

 

Salesforce Pardot

 

Weitere Updates zum Lightning Email Builder 

Für den Lightning Email Builder gibt es mit dem Winter ´22 Release gleich zwei wesentliche Themen, die es zu betonen gilt. Zum einen sind diese im Lightning Experience Builder gebauten Emails nun auch endlich für Automations und in Engagement Programmen verwendbar. (Juhu!) Damit begegnet Salesforce einem der größten Kritikpunkte nach dem primären Release des neuen Email Builders. Zwecks granularer Kontrolle, welche Emails denn nun zur Verfügung stehen für Automationen, können einzelne Mails nun dafür per Klick aktiviert werden.

Die zweite große Neuerung betrifft die Verfügbarkeit von sogenannten Custom Components für den Email Content Builder. Damit gibt Salesforce seinen Pardot Usern nun die Möglichkeit nicht nur diverse Komponenten wieder zu verwenden von einer Email zur nächsten, sondern öffnet eine Bandbreite an Funktionen für Developer. Web Entwickler, welche in Javascript bewandert sind, können so schnell und einfach Lightning Web Components erstellen, um beispielsweise interaktive Email Blöcke für die Power User verfügbar zu machen – not bad!

 

E-Mail Open Rule Audit Tool

Die Ankündigung von Apples Mail Privacy Protection (MPP) im September hat viele Marketingfachleute in helle Aufregung versetzt. Wie sollte die Marketing-Automatisierung ohne die genaue Erfassung von E-Mail-Öffnungen wie gewünscht funktionieren? Die Antwort, die in der Community kursiert, lautet: Man sollte sich weniger auf E-Mail-Öffnungen als Verhaltensindikator verlassen.

Herauszufinden, wo E-Mail-Öffnungen in deinem Pardot-Konto verwendet werden, ist eine knifflige und zeitraubende Aufgabe, selbst in einer überschaubaren Umgebung, ganz zu schweigen von einer großen Unternehmensorganisation!

Glücklicherweise hat das Pardot-Produktteam vorausgedacht. Diese neue Seite zeigt dir, welche Automatisierungen auf E-Mail-Öffnungsdaten beruhen, und identifiziert die Betroffenen:

  • Anzahl der Engagement Studio-Trigger
  • Dynamische Listen
  • Automatisierungsregeln

 

Slack Benachrichtigungen in Pardot 

Salesforce’s neueste Akquisition des Kollaborationstools Slack findet selbstverständlich auch in Pardot Einzug. Über einen eigenen Slack Connector in Pardot wird es so möglich die beiden Anwendungen zu verbinden. Damit erhalten Pardot User die Möglichkeit eigene Slack Notifications zu verwenden anstatt auf ihre Email Inbox für Completion Actions zu setzen. Das Feature ist derzeit zwar noch in der Beta, sieht in unseren Augen allerdings sehr vielversprechend aus!

 

Einstein Key Account Identification 

ABM trifft KI. So oder so ähnlich könnte man dieses Update betiteln. Bereits mit dem letzten Release sind eine Reihe an Einstein Features in Pardot angekommen. Mit dem aktuellen Release wird eines dieser Funktionen allgemein verfügbar. Einstein Key Account Identification ist vergleichbar mit dem Einstein Behaviour Score, nur eben auf Account Level. Der Saleforce eigene KI Begleiter hilft dabei beim Grading der Accounts durch die Zuweisung eines Levels und bei der Identifikation jener Accounts mit der größten Abschlusswahrscheinlichkeit.

 

Salesforce Pardot

 

Einstein Engagement Frequency

Vielleicht bist du bei deinen potenziellen Kunden bereits auf eine “Marketing-Müdigkeit” gestoßen, bei der die Empfänger durch die Anzahl der von dir versendeten E-Mails gelangweilt, desensibilisiert oder irritiert werden. Einstein Engagement Frequency automatisiert die herkömmliche “Häufigkeit und Frequenz” (zugegeben, regelbasierte “Häufigkeit und Frequenz” ist nicht sehr genau bzw. anspruchsvoll). Die neue, KI-gesteuerte Funktion scannt das individuelle Engagement-Verhalten der Kunden, um so die optimale Versandhäufigkeit für Marketing-E-Mails vorherzusagen.

 

Metrics Guard Extra Layer

Metrics Guard wurde verbessert. Vielleicht ist dir Metrics Guard noch gar kein Begriff, aber Metrics Guard läuft im Hintergrund und schützt jeden Tag deine E-Mail-Interaktionsdaten.

Sei versichert, dass das Pardot-Engineering-Team ständig die Aktivitätsprotokolle aller Pardot-Kundenkonten überprüft, um Bot-Aktivitäten zu erkennen, d. h. verdächtige Häufungen von Öffnungs- und Klickaktivitäten, die bestimmte Schwellenwerte überschreiten. Diese durch Bot-Aktivitäten verursachten Daten werden aus den Aktivitäten der potenziellen Kunden herausgefiltert, um so eine Verzerrung der Berichte zu vermeiden.

 

Neuerungen rund um die Pardot API

Updates rund um die Pardot API bleiben besonders spannend, da sie helfen die Plattform als solches zu erweitern und mehr zu öffnen. Die aktualisierte Pardot Developer Dokumentation gemeinsam mit neuen eigenen Trailhead Modulen zu dem Thema machen die Pardot API leichter verständlich und helfen neuen Entwicklern schneller zum Erfolg zu kommen. Zudem gibt es einige spannende Neuerungen zur Pardot Version 5 API. Mehr dazu findet ihr in den Release Notes.

 

Pardot Feature Roadmap

Leider gibt es so etwas wie eine offizielle und vor allem öffentliche Pardot Roadmap nicht. Dennoch wird hinter den Kulissen über das ein oder andere sehnlichst erwartete Feature spekuliert. Und manchmal, wenn man besonders viel Glück hat, lassen sich die Produktverantwortlichen in Webinaren sogar etwas mehr in die Karten schauen. Auf folgende Funktionen haben wir dabei zuletzt einen Ausblick erhalten können oder sie stehen zumindest auf unserer Wunschliste:

  • Benutzerfreundlicher Setup Guide für Pardot samt Benutzer-Insights und Salesforce Integration Übersicht
  • Verbesserung des Zusammenspiels mehrerer Pardot Business Units dank Synchronisation von Einstellungen und Assets (Cross BU Asset Sync) 
  • Erweiterung und weitere Öffnung von Pardot als Plattform durch den Fokus auf Low/No-Code Funktionalitäten wie Third-Party Integrationen, Drag& Drop Buildern, API Calls von Pardot Automations und Vieles mehr!
  • Conditional Automations – Feinere Kontrolle über Automations dank Conditional Logik
  • Weitere Verbesserungen des Drag & Drop E-Mail und Landingpage Builders (HTML Möglichkeiten, Templates, etc.)
  • Größere Auswahl an vordefinierten Templates für Landingpages und E-Mails
  • Mehr Einstein-gestützte Features wie Attribution über KI, Predictive Analytics, Behaviour Scoring und vieles mehr
  • Mehr Flexibilität im Standard-Reporting von Pardot
  • Weiterer Push von Account based Marketing Funktionalitäten
  • B2B Marketing Analytics über mehrere Business Units
  • Integration mit Salesforce Customer Data Plattform für die Bildung von benutzerdefinierten Audiences & Insights

 

Vergangene Releases

Pardot Summer ’21 Release

Das aktuelle Pardot Release steht ganz im Zeichen zweier Dinge: Verbesserungen der E-Mail Funktionalitäten und mehr Einstein für Pardot. Bereits vor einiger Zeit haben wir euch dank der transparenten Kommunikation der Pardot Produktverantwortlichen einen Ausblick geben können, was im kommenden Relase auf uns zukommt. Nachdem nun ganz offiziell feststeht auf, welche Features ihr euch freuen könnt, geben wir euch hier nochmals einen vollständigen Überblick über unsere Favoriten:

  • Einstein Send Time Optimisation nun auch für Pardot
  • Einstein Key Account Identification (Beta)
  • Kampagnen auf Basis von Accounts
  • Mehr Einblick in die Mailability von Prospects
  • Verbesserungen des E-Mail Builders
  • E-Mail Builder für Operational List E-Mails
  • Marketing Setup für Pardot
  • Selektiverer Umgang mit der Synchronistation von Prospect Daten an B2B Marketing Analytics

 

Einstein Send Time Optimisation (ESTO)

Lange wurde dieses Feature nachgefragt und nun ist es soweit: Einstein Send Time Optimisation ist nun auch in Pardot verfügbar. Salesforce’s Künstliche Intelligenz hilft dabei Prospects besser zu verstehen und Email Engagement zu verbessern. Die Prämisse dahinter ist so einfach wie genial. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit E-Mails interagiert wird, ist dann am höchsten, wenn diese sich zum Zeitpunkt der Aktivität im E-Mail Konto ganz oben befinden. Dank ESTO werden E-Mail ganz genau dann geschickt, wenn innerhalb eines selbst definierten Zeitfensters, die Zeit für jeden einzelnen Prospect auf der Liste individuell am besten passt. Ein ebenso einfaches wie geniales Feature, welches das letzte Puzzlestück im Versprechen die richtige Message zur richtigen Zeit an den richtigen Prospect zu senden, darstellt.

 

Verbesserungen des Lightning E-Mail Builders

In nahezu jedem Release wird der E-Mail Builder von Pardot mächtiger, benutzerfreundlicher und umfassender in seinen Funktionalitäten. Mehr out-of-the-box Styling und Branding Optionen passen dabei ganz gut ins Bild, um flexiblere und gleichzeitig vollständigere E-Mails zu designen. In die selbe Kerbe schlägt die Funktion des verbesserten Error Handlings. Das Packaging von E-Mail Templates wurde ebenso vereinfacht. Zusätzlich wird der begehrte Drag and Drop Builder endlich verfügbar für operationale E-Mails. Unserer Meinung nach ein großartiger Schritt ein tolles Feature noch ein bisschen besser zu machen. 

 

Mehr Einblick in die Mailability von Prospects

Um vollkommen offen zu sprechen: Eine Liste an Prospects ist nur so gut wie die Fähigkeit ihnen Emails zu senden. Kurzum, das Monitoring eben jenes Status gilt als absoluter Schlüssel für den E-Mail Erfolg. Genau dieser Punkt wird vom Release aufgegriffen und das (zugegebenermaßen) etwas veraltete Konzept bekommt einen gänzlich neuen Anstrich. Damit einher geht mehr Transparenz und Einblick, was für jeden einzelnen Prospect der aktuelle Status ist. Die beiden Felder „opted out“ (durch den Prospect bestimmt) und „Do not email“ (durch Marketing MitarbeiterInnen/Admins gesetzt) sind nun gänzlich voneinander getrennt. War es vormals noch so, dass das Setzen des Feldes „Opted out“ auch das Feld „Do not email“ entsprechend beeinflusst hat, gehört dies nun der Vergangenheit an. Nicht nur agieren diese Felder nun gänzlich unabhängig voneinander, es existiert nun ein übergeordneter Status. Die beiden Statuswerte für Hard und Soft Bounces beeinflussen sich zudem ebenfalls nicht mehr, sondern haben eine Auswirkung auf diesen übergeordneten Status. Die Felder „Do not email“ und „Opted out“ funktionieren ebenfalls separat von ihnen.

Eine gute Übersicht gibt folgende Tabelle:

 

 

Do not email (is true)

Abgemeldet (is true)

Bounced?

Im Papierkorb?

Versandfähig X X X X
Unzustellbar X X X
Nur Transaktions-Emails (or abgemeldet is true) (or do not email is true) X X
Archiviert n/a n/a n/a

 


Eine weitere Erweiterung ist ein eigenes Feld, welches angibt, ob eine E-Mail einzigartig im System vorhanden ist. Zu guter Letzt ein Feature auf das viele lange Zeit gewartet haben: Alle zuvor genannten Felder sind in Automation Rules und im Engagement Studio verfügbar. Wenn das kein Gamechanger ist!

Zudem haben Prospects durch das neue Update nun ein eigenes Icon erhalten je nach Status, welches es einfach macht, diesen auf den ersten Blick zu erkennen:


Pardot

 

 

Accounts als Kampagnenmitgliedern

Accounts können nun einfach als Kampagnenmitglieder hinzugefügt werden, entweder einzeln vom Account weg, über die entsprechende Related List auf der Kampagne oder über einen Report. Ein klarer und wichtiger Schritt weiter in Richtung eines optimalen Setups von Account based Marketing Programmen. Zudem ein weiterer Beweis, wie Pardot und Sales Cloud weiter zusammenrücken – und damit auch Marketing und Sales Abteilungen.

 

Marketing Setup für Pardot

Pardot User bekommen mit einem entsprechenden Permission Set mehr Anpassungsmöglichkeiten des Tools. Damit können sie nicht nur einfacher kleine Änderungen selbst vornehmen, sondern ganz nebenbei schafft dieses Feature mehr Unabhängigkeit vom unternehmenseigenen Salesforce Admin. Ein Ausblick auf kommende Funktionalitäten, wie unten kurz angeteasert, offenbart, dass dies erst der erste Schritt von einigen noch kommenden ist.

 

Selektive Synchronisation von Prospect Daten

B2B Marketing Analytics erlaubt den detaillierten Einblick in Attributionsmodelle und ganz grundsätzlich Insights in die eigenen Marketingdaten. So gelingt es den Status Quo über relevante Bereiche jederzeit im Blick zu behalten (Artikel verlinken). Mit dem neuesten Release können Marketing ManagerInnen nun noch granularer steuern, welche Prospect Daten in der umfangreichen Applikation für die Analyse zur Verfügung stehen. Ein super Schritt für mehr Kontrolle und Transparenz in bestehende Datenstrukturen.

 

Pardot Spring ’21 Release

Das Spring ’21 Release für Pardot hat es in sich. Gleich mehrere Funktionen konnten uns auf ganzer Länge begeistern. Hier eine Auflistung der Highlights:

  • Daten-Sync über mehrere Business Units
  • Klonen von Kampagnen samt dazugehöriger Marketing Assets
  • Neuer First-Party-Tracking Service & Domain Management
  • Pardot User Authentication is dead – long live Salesforce single sign-on! (SSO)
  • Verbesserungen der Email Marketing Funktionen (Two-Click unsubscribe, Performance Analyse, Link Spezifikation für Completion Action, Klonen von Emails, etc.)
  • Updates zu den APIs & Integrationen (API V5)
  • Erweiterung der ABM Funktionalitäten (Accounts als Kampagnen-Mitglieder)

Daten-Sync über mehrere Business Units:

Seit dem Release ist es nicht mehr notwendig, Duplikate von Leads oder Kontakten zu behalten. Dank dem neuen Sync können Prospects aus Pardot nun über mehrere Business Units synchronisiert werden. Marketing Data Sharing gilt als empfohlen und die entsprechenden Regeln lassen sich nun leichter implementieren und managen. Voraussetzung dafür ist der v2 Connector, dessen Funktionen erweitert wurden. Marketing Data Assignments erlauben nun nicht nur, dass CRM Daten in verschiedenen BU verfügbar sind, sondern dass diese Daten gemeinsam mit Pardot verwendet und geteilt werden können.   

Klonen von Kampagnen samt dazugehöriger Marketing Assets

Wenn Kampagnen geklont werden, besteht nun die Möglichkeit verbundene Marketing Assets in Pardot wie Landingpages, Formulare oder Links gleich mit zu duplizieren. Dies macht es möglich über das Kampagnenobjekt Business Unit übergreifend Content dezentral zu verteilen.

Zukünftig sieht die Roadmap von Salesforce zudem vor, auch andere Content-Formen wie vor allem Emails Business Unit übergreifend zu kopieren und zu teilen. Damit würden sogar globale Email-Templates über mehrere BUs möglich werden!

First Party Tracking & Domain Management

Bereits im Jänner 2020 hat Google verkündet, den Support von Third Party Cookies für Chrome in den nächsten 2 Jahren einzustellen. Cookies werden generell dazu verwendet, um User-Verhalten auf der Website zu analysieren und das Verhalten besser verstehen zu können. Third Party Cookies werden dabei von Third Party Providern wie Werbetreibenden gesetzt, um relevante Sujets ausspielen zu können. First Party Cookies hingegen stammen vom Websitebetreiber selbst und werden beispielsweise verwendet um Präferenzen oder Warenkorb-Informationen zu speichern sowie personalisierte Inhalte ausspielen zu können. Das neue Feature von Pardot erlaubt es, Marketinginhalte auf Domains zugehörig zur Hauptdomain auszuspielen und Web Analytics aufrecht zu erhalten. Mehr dazu hier.

Verpflichtendes Salesforce SSO für alle Pardot User

Seit dem 15. Februar wurde der Support für das User Authentication System eingestellt. Alle User müssen somit den Salesforce single sign-on verwenden. Das bedeutet gleichzeitig mehr Sicherheit bei weniger Logins. Konkret benötigen ehemalige Pardot-only User nun auf Salesforce-Seite eine entsprechende, gültige Lizenz. Für den Übergang hat Salesforce 100 Identity Lizenzen zur Verfügung gestellt, um auch jene User zu unterstützen, die keine volle Sales oder Service Lizenz benötigen.

Pardot SSO

Neue Login-Richtlinien

 

Pardot Feature Roadmap

Leider gibt es so etwas wie eine offizielle und vor allem öffentliche Pardot Roadmap nicht. Dennoch wird hinter den Kulissen über das ein oder andere sehnlichst erwartete Feature spekuliert. Unsere persönliche Wunschliste beinhaltet etwa folgende Punkte:

  • Weitere Verbesserungen zum Lightning Email Builder
  • Push aller Themen und Funktionalitäten, die ABM in Pardot stärken
  • Vermehrter Einbau von Einstein Kapazitäten für das Reporting & Behaviour Scoring
  • Stärkere Verknüpfung mit dem CRM, um die Personalisierungsfunktionen zu verbessern
  • Mehr und tiefere Third Party Integrations sowie API-Ausbau
  • Interaktive, auf Konversation spezialisierte Marketing Tools wie Chatbots, Exit Intents, Interaktive Emails
  • Predictive Analytics und Integration von Third Party Tools für Kampagnen Attribution
  • Detailliertere, umfassendere Einstellungen für das Engagement Studio

 

Pardot Winter ’20 Release

Die Highlights aus dem Winter ’20 Release konnten sich sehen lassen. Unsere Highlights in wenigen Punkten zusammengefasst:

  • Umfassende Updates zu B2B Analytics (Verfügbarkeit in SF & Kombination von Demografie & Engagement Daten)
  • Snippets für die Wiederverwendung von Email Content
  • Marketing Content in Salesfore Object Manager
  • Engagement History Dashboards auf Account Datensätzen
  • Erweiterungen des Einstein Behaviour Scores & Kampagnen Insights

Email Snippets:

Email Snippets ermöglichen das Kopieren und Wiederverwenden von einzelnen Text-, Bild- oder ganzen Contentblöcken. Für Marketing Teams erspart das nicht nur jede Menge Zeit und Aufwand, sondern ermöglicht auch einheitliche Email Designs ohne zeitintensives Kopieren. Wiederverwendung von Content leicht gemacht!

Updates für B2B Analytics:

Einerseits ermöglicht es das Update, Prospect Daten nun einfach mit Aktivitätsdaten zu kombinieren. So kann das Prospect Engagement besser nachvollzogen werden. Andererseits wurden Performance und Zugang allgemein verbessert, da B2B Analytics nun direkt in Salesforce verfügbar ist.

Engagement History Dashboards auf Account Datensätzen:

Marketing und Sales Nutzer sind nun in der Lage, das Engagement ganzer Accounts einfach nachvollziehen zu können. Das Engagement History Dashboard kann einfach auf der Datensatzebene verfügbar gemacht werden.  

 

Pardot Summer ’20 Release

Umfassende Updates erwarteten Pardot User auch im Summer ’20 Update. Für uns bieten folgende Updates den größten Mehrwert:

  • Pardot Sandbox Umgebungen
  • Salesforce Connector v2
  • Hinzufügen zu Pardot Listen und Engagement Programmen mittels Button
  • Management von Pardot-Usern in Salesforce
  • Engagement Daten auf Opportunity Level

 

Pardot Sandbox Umgebungen:

Endlich sind Pardot-eigene Developer Sandboxen verfügbar! Sandboxen fungieren als eigene Umgebung für das Testen und Simulieren von gewissen Einstellungen ohne die Live Umgebung zu beeinträchtigen. Das ermöglicht es, ganz einfach sicherzustellen, dass neue Implementierungen funktionieren bevor sie das Tagesgeschäft beeinflussen.

Salesforce v2 Connector:

Der neue Connector benötigt keine eigene Lizenz und offeriert somit allein deswegen schon einen massiven Vorteil im Vergleich zum alten v1 Connector. Außerdem erlaubt der neue Connector mehr Kontrolle über das Data Syncing mit Salesforce. Per default basieren alle neuen Connection User seit Februar 2019 auf dem neuen Connector.

Management von Pardot-Usern in Salesforce

Salesforce User Sync sorgt dafür, dass Salesforce User Profile mit Pardot User Rollen synchronisiert werden. Admins müssen so nur noch einen User für beide Plattformen in Salesforce warten. Das eigene Anlegen der Pardot-User in Pardot selbst fällt somit weg.

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Zum Schluss folgt ein lohnenswerter Blick über den Tellerrand: In weiteren Artikeln berichten wir nicht nur über Neuerungen in Pardot, sondern sprechen auch über allgemeine Salesforce Release Notes bzw. die Neuheiten in der Marketing Cloud

Das Bewusstsein der UserInnen für ihre eigenen Daten wächst. Unabhängig von der eigenen persönlichen Meinung sollte dem Großteil der MarketerInnen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls klar sein, dass es sich hierbei um keinen Trend, sondern um einen Fakt handelt. Laut der aktuellen Statista Global Consumer Survey „Digital Advertising 2021“ sind 42% der UserInnen besorgt hinsichtlich der Menge an Daten die gesammelt wird. 44% geben zudem an, dass sie so wenig persönliche Informationen wie möglich teilen möchten, auch weil lediglich 28% davon ausgehen, dass der Großteil der Unternehmen diese Daten vertrauenswürdig behandelt.

Dieser Ruf nach mehr Privatsphäre während der Reise im Internet ist selbstverständlich auch den großen Unternehmen rund um Google, Apple und Microsoft nicht entgangen. Als logische Reaktion folgen mehr und mehr Initiativen, um diesem Grundbedürfnis nach mehr Datenschutz der UserInnen gerecht zu werden. Bereits an anderer Stelle haben wir in diesem Kontext bereits von iOS 15 und der damit einhergehenden Blockade von Tracking Pixel in Apple’s Email Client berichtet. Fest steht, dass KundInnen gerne explizit selbst entscheiden möchten, welche Daten sie bei ihren Websitebesuchen teilen. Und damit schließt sich der Kreis zur altbekannten Cookie-Thematik. 

 

Cookies? Was ist daran jetzt neu?

Warum wird das Thema gerade jetzt also umso wichtiger? Die Antwort darauf ist relativ simpel. Einerseits steigen zuvor erwähnte Tendenzen zunehmend, wobei mittlerweile exemplarisch 43% der von Statista befragten Personen angeben, regelmäßig ihre Cookies zu löschen oder gar bereits spezielle Browser verwenden, um Tracking zu vermeiden und ihre Privatsphäre zu schützen. Andererseits ist auch diese Entwicklung an den Big Playern nicht vorübergegangen. Mit einer prägenden Rolle dank der rund 68,5% Marktanteile gibt Google’s eigener Browser Chrome nicht selten die Richtung für eine gesamte Branche vor. Wenig verwunderlich galt die Ankündigung von Google zu Beginn 2020 ab dem Jahr 2023 die Verwendung von Third-Party-Cookies zu unterbinden als regelrechter Paukenschlag. Darüber was Cookies sind und wie sie funktionieren sowie einigen gängigen zukünftigen Alternativen zum Cookie-basierten Tracking haben wir bereits an anderer Stelle berichtet.

 

Warum Marketing Automation Lösungen Cookie Liebhaber sind

Die Antwort liegt im Kernnutzen von Marketing Automation Systemen begründet. Zentral wird damit der Anspruch verfolgt die Customer Journey besser zu verstehen auf Basis der aggregierten, datenbasierten Insights, um so letztendlich Profile bilden zu können und über mehrere Kanäle zielgerichteter, personalisierter und relevanter Marketing Maßnahmen automatisiert ausspielen zu können. Cookies helfen in diesem Kontext konkret bessere Einblicke in den webbasierten Teil der Customer Journey zu erlangen und das Engagement über mehrere Websites besser nachvollziehen zu können. Bessere Insights bedeutet in diesem Fall wie so oft im Umkehrschluss mehr Möglichkeiten die Relevanz der Marketing Kommunikation durch Personalisierung zu steigern.

 

Salesforce Pardot in der Post-Cookie-Ära

Marketing ManagerInnen werden angehalten sein, sich intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen, um ein Bewusstsein aufzubauen, was dies für ihre Erfolgsmessung bedeutet. Denn klar ist, dass E-Mail Öffnungen als KPI damit noch unzuverlässiger werden. Dass sich Engagement-basierte Metriken wie Link Clicks oder Click-Through-Rates als Indikator besser für die Erfolgsmessung eignen, gilt hinlänglich als bekannt. Nichtsdestotrotz werden Plattformen wie Pardot in Zukunft weiter den Fokus auf weniger Individualmetriken und mehr aggregierten Daten sowie direkten Interaktionsdaten setzen, um das eigene Publikum weiterhin auf datenschutzfreundliche Weise anzusprechen.

Die zweite gute Nachricht ist, dass auch Engagement Tracking in den kommenden Jahren nicht ausstirbt. In diesem Kontext lautet die Nummer 1 Empfehlung ganz klar auf mehrere eigene Domains für einzelne Angebote zu verzichten und stattdessen auf eine Strategie rund um Subdomains zu setzen. Nur so kann konsistentes Engagement Tracking über mehrere Angebote mittels First Party Tracking funktionieren und nebenbei Marketing ManagerInnen erlauben weiterhin auf Personalisierung und Funktionen wie Progressive Profiling zu setzen. In der Grafik wird dieses Verhalten deutlich. Im ersten Fall stimmen Website und Tracker Domain überein. Somit wird eine Aktivität und ein Visitor erstellt. Im zweiten Fall stimmen die Top-Level-Domain der verwendeten Subdomain und die Tracker Domain nicht überein. Daher wird keine Aktivität getrackt. Im dritten Fall stimmen diese beiden Aspekte zwar überein, nachdem beide jedoch unterschiedlich sind im Vergleich zum ersten Fall, wird dennoch ein eigener Visitor angelegt, da keine Verknüpfung stattfindet. Zusammengefasst gilt die klare Empfehlung für alles was getrackt werden soll, dieselbe Top-Level-Domain zu verwenden.

 

Cookies

 

In Pardot ist das Verknüpfen der Informationen des Web-Trackings über mehrere Domains in einer Pardot Instanz nach dem Wegfall von Third Party Cookies nur dann möglich, wenn BesucherInnen ein Formular auf beiden Domains ausfüllen. Exemplarisch kann dieses Szenario wie folgt abgebildet werden:

 

Cookies

 

Schritt 1: Derselbe Besucher interagiert auf allen 3 Websites. Dank der korrekten Tracking Domains für die beiden verwendeten Top-Level-Domains werden in diesem Fall zwei unabhängige Besucher erstellt, eine Verknüpfung ist ohne Third-Party-Cookies nicht möglich.

Schritt 2: Anschließend konvertiert der Besucher auf einer der beiden ersten Domains (mit derselben TLD), wodurch ein Prospect mit Verknüpfung zu Visitor 1 erstellt wird.

Schritt 3: Konvertiert der selbe Besucher nun auch auf der zweiten Domain example.com, kann Pardot die Verknüpfung zwischen beiden Besuchern herstellen.

 

In der Logik einer Kampagne gedacht, empfiehlt es sich daher weiters, dass sich alle Links und Assets dieselbe Root-Domain als Tracker-Domain teilen. Wenn also alle eure Blogbeiträge unter blog.domain.com laufen, sollten für ein vollständiges Bild eines Prospects alle Interaktionen mit einem Set an kampagnenspezifischen Landingpages mit beliebiger Subdomain auch unter derselben Root-Domain laufen. Nur so kann diese Customer Journey in Zukunft vollständig mittels First-Party-Tracking zusammenlaufen.

Die dritte gute Nachricht an der Stelle ist, dass die Pardot eigenen First-Party-Tracking Funktionalitäten bereits mit wenigen Klicks zu aktivieren sind. Bevor allerdings dieser Umstieg von Third auf First-Party-Tracking in Pardot erfolgt, empfehlen sich folgende 3 Schritte:

  • Überprüfen der verwendeten Domains, um schnell jene Tracker-Domains zu identifizieren, die bisher für das Domain-Alignment fehlen, um diese Lücken schnell zu schließen.
  • Ermitteln der derzeitig getrackten Websites, um frühzeitig zu erkennen, welche Pardot-Tracking-Codes es dort zu ersetzen gilt.
  • Untersuchen des mit Pardot gehosteten Contents, um auch hier das Domain-Alignment sicherzustellen. (auch der mittels Pardot gehostete Content wird nach dem Aktivieren automatisch First-Party-Tracking verwenden)

Danach ist das Aktivieren wenige Klicks im Setup von Pardot entfernt.

 

Salesforce Pardot

 

In Bezug auf das Erstellen neuer Tracking Domains ist die einzige Änderung, dass du nun in Zukunft eine eigene Default Kampagne benötigst, welche einfach in den Domain Management Settings festgelegt werden kann.

 

Wie in vielen Fällen empfiehlt es sich auch hier, sich möglichst früh mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die Rücksichtnahme auf die Privatsphäre rechnen BesucherInnen hoch an. Deloitte Digital hilft Ihnen gerne bei diesem wichtigen Schritt in Richtung Post-Cookie-Ära nach 2023. Melde dich gerne jederzeit bei uns zu diesen und weiteren MarTech Themen! Wir freuen uns auf ein Gespräch, um wertvolle Impulse liefern zu können.

 

Im Allgemeinen tragen Kundenportale zur Entlastung der Kundendienstmitarbeiter bei, indem sie die Kunden auf einen Online-Kanal leiten, in welchem sie Antworten auf ihre dringenden Bedürfnisse finden, ohne dass KundenbetreuerInnen hinzugezogen werden muss. Salesforce Customer Portals und -Communities unterstützen deine KundInnen und PartnerInnen, indem sie ein Forum bereitstellen, das direkt mit deinen internen Geschäftsprozessen verbunden ist. Dadurch sind sie in der Lage, im richtigen Moment mit den richtigen Informationen und Personen in Kontakt treten zu können.

 

Salesforce Customer Portals

Die Salesforce Customer Portals waren praktisch dazu gedacht, den KundInnen die Salesforce-Funktionen und CRM-Daten zugänglich zu machen, um ihnen ein besseres Kundenerlebnis zu bieten und gleichzeitig der neue Kommunikationskanal zwischen einer Marke und ihren KundInnen zu werden.

Die Customer Portals bieten sind mit verschiedenen Funktionen ausgestattet:

 

  • Sie ermöglichen den KundInnen den Zugriff auf Wissensartikel, Fallstudien und ähnliche Daten
  • KundInnen können auf die internen Prozesse des Unternehmens zugreifen
  • Unterstützte Berichterstattungsfunktionen sowie andere relevante Website-Inhalte, die die KundInnen interessieren könnten
  • KundInnen können leicht auf das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen zugreifen
  • Ermöglicht eine einfache Integration mit Anwendungen von Drittanbietern.
  • Damals hatte Salesforce drei Hauptportale, darunter:

 

Selbstbedienungsportal: Die KundInnen werden zu FAQs, Blogbeiträgen, Artikeln, technischen Dokumenten, Videos usw. weitergeleitet. Dies befreit die KundInnen im Grunde von der Abhängigkeit von Kundendienstmitarbeitern und ermöglicht es ihnen, Probleme selbst zu lösen.

Kundenportal: Den KundInnen wird ein Online-Kommunikationskanal zur Verfügung gestellt, über den sie komplexe Probleme mit den KundendienstmitarbeiterInnen besprechen können. So kann das Unternehmen seinen KundInnen trotz geografischer Barrieren oder Zeitzonen rund um die Uhr Unterstützung bieten.

Partner-Portal: Das Partnerportal, das ausschließlich für Vertriebs- und Channel-Partner bestimmt ist, soll den PartnerInnen Möglichkeiten zur Lead- und Kundenkonvertierung bieten.

Die Portale boten eine großartige Möglichkeit, schnellen Kundensupport zu leisten, ein umfassendes Kundenerlebnis auf höchstem Niveau zu bieten und Glaubwürdigkeit bei den KundInnen aufzubauen.

 

Aber Salesforce beschränkte sich nicht auf diese Einsatzgebiete, sondern strebte weitere Portale an, um die Art und Weise zu verändern, wie Marken mit ihren KundInnen interagieren.

Daher hat Salesforce in weiterer Folge eine neue Plattform entwickelt, die es Unternehmen ermöglicht, mit Menschen zusammenzuarbeiten und Informationen auf effektive Weise auszutauschen. Diese Plattform wird Salesforce Communities bzw. Community Cloud genannt.Salesforce Community

Salesforce Communities

Salesforce Communities sind Markenbereiche, die speziell für Salesforce-KundInnen entwickelt wurden, um mit der Community außerhalb deiner Organisation (d.h. MitarbeiterInnen, PartnerInnen und KundInnen) in Verbindung zu treten und mit ihnen anhand relevanter Daten und Inhalte zusammenzuarbeiten. BenutzerInnen können die Community besuchen, um Antworten auf Fragen zu finden oder ein anderes Community-Mitglied um Hilfe zu bitten.

Salesforce Community Cloud ist eine soziale Online-Plattform von Salesforce, die es Unternehmen ermöglicht, KundInnen, PartnerInnen und MitarbeiterInnen miteinander sowie mit den Daten und Aufzeichnungen zu verbinden, die sie für die Zusammenarbeit benötigen.

Mit einer Reihe von Funktionen, die übernommen wurden, und einer Fülle von neuen Verbesserungen ermöglichen Salesforce-Communities deinem Unternehmen, deine Geschäftsziele auf folgende Weise zu verfolgen:

 

Geschäftsintegration: Integriere deine Geschäftsprozesse in deine Community, um KundInnen und MitarbeiterInnen die Möglichkeit zu geben, an denselben Datensätzen im selben Bereich zusammenzuarbeiten.

Sozialer Feed: Verfolge die Datensätze, die die am wichtigsten sind, und arbeite mit Fachexperten zusammen, um Kundenprobleme zu lösen und Geschäfte abzuschließen.

Branding und Anpassung: Passe deine Communities an das Branding und die Botschaften deines Unternehmens an. Erstelle eine Community, die deine Marke fördert und deinen KundInnen und MitarbeiterInnen ein nahtloses Erlebnis bietet.

Mobil: Greife von jedem deiner Geräte aus auf Communities zu.

Soziale Intelligenz: Erhalte Empfehlungen und Inhalte, die auf deine Interessen und geschäftlichen Anforderungen innerhalb deiner Communities zugeschnitten sind.

Sicherheit und Skalierbarkeit: Du kannst dich darauf verlassen, dass deine Daten und Benutzerinformationen auf der Salesforce-Plattform sicher sind, da die Community eine Erweiterung deiner internen Organisation ist.

Selbstbedienung: Gebe deinen Kunden die Möglichkeit, sich selbst zu helfen, um deine Support-Mitarbeiter zu entlasten und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auf Ihre komplexesten Kundenprobleme zu konzentrieren.

 

Fazit

Salesforce Communities sind die neuen Portale. Sie unterstützen alle Funktionen der früheren Portale und bieten darüber hinaus einige neue Funktionen.

Wenn du jedoch noch die alten Customer Portals in Benutzung hast, bist du dir wahrscheinlich über die Vor- und Nachteile für dein Unternehmen im Klaren und musst nur noch entscheiden, ob du es beibehalten oder du dir mehr Funktionalität wünschst und zu den Communities wechseln willst. Hat dein Unternehmen noch kein Customer Portals in Benutzung, stellt sich die Frage überhaupt nicht, denn die Customer Portals sind seit 2013 für neue Unternehmen nicht mehr verfügbar. Communities ist für neue Unternehmen aktuell die einzige Option und es ist eine ziemlich gute Option.

Möchtest du gerne bei der Strategiefindung für näheren Kundenkontakt beraten werden oder benötigst du Hilfe bei dem Umstieg von Customer Portals zu Communities, dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

 

Nach dem Abschluss der 27,7 Milliarden Dollar teuren Übernahme von Slack am 21. Juli hat Salesforce nun die ersten Funktionen angekündigt, die die Produkte von Slack integrieren, darunter Sales Cloud, Service Cloud, Marketing Cloud und Tableau.

Wie Salesforce mitteilte, wird Slack auf verschiedene Weise in die Customer 360-Plattform integriert, um die MitarbeiterInnen in Vertrieb, Marketing und Service effektiver zu vernetzen – sowohl intern als auch unternehmensübergreifend. 

Die Erweiterungen sind laut Salesforce darauf ausgelegt, MitarbeiterInnen, Kunden und Partner auf einer einzigen Plattform miteinander zu verbinden, mit dem Ziel, Geschäftsabschlüsse zu unterstützen, Fälle zu lösen und Vertriebskampagnen zu optimieren.

 

 

Sales Cloud und Service Cloud

Einer der Gründe, warum einige ArbeitgeberInnen vor der Pandemie die Telearbeit vermieden haben, ist die Sorge um die Produktivität der MitarbeiterInnen und ihre Fähigkeit, mit verteilten Teammitgliedern zusammenzuarbeiten.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, führt Salesforce die Slack-Räume “Account” und “Deal” in die Sales Cloud ein, die es den Vertriebsteams ermöglichen sollen, rund um einen Kundengeschäftszyklus zu interagieren. Die neuen Räume vereinen Dateien, Unterhaltungen und Daten an einem Ort und ermöglichen es VertriebsmitarbeiterInnen und Partnern, Kunden zu betreuen, indem sie auf die Historie der Räume zugreifen und beim Abschluss eines Geschäfts mitwirken.

 

Salesforce Slack

 

Eine kostenlose neue Funktion namens “Automated daily briefs” bietet Vertretern eine tägliche Liste von Aufgaben, Meetings, vorrangigen Geschäften und Änderungen an Salesforce-Datensätzen in Sales Cloud. Swarming und Expert Finder, zwei neue Funktionen in der Service Cloud, erstellen einen Slack-Kanal für Serviceteams zur Zusammenarbeit bei Fällen mit hoher Priorität und identifizieren automatisch Expertinnen, die einem Swarm-Kanal auf der Grundlage von Verfügbarkeit, Kapazität und Fähigkeiten hinzugefügt werden.

 

Salesforce Slack

 

 

Marketing Cloud und Analytics

Fehler in der Kommunikation können sich auf das Endergebnis auswirken. Laut Salesforce geben 86 % der MitarbeiterInnen und Führungskräfte ineffektive Kommunikation als Grund für Misserfolge am Arbeitsplatz an. Und 33 % der MitarbeiterInnen sagen, dass die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ihre Loyalität erhöht.

Auf der Marketing Cloud-Seite will Salesforce dem entgegenwirken, indem es Teams ermöglicht, Einblicke in die Leistung von Marketingkanälen sowohl aus der Marketing Cloud als auch aus Datorama direkt in Slack zu teilen. Neue Workflow-Benachrichtigungen aktualisieren die Kanäle automatisch, wenn Änderungen an einer Marketing Journey vorgenommen werden, sodass die Teams die Möglichkeit haben, Änderungen in Echtzeit zu überprüfen und zu genehmigen.

Darüber hinaus ermöglichen neue Benachrichtigungsfunktionen die Einrichtung automatischer Alarme für Ereignisse in Tableau, z. B. wenn eine Vertriebspipeline unter einen bestimmten Schwellenwert fällt oder wenn sie in Dashboard-Kommentaren erwähnt werden. Watchlist Digests bieten ein tägliches Update zu ausgewählten Metriken und deren Entwicklung, während Subscriptions regelmäßig Dashboards an Kanäle senden.

 

Salesforce Slack

 

 

Fazit

“Unabhängig davon, ob ein Unternehmen eine hybride Arbeitsweise anstrebt, vollständig dezentral arbeitet oder persönlich anwesend ist, ist ein digitales Hauptquartier eine Möglichkeit, sich sinnvoll zu vernetzen und unternehmensweit sowie mit externen Partnern, Anbietern und Kunden zusammenzuarbeiten”, so Rob Seaman, SVP für Slack bei Salesforce. “Durch die Integration von Salesforce und Slack sowie anderer Geschäftsanwendungen und -systeme in ein digitales Hauptquartier machen wir Slack zur primären Interaktionsebene für Kunden. Slack ist der Ort, an dem die Arbeit erledigt wird, und diese neuen Slack-first Innovationen beschleunigen und rationalisieren die Prozesse, sodass die Mitarbeiter von überall aus zusammenarbeiten können.”

Salesforce und Slack hatten zwei Aufgaben: Beide Plattformen in einer zu integrieren und dabei keine der Plattformen zu Schaden kommen zu lassen, sondern beide in Summe besser zu machen. Das haben sie geschafft, indem sie die beiden Schnittstellen effektiv miteinander verbunden haben und so nachhaltige neue Funktionen ermöglichen. Wenn du schon jetzt mehr Informationen zum Thema der Salesforce Slack Integration haben willst, melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

In den letzten Jahren hat sich CPQ (Configure, Price, Quote) als Trend in der Softwarewelt etabliert. CPQ-Lösungen, die mit ERP-Systemen und CRM-Software verwandt sind, haben sich als Mittel zur Steigerung der Effektivität und Produktivität von Vertriebsteams ins Rampenlicht geschoben. Eine Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit von CPQ-Anwendungen zu maximieren, ist die Implementierung einer CRM-CPQ-Integration. Wenn du deine CRM- und CPQ-Lösungen miteinander verbindest oder ein CRM mit integrierten CPQ-Funktionen erwirbst, kannst du dein Vertriebsteam auf die Überholspur zum Erfolg bringen.

 

Was genau ist CPQ?

CPQ ist ein Vertriebstool, das den VertriebsmitarbeiterInnen bei der Erstellung von Produktangeboten viele Schwierigkeiten erspart und den KäuferInnen eine Plattform bietet, auf der sie auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte erwerben können. Außerdem speichert es alle Preis- und Konfigurationsdetails eines Unternehmens, um unabhängig vom jeweiligen Kaufszenario Genauigkeit zu gewährleisten.

CPQ-Software ist für jedes Unternehmen, das komplexe, konfigurierbare Produkte und Dienstleistungen vertreibt, der Treibstoff für die Verkaufszyklen. Je größer die Anpassungsfähigkeit eines Produkts ist, desto wichtiger ist es, den Verkauf mit einer CPQ-Anwendung zu unterstützen, die über alle Vertriebskanäle hinweg skalierbar ist.

Ohne ein CPQ-Tool kann der Abschluss eines Verkaufs zeitaufwändig sein. ManagerInnen müssen sich vergewissern, dass die VertriebsmitarbeiterInnen keine unzulässigen Rabatte anbieten, und sie müssen überprüfen, ob die von ihnen angegebenen Konfigurationen gültig sind, was den Genehmigungsprozess verlängert.

 

Mit CPQ-Systemen sind Unternehmen in der Lage, die häufigsten Probleme im Vertrieb zu lösen:

 

  • den Prozess der Angebotserstellung zu automatisieren
  • Einblicke zu gewähren, die den Umfang von Geschäftsabschlüssen erhöhen
  • die Länge der Verkaufszyklen erheblich verkürzen
  • Menschliche Fehler zu reduzieren
  • eine konsistente, genaue Preisgestaltung für jede Art von Geschäft zu gewährleisten

 

CPQ

 

Vorteile von CPQ

Ohne CPQ-Software werden Angebote auf manuelle, zeitaufwändige Weise erstellt. In der Regel müssen dazu Informationen aus verschiedenen Quellen wie Tabellenkalkulationen und E-Mails gesammelt und dann wie ein Puzzle zusammengesetzt werden.

Wenn ein Unternehmen nur eine Handvoll Angebote pro Monat erstellen muss, ist dieser Ansatz in Ordnung. Aber er lässt sich nicht skalieren. Irgendwann erreichen Unternehmen den Punkt, an dem die Erstellung von Angeboten die wertvolle Zeit auffrisst, die das Vertriebsteam mit profitableren Aktivitäten verbringen könnte.

Die Möglichkeit, Produktkonfiguration, Preisgestaltung und Angebotserstellung in einer Anwendung zu vereinen, die sich über alle Kanäle hinweg skalieren lässt, revolutioniert die Art und Weise, wie Unternehmen kundenspezifische Produkte verkaufen. Führende CPQ-Anbieter bieten auch fortschrittliche Analysen, intelligente Agenten und maschinelles Lernen, um die Verkaufseffektivität zu verbessern.

Die VerbraucherInnen erwarten mehr Flexibilität und Freiheit bei der Definition ihrer Produktwünsche denn je – auch bekannt als “Mass Customization”. Ein Beispiel: BMW Mini bietet über 10 Millionen verschiedene Möglichkeiten, eines seiner Autos einzigartig zu machen.

Heutzutage bieten B2B-Unternehmen in Branchen wie der Herstellung und dem Vertrieb Konfiguratoren an, mit denen KäuferInnen ihre Produkte individuell gestalten können. Und in der B2C-Welt können die Menschen Produkte vom Apple-Gerät bis zum Traum-Ferrari individuell gestalten. Dieser extreme Grad der Massenanpassung ist zur Normalität geworden. Gerade im Bereich Customer Experience führt die Anwendung von CPQ Systemen durch persönlicheres Kauferlebnis und personalisierte Angebote nachweislich zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit. Wenn du die Erwartungen der VerbraucherInnen erfüllen willst, sind CPQ-Strategien und eine effektive CRM-CPQ-Integration unerlässlich. 

 

Fazit

CPQ kann deinem Unternehmen dabei helfen, mehr und intelligenter zu verkaufen. CPQ kann als eigenständiges System oder in einer integrierten Umgebung implementiert werden, in der Regel zusammen mit einem effektiven CRM-System, wie Salesforce. Mit der CRM-CPQ-Integration kann dein Unternehmen die Effizienz steigern, den VertriebsmitarbeiterInnen den Rücken freihalten, um sich auf den Verkauf zu konzentrieren, die Kosten zu begrenzen, das Umsatzwachstum voranzutreiben und letztendlich deine KundInnen zufriedenzustellen.

Möchtest du weitere Informationen zu dieser Thematik bekommen oder solltest du Hilfe benötigen bei der Implementierung eines CPQ-Systems, dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

Um erfolgreich zu sein, benötigen B2B-Unternehmen einen konstanten Fluss von Leads, die in ihren Verkaufsfunnel gelangen, und eine Möglichkeit, diese Leads schnell und effizient zu qualifizieren. Wenn ein typischer Verkaufszyklus 6-12 Monate dauern kann, bleibt keine Zeit für Leads, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht konvertieren.

Jahrelang verließ sich die große Mehrheit der Unternehmen auf Lead-Erfassungsformulare, E-Mails und andere, ähnliche Techniken zur Lead-Generierung. Viele Unternehmen verfolgen diesen Prozess immer noch. Das Problem ist, dass Kunden durch einen Reifen nach dem anderen springen müssen – z. B. ein Formular ausfüllen, auf eine E-Mail-Antwort warten, einen Telefonanruf von einer VertriebsmitarbeiterIn entgegennehmen usw. – das ist in unserer “Always-on”-Welt keine gute Art, Geschäfte zu machen.

Gibt es eine bessere Option? Die Antwort ist ein klares Ja und sie heißt Conversational Marketing.

 

Was ist Conversational Marketing?

Selbst wenn du von Conversational Marketing noch nichts gehört hast, hast du es höchstwahrscheinlich trotzdem schonmal erlebt. Es handelt sich dabei um das Chat-Fenster, das sich öffnet und dir ermöglicht, in Echtzeit mit einem Unternehmen zu kommunizieren, während du dessen Website besuchst.

Wie der Name schon sagt, besteht der Grundgedanke des Conversational Marketing darin, Medien der Einwegkommunikation wie E-Mails und Formulare zu umgehen und den Kunden in eine sinnvolle Zwei-Wege-Kommunikation (mit anderen Worten: in ein Gespräch) einzubinden. Kurz gesagt, Conversational Marketing ist der schnellste und effektivste Weg, um potenzielle KundInnen durch deinen Verkaufs Funnel zu führen und sie letztendlich in KundInnen zu verwandeln. Es beinhaltet die Nutzung von Konversationen in Echtzeit, um deinen KundInnen ein authentisches Erlebnis und einen echten Mehrwert zu bieten.

 

Wie funktioniert Conversational Marketing in der Praxis?

In den meisten Fällen kombiniert eine außergewöhnliche Conversational Marketing-Strategie die Vorteile automatisierter Chatbots mit den Vorteilen, die menschliche Chat-Agenten bieten.

Conversational Marketing ermöglicht eine schnelle Reise durch den Verkaufs Funnel in wenigen Minuten, anstatt den Lead-Qualifizierungsprozess über Tage oder Wochen in die Länge zu ziehen und damit einen Interessensverlust zu riskieren.

Chatbots können auch optimiert werden, um Besuchern ein personalisiertes Erlebnis at scale auf deiner Website zu bieten. Angenommen, eine BesucherIn kommt auf deine Website, stöbert und lädt eine Fallstudie herunter. Später kehrt sie zurück und sucht nach weiteren Informationen zu deinem Produkt und den Preisen. Basierend auf ihrer vorherigen Aktivität kannst du einen Chatbot-Workflow einrichten, der sie begrüßt und gezielte Optionen für den nächsten Schritt anbietet, den sie unternehmen möchte. In diesem Fall könnte der Chatbot ein Produktdatenblatt, einen Preisleitfaden oder die Option anbieten, einen Termin mit einer VertriebsmitarbeiterIn zu vereinbaren – alles hilfreiche Optionen für eine Person, die Interesse gezeigt hat.

 

Conversational Marketing und Lead-Generierung

Conversational-Marketing bietet viele Vorteile eines kundenzentrierten Ansatzes für die Erfassung von Leads.

Chatbots sind nicht nur bequem für potenzielle Kunden, sie liefern auch umfangreiche Informationen, die Unternehmen nutzen können, um neue Erkenntnisse über ihre Zielgruppe zu gewinnen. Dazu kommt, dass das Conversational Marketing-Publikum viel aufschlussreicher ist als das deiner anderen Kanäle.

Durch die Nutzung des direkten Feedbacks und die Anwendung auf zukünftige Marketing- und Vertriebsmaßnahmen können Unternehmen die Lead-Generierung steigern und Daten darüber sammeln, welche Leads den ganzen Weg durch den Funnel schaffen, um schließlich zu einem Kunden zu werden. Basierend darauf lässt sich eine sehr genaue Leadqualifizierung vornehmen.

 

Conversational Marketing

 

Die Hauptvorteile von Chatbots

 

Antworten finden und Lösungen schnell identifizieren

Geschwindigkeit ist vielleicht der größte Vorteil von Chatbots. Während die menschlichen Mitarbeiter hinter den Online-Hilfe-Chat-Tools des letzten Jahrzehnts oft hilfreich waren, brauchten sie oft eine ganze Weile, um Antworten auf Fragen zu finden. Wenn Kunden einen Chat mit einem Chatbot öffnen, wissen sie, dass sie nicht auf die Aufmerksamkeit einer menschlichen MitarbeiterIn warten müssen, der möglicherweise damit beschäftigt ist, Dutzende von Fragen aus verschiedenen Chats auf einmal zu beantworten.

Mithilfe von KI können Chatbots auf Informationsdatenbanken im gesamten Unternehmen zugreifen, um relevante Antworten auf die dringendsten Fragen der KundInnen zu finden – und das innerhalb von Sekunden. Dies kann dazu beitragen, die Gemüter von B2B-Käufern sofort zu beruhigen und ihnen helfen, Kaufentscheidungen zu treffen, ohne auf eine formelle Antwort eines menschlichen Mitarbeiters warten zu müssen.

 

Übermittlung von Fragen an echte Mitarbeiter

Manchmal kann es jedoch für Chatbots schwierig sein, eine Anfrage ganz alleine zu bearbeiten. Sie können zwar auf eine praktisch unbegrenzte Anzahl digitaler Datensätze zugreifen und die Informationen unglaublich schnell und genau analysieren, aber ihre Antworten auf sehr komplexe oder detaillierte Fragen geben der KundIn möglicherweise kein vollständiges Bild. Außerdem sind einige KundInnen möglicherweise nie ganz mit der Idee einverstanden, Chatbots zu nutzen, sondern ziehen es vor, mit einem menschlichen Mitarbeiter zu kommunizieren. Bestimmte Fragen werden immer menschlichen Input benötigen, gerade B2B Produkte sind oft erklärungsbedürftig – aber Chatbots können dennoch hilfreich sein, um zu erkennen, welcher Mensch seinen Input geben sollte.

Indem sie auf die Personaldatenbanken deines Unternehmens zugreifen und die Funktion deiner Teammitglieder mit den Kundenanfragen abgleichen, können Chatbots leicht die beste Person für jede Frage finden, die persönliche Aufmerksamkeit erfordert. Zum Beispiel könnte ein Lead Fragen haben, die am besten für einen Vertriebsmitarbeiter geeignet sind, während bestehende KundInnen vielleicht technischen Support oder Unterstützung von deinem Kundensupportteam benötigen. Der Einsatz von Chatbots zur Triage von Kundenfragen stellt sicher, dass die kompliziertesten und wichtigsten Fragen der Kunden an die richtige Person weitergeleitet werden.

 

Conversational Marketing

 

Durchführung von Transaktionen

Eine der spannendsten und innovativsten Anwendungen für Chatbots ist die Durchführung von Transaktionen. Kunden können fast jede Art von Transaktion über Chatbots durchführen, einschließlich einfacher Einkäufe, Anmeldungen für kostenpflichtige Abonnements und das Bezahlen von Rechnungen. Chatbots können sogar Optionen für KundInnen vorschlagen, die einen Kauf tätigen möchten, sich aber vielleicht nicht sicher sind, was sie kaufen sollen.

Die Durchführung von Transaktionen über einen Chatbot anstelle eines Online-Formulars macht den Prozess interaktiv und ermöglicht es KundInnen, Fragen zu stellen, die in Echtzeit beantwortet werden können – mitten im Kaufprozess. Da jedoch derzeit 30 % der Kunden befürchten, dass Chatbots Fehler machen, müssen Marketer kommunizieren, dass Chatbot-Transaktionen genauso sicher sind wie normale Transaktionen – der Bonus ist, dass sie interaktiver sind.

 

Eintragung in Listen

Chatbots können auch als eine ansprechendere Version des klassischen Anmeldeformulars für Mailinglisten verwendet werden. Anstatt den Kunden statische Felder zu präsentieren, können Chatbots “Formulare” zu einem Teil der Konversation machen, indem sie Kundennamen und E-Mail-Adressen in einer lockeren und informellen Art und Weise abfragen, während sie sie in Echtzeit mit relevanten Inhalten und Antworten auf ihre Fragen ansprechen. Dadurch entfällt der manchmal mühsame und unterbrechende Prozess, KundInnen mit Website-Formularen zu konfrontieren, und es entsteht ein angenehmeres und nahtloses Erlebnis für die KundInnen.

Es stimmt, dass Conversational Marketing eine noch recht neue, unkonvetionelle Methode der Lead-Generierung darstellt. Nichtsdestotrotz ist es eine leistungsstarke Methode, um Leads effizient zu qualifizieren, die Conversionrate zu erhöhen und letztendlich den Umsatz zu steigern. Außerdem erlauben immer mehr Marketingplattformen eine Anbindung von derartigen Lösungen – um einen 360° Blick anbieten zu können.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, worum es beim Conversational Marketing geht und wie du es implementieren kannst, melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgesrpäch!

 

Ein kleiner Blick hinter die Kulissen, welche Highlights das kommende Release bringt:

Bekanntlich dürfen sich Pardot Nutzerinnen und Nutzer dreimal jährlich auf die neuesten Features der B2B Marketing Plattform von Salesforce freuen. Zu den Pardot Release Notes aktualisieren wir regelmäßig diesen Blogpost, in welchem ihr die neuesten Updates findet. Nun kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass die Vorfreude auf die spannendsten Funktionen nicht nur bei uns groß ist, sondern auch bei den Produktverantwortlichen von Pardot selbst! 

So oder zumindest so ähnlich stellen wir uns den Gedankengang hinter den Webinaren vor, in denen schon vorab einige Highlights aus dem kommenden Release vorgestellt werden. Nach einer kurzen Einleitung, in der das Commitment hinsichtlich Privacy und Sicherheit betont wurde, haben es folgende Features diesmal in das Preview geschafft:  

  • Einstein Send Time Optimization (ESTO) 

  • Einstein Key Account Identification  

  • Accounts als Campaign Member  

 

Einstein Send Time Optimization für Pardot  

Das beliebte KI-basierte Feature aus der Marketing Cloud hält Einzug in Pardot. Der Anspruch von modernem Email Marketing ist es bekanntlich, die richtigen Botschaften an die richtigen Subscriber zur richtigen Zeit zu senden. Während Punkt 1 und 2 weitestgehend von den vielfältigen Möglichkeiten zur Segmentierung beziehungsweise durch die Erstellung von dynamischem Content abgedeckt werden, fehlte das zeitliche Puzzleteil bisher. Hier bietet Einstein Send Time Optimization endlich eine Personalisierung hinsichtlich Timing. Das Feature soll garantieren, dass die versendete Mail exakt zum Zeitpunkt, wenn die Inbox vom Empfänger geöffnet wird, ganz oben erscheint. Alles was der Marketing Manager tun muss, ist beim Versand statt sofort oder einem Zeitpunkt in der Zukunft Einstein Optimized zu wählen. Anschließend kann er den Wunschzeitraum angeben und Einstein wählt für jeden ausgewählten Empfänger individuell den besten Versandzeitpunkt. Während dieses Zeitraums können schnell und einfach die relevanten KPIs wie Öffnungsraten eingesehen werden. Einzige Voraussetzung für das Feature ist die Verwendung des neuen Lightning Email Builders, weshalb die Funktion vorerst nicht von Start weg im Engagement Studio verfügbar sein wird.  

 

Pardot Release Notes

 

KI als Hilfestellung für ABM Programme 

Ein weiteres Einsatzfeld für die KI von Salesforce bietet sich im Bereich des Account-based-Marketings. Zukünftig soll Einstein nämlich dabei helfen, jene Accounts zu identifizieren, welche dem idealen Kunden am ehesten entsprechen. Auf Basis der vorhandenen Daten und des bisherigen Engagements bietet Einstein so die Möglichkeit, Accounts zu reihen und jene herauszufiltern, welche die höchste Relevanz aufweisen.   

 

Einsatz von Accounts in Kampagnen  

Laut aktuellem State of Marketing Report von Salesforce verfolgen bis zu 92% aller B2B Marketing Manager einen ABM Ansatz. Ganz gemäß dieser eindrucksvollen Zahlen will auch Pardot seine Funktionalitäten weiter ausbauen. Zukünftig wird es daher auch möglich sein, ganze Accounts als Kampagnenmitglieder hinzuzufügen, anstatt wie bisher lediglich Kontakte und Leads. Dadurch kann die Anzahl an Touchpoints mit einem Unternehmen weiter erhöht werden. Ganz besonders freuen wir uns auf die damit einhergehende Flexibilität im Reporting und der Attribution durch die neugeschaffene, direkte Verbindung zwischen Account und Kampagne.  

Wir sind schon gespannt, welche Features es außer diesen Highlights noch in das kommende Release Sommer ’21 schaffen. Die Richtung hinsichtlich der verstärkten Einbindung von Einstein und die Erweiterung aller ABM-Funktionalitäten begrüßen wir jedenfalls enorm. Auf welche Pardot Release Notes wärt ihr besonders gespannt? Gerne freuen wir uns diese oder andere spannende Features im Detail mit euch zu diskutieren!  

“Artificial Intelligence” ist im Marketing neben weiteren prominenten Buzzwords wie Account-based-Marketing, Agile Marketing oder Growth Hacking sicherlich eine der besonders inflationär verwendeten Phrasen. Wie zukunftsträchtig das Thema jedoch tatsächlich bewertet wird, beweist ein schneller Blick auf die Release Notes der Marketing Cloud. Nicht umsonst dominieren neue, spannende Funktionen mit KI-Bezug fast jede Salesforce-Release. Nach einem kurzen, allgemeinen Überblick soll es daher heute vor allem um die spezifischen Funktionen von Einstein, der umfangreichen KI-Anwendung von Salesforce, und deren Einsatz in der Marketing Cloud gehen.

Trotz aller mit KI verbundener Komplexität ist der Grundgedanke dabei ein relativ simpler. Während die Anforderungen an Marketing hinsichtlich relevanten, personalisierten und gut getimten Customer Experiences längst nichts Neues ist, versprechen KI-gestützte Tools Hilfe in der praktischen Umsetzung. Die Use Cases gestalten sich dabei vielfältig. Richtig eingesetzt kann künstliche Intelligenz die gesamte Customer Journey zielführend begleiten.

KI

Was bringt KI im Marketing?

 

Anwendungsfelder im Marketing

Auf Basis des erkannten Nutzerverhaltens und vordefinierten Profilen lässt sich so beispielsweise ein Scoring zur Ersteinschätzung vornehmen wie groß das Interesse tatsächlich ist. Ebenfalls machbar ist das Clustering und die Segmentierung von Kundengruppen. Prominente Beispiele dafür sind interessensbasierte Potentiale für Cross- & Upselling oder Empfehlungen für genau die Produktgruppe, welche besonders relevant für den Interessenten ist.

 

Einstein-Funktionen in der Marketing Cloud

Salesforce Einstein ist als Tool in die verschiedensten Lösungen der Plattform wie beispielsweise der Sales Cloud, Marketing Cloud, Tableau CRM, Pardot oder B2B Marketing Analytics integriert. Heute stellen wir einige der Highlight Features in der Marketing Cloud vor:

  • Engagement Scoring & Segmentation
  • Engagement Frequency
  • Engagement Splits in Journeys
  • Send Time Optimization
  • Content Auswahl & Empfehlungen

 

Segmentierung und Audience Building: Einstein Engagement Scoring

Den Kern aller Einstein-Funktionalitäten in der Marketing Cloud bieten die umfangreichen Möglichkeiten, Insights über die eigene Zielgruppe zu erlangen und darauf basierend segmentieren zu können. Einstein Engagement Scoring berechnet auf Basis der Daten der letzten 90 Tage das prognostizierte Engagement mit den eigenen Marketing Assets. Die Ergebnisse und prognostizierten Insights sind direkt in der Marketing Cloud in einem übersichtlichen Dashboard verfügbar. Integrierte Benchmarks erlauben die Einschätzung der eigenen Daten im Vergleich.  

Bestehende Subscriber werden je nach berechneter Wahrscheinlichkeit die Emails zu öffnen oder zu klicken automatisch in 4 Personas kategorisiert:

  • Loyalisten: Abonnenten mit hohem Öffnungs- und Klickverhalten
  • Schaufensterkäufer: Abonnenten mit hohem Öffnungs- und niedrigem Klick-Engagement
  • Selektive Abonnenten: Abonnenten mit geringer Öffnungsrate und hoher Klickrate
  • Winback/Dormant: Abonnenten mit niedrigem Öffnungs- und Klick-Engagement

Im Marketing Cloud-eigenen Audience Studio können diese Personas sowie weitere Insights verwendet werden, um Segmente für den Versand zu bilden. Salesforce Einstein analysiert dafür existierende Marketing-Aktivitäten und deren Performance sowie weitere 1st und 3rd Party Daten. Die generierten Audiences sind für jegliche Aktivitäten in der Marketing Cloud verfügbar.

 

Segmentierung direkt im CRM: © Salesforce

 

 

Wie viele Emails sind für meine Abonnenten perfekt?

Einstein Engagement Frequency evaluiert die Email Aktivitäten und ermittelt für jeden Subscriber die optimale Anzahl an Emails. Die Funktion identifiziert außerdem jene Abonnenten, welche zu viele oder nicht genügend Emails erhalten, um ein bestmögliches Engagement zu erreichen.

 

Individualisierte Customer Journeys dank Einstein

Über die Einstein Engagement Split Activities können die von Einstein ermittelten Segmente je nach prognostiziertem Verhalten in individuelle Journeys verteilt werden. Zur Auswahl stehen dabei die ermittelten Personas aus dem Engagement Scoring sowie spezifische Splits je nach vorhergesagter Interaktion. Zur Auswahl stehen folgende Splits:

  • Persona Split (Personas aus dem Engagement Scoring)
  • Conversion Split (Wahrscheinlichkeit einer Conversion z.B. Kauf, Download, etc.)
  • Email Klick (Wahrscheinlichkeit des Link Klicks in der Email)
  • Retention Split (Wahrscheinlichkeit ein Abonnent zu bleiben)
  • Email Öffnung Split (Wahrscheinlichkeit die Email zu öffnen)

Die Splits können dabei einfach per Drag & Drop im Journey Builder verwendet werden, um individuelle Pfade zu kreieren für die jeweiligen Audiences.

 

Individuell den optimalen Versandzeitpunkt für ihre Kontakte wählen

Eine Email exakt zu dem Zeitpunkt versenden, an dem die Wahrscheinlichkeit des Empfängers am höchsten ist, diese zu öffnen und damit zu interagieren? Nichts leichter als das – dank der Sent Time Optimization Funktion von Einstein. Diese ermöglicht es auf Basis vergangener Öffnungsraten und Engagement den besten Versandzeitpunkt für die Marketing-Aktivität individuell für jeden Subscriber zu ermitteln. Das zuständige Element kann einfach im Journey Builder per Drag and Drop vor die Versandaktion gesetzt werden.

 

Maximale Relevanz dank des passenden Contents & KI-Empfehlungen

Jede Interaktion erzeugt nicht nur einen Touchpoint, sondern auch relevante Informationen über den potentiellen Kunden. Sei es ein Klick, View, Download oder Kauf – Einstein kann so gezielt mit Insights für die Prognose von Verhalten und Präferenzen gefüttert werden. Der einzigartige Algorithmus kombiniert diese Daten mit den definierten Regeln und kreiert so Profile. In Echtzeit können so die relevantesten Inhalte für den jeweiligen Interessenten ermittelt werden. Für den Versand wählt Einstein somit exakt jene Links, Produkte oder Assets, die den Kunden am wahrscheinlichsten zu einer Interaktion bewegen. Ganz der Maxime der Verschmelzung der besten Eigenschaften von menschlicher und künstlicher Intelligenz folgend kann seit dem April 2021 Release der ausgewählte Content nun granularer zusätzlich manuell präzisiert werden.

Die ideale Ergänzung für Einstein bietet schlussendlich Datorama. Das Best-Practice Tool für Marketing Intelligence versetzt seine Anwender in die Lage, Daten aus der Marketing Cloud mit jeglichem anderen Channel zu verschneiden. So können Insights kanalübergreifend zusammengeführt werden und Einstein entfaltet sein volles Potential.

Salesforce Einstein für Marketing Cloud an sich ist ab der Pro Edition mit Basisfunktionen integriert. Für den vollen Umfang empfiehlt es sich die Corporate Edition zu verwenden, welche alle wesentlichen Funktionen beinhaltet. Sollten Sie weitere Fragen hinsichtlich der Nutzung von Einstein haben oder sich inspirieren lassen wollen, wie auch Sie die Power von KI für den Marketing Erfolg nutzen können, stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung! 

 

Wir freuen uns auf ein Gespräch!

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