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Best Practice: 5 Tipps für die Implementierung der Salesforce Consumer Goods Cloud

Bist du in der Konsumgüterindustrie tätig und planst du deine Besuche am Point of Sales immer noch manuell? Dies könnte eine interessante Lektüre für dich sein.

Best Practice: 5 Tipps für die Implementierung der Salesforce Consumer Goods Cloud

2019 hat Salesforce die Consumer Goods Cloud (CGC) auf den Markt gebracht, eine digitale Plattform, mit der du die Besuchsplanung, die Routenoptimierung und das Aufgabenmanagement in Verbindung mit künstlicher Intelligenz (KI) und erweiterten Analysefunktionen verwalten können.

In diesem Blogartikel erfährst du fünf Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung:

 

1. Bereite die Daten der Einzelhandelsgeschäfte vor

Listen von Einzelhandelsgeschäften können lang sein und dir in verschiedenen Formaten übergeben werden. Auch die Benennung der Einzelhandelsgeschäfte könnte aus dem System des Einzelhändlers stammen und unterstützt daher nicht unbedingt die Logik, die für dein eigenes CRM am besten geeignet ist.

 

2. Verwende Kartenvisualisierungen um deine Gebiete anzupassen

Mit Tausenden von Filialen und Standorten sind wir natürlich in der Lage, unsere Daten in Feldern und Listen zu organisieren. Aber eigentlich ist es die Leistung von Salesforce Maps in Kombination mit den Daten, die wir in die Consumer Goods Cloud hochladen, die Vertriebsleitern hilft, Filialzuweisungen zu visualisieren und anzupassen. Wenn deine Gebietsplanung komplexer ist, kannst du ein Add-on namens Territory Planning verwenden.

 

3. Einrichten und Wiederholen von Maps Advanced Visit Plans

Einer der größten Vorteile für unsere Kund*innen war die Möglichkeit der erweiterten Besuchsplanung mit Maps. Mit dieser Funktion kannst du die besten Routen und Besuche für deine Außendienstmitarbeiter auf der Grundlage von Verkaufsgebieten, Filialprioritäten und erwarteten Besuchszahlen erstellen. Die Einrichtung der Planungsmaschine nimmt einige Zeit in Anspruch, um die Prioritäten, die Größe der Verkaufsgebiete und die erwartete Anzahl der Besuche zu ermitteln. Es ist ein guter Tipp, mit deinem Salesforce-Partner verschiedene Szenarien durchzuspielen und die unterschiedlichen Ergebnisse zu sehen, die sich aus der Änderung der Eingaben in das System ergeben.

 

fmcg consumer goods

 

4. Erkläre deinen Außendienstmitarbeiter*innen die erweiterte Besuchsplanung

Zweitens müssen die Vertriebsmitarbeiter, die die Routen fahren, ein grundlegendes Verständnis dafür entwickeln, wie die Routenplanung funktioniert und warum es die richtige Entscheidung sein könnte, an bestimmten Geschäften vorbeizufahren. Dennoch ist es ein guter Tipp die Routen vor allem als Vorschlag zu sehen, und Vertriebsmitarbeiter*innen müssen gflexibel sein, bei Bedarf einfach Ad-hoc-Besuche zu erstellen.

 

5. Chatter und Leaderboards auf Homepages nutzen

Der direkte Kontakt mit dem Einzelhändler am Point of Sales ist für FMCG-Unternehmen nach wie vor ein entscheidendes Umfeld für den Aufbau ihrer Marke und die Interaktion mit Endverbraucher*innen. Bei der Umsetzung im Einzelhandel ist der Aufbau von Markenblöcken und die Positionierung von Produkten und Kampagnen eine wichtige und unterhaltsame Aufgabe. Für unsere Kund*innen war es wichtig, dass Vertriebsmitarbeiter*innen Erkenntnisse von einem Ladenbesuch leicht austauschen und sie bei miteinander vergleichen können. Zudem ist es ein wichtiges Instrument für sofortiges Feedback von Kolleg+innen oder Vorgesetzten zu erhaltne.

 

Fazit

Consumer Goods Cloud (CGC) wurde speziell für Konsumgüterunternehmen entwickelt und Ende 2019 von Salesforce als Teil seiner branchenspezifischen Lösungen eingeführt. Als offizieller Salesforce-Partner hat Deloitte Digital eine der ersten Implementierungen der Consumer Goods Cloud für einen internationalen Tabakkonzern durchgeführt.

Unsere zertifizierten Salesforce Consultants stehen dir gerne zur Seite! Von der Implementierung, über die Einarbeitung deiner Nutzer*innen bis hin zur regelmäßigen Wartung deiner individuellen Consumer Goods Cloud (CGC) Lösung begleiten wir dich gerne. Hier kannst du die Erfolgsgeschichten von uns und unseren Kund*innen nachlesen!

Mit dynamischen Formularen können Felder und Bereiche im Lightning App Builder ganz einfach vom herkömmlichen Page Layout in einzelne individuelle Komponenten gegliedert werden. Diese können dann, wie jede andere Komponente bearbeitet werden und einzelne Felder können User*innen bereitgestellt werden, wenn sie es brauchen. Dabei können extra Page Layouts und extra Profile vermieden werden. Mit dynamischen Formularen kann in einer Record Page die Visibility für einzelne Felder eingestellt werden, so dass diese erst für User*innen sichtbar sind, wenn es nötig ist.

 

Wozu braucht man dynamische Formulare?

Es ist nicht mehr nötig mehrere Page Layouts und Profile zu erstellen, denn das Feature bietet folgende Vorteile:

  • Einzelne Felder können direkt auf der Record Page im Lightning App Builder platziert werden, ohne das herkömmliche Page Layout bearbeiten zu müssen
  • Nutze Visibility Rules, um Felder und Components anzuzeigen oder sogar unsichtbar machen zu können
  • Die Anzahl an verwendeten Page Layouts kann reduziert werden aufgrund von Component Visibility Rules
  • Es müssen nicht mehr sowohl Lightning Page als auch Page Layout zugewiesen werden, es reicht auch nur die Lightning Page zuzuordnen
  • Das Feature verbessert die Ladezeit der Seite

 

dynamische formulare

Quelle: https://help.salesforce.com/s/articleView?id=sf.dynamic_forms_overview.htm&type=5

 

Wie werden dynamische Formulare aktiviert?

Auf der Lightning Record Page eines Custom Objects klicke auf das Highlights Panel oder auf die Record Detail Komponente, dann erscheint auf der rechten Seite die Option „Upgrade Now“, dort kann ausgewählt werden, ob eine existierende Page migriert oder eine neue erstellt werden soll.

dynamische formulare 

 

Was muss man berücksichtigen?

  • Ein Feld kann mehrmals zur Lightning Page hinzugefügt werden, jedoch zeigen die Felder alle denselben Wert.
  • Ob ein Feldabschnitt offen oder geschlossen wird, während die Page im App Builder bearbeitet wird, hat keine Auswirkungen auf die Page für User*innen am Front End.
  • Wenn ein Datensatz mit Field Visibility Rules geklont wird, werden alle Felder, welche in der Rule definiert wurden, auch geklont, auch wenn diese nicht auf der Seite sind.

 

Tipps

  • Es wird empfohlen nicht die Record Detail Komponente und Field Sections auf derselben Page zu platzieren, dies könnte zu Performance Problemen führen. Beispielsweise könnten Visibility Rules auf Feldebene und Feld Bereichen nicht richtig funktionieren.
  • Sorge dafür, dass keine Feld Bereich Komponenten auf mobile-only Lightning Pages gesetzt werden. Diese werden am Mobilgerät nicht sichtbar sein.
  • Es kann eine Lightning Page für Desktop und Mobile verwendet werden, indem die Record Detail – Mobile Komponente mit den Field Section Komponenten auf dieselbe Page gesetzt werden. Die Desktop Nutzer*innen werden in dem Fall die Feldabschnitte sehen und die Mobile Nutzer die Record Detail – Mobile Komponente.

 

Welche Limitierungen gibt es?

  • Dynamic Forms werden derzeit nur auf Record Pages für Custom Objects unterstützt.
  • Es können bis zu 100 Felder in einer Spalte innerhalb einer Field Section Komponente hinzugefügt werden.
  • Benutzerdefinierte Links werden bei der Migration auf Dynamic Forms nicht eingeschlossen.
  • Dynamic Forms funktionieren nicht auf Seiten, welche verankerte Regionsvorlagen oder benutzerdefinierte Vorlagen verwenden.

 

Welche Updates sind zu erwarten?

  • Winter ’23 – Dynamic Forms on Standard Objects (Account, Contact, Opportunity)
  • Spring ’23 – – Dynamic Forms on Standard Objects (Lead), Mobile Pilot
  • Summer ’23 – – Dynamic Forms on Standard Objects (Case), Mobile GA 

 

dynamische formulare

Quelle: https://trailhead.salesforce.com/trailblazer-community/files/0694S000002iJaKQAU?tab=overview

 

Solltest du weitere Informationen zu Dynamic Forms benötigen oder brauchst du Hilfe bei der Implementierung einer Salesforce Lösung, melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch! 

Wie der Name schon sagt, unterstützen Behavioral Triggers uns darin, auf ein bestimmtes Verhalten von Benutzern zu reagieren. So kann beispielsweise mit minimalem technischem Aufwand in kürzester Zeit eine leistungsstarke Rückgewinnungs-Kommunikation für Warenkorbabbrecher ausgelöst werden. Wie genau das funktioniert und was die Vorteile davon sind, erfährst du im folgenden Artikel.

 

Behavioral Triggers kurz erklärt

Salesforce Studien zeigen, dass bis zu 69% von online Warenkörben nicht eingelöst werden. Mit Hilfe verhaltensbasierter, personalisierter Nachrichten werden Käufer*innen daran erinnert, dass sie etwas zurückgelassen haben. So werden Anreize geschaffen in den Shop zurückzukehren und den Einkauf abzuschließen. Somit wird einerseits das Kundenerlebnis gestärkt und gleichzeitig der Umsatz gesteigert.

Was machen Behavioral Triggers im Marketing Cloud Backend? Behavioral Triggers pushen relevante Daten ins Einstein Backend und diese gelangen von dort in eine Marketing Cloud Data Extension. Diese Data Extension kann dann wiederum als Journey Entry Source oder für die Personalisierung von Nachrichten genutzt werden.

Um Behavioral Triggers in der Marketing Cloud umzusetzen, braucht dein Benutzer die entsprechenden Berechtigungen sowie Zugriff auf das Backend deines Webshops. Behavioral Triggers ist für die Pro-, Corporate- und Enterprise-Editionen kostenlos und verwendet Amazon Web Services.

 

Vorbereitungen für Behavioral Triggers Nutzung

Tracke deine Produkte: Für die Nutzung von Behavioral Triggers muss zunächst der Collect Tracking Code installiert und der Produktkatalog hochgeladen werden.

Behavioral Triggers

 

Nachdem der Produktkatalog und der Tracking Code implementiert sind, geht es an das Setup des Behavioral Triggers.

Setzte Behavioral Triggers beispielsweise für folgende User-Actions auf: Warenkorbabbruch oder schließen einer Browser Session. Ein Behavioral Trigger lässt sich mit folgenden Schritten aufsetzen:

  1. Klicke in der Behavioral Trigger App auf New Trigger.
  2. Wähle die Kunden Aktion aus, die in der Target Data Extension gelogged wird
  3. Klicke weiter
  4. Definiere eine Suppression Period und eine Suppression Rule.
  5. Klicke weiter
  6. Prüfe & speichere deine Inhalte.

 

Die passende Journey dazu planen

Als Best Practice für eine erfolgreiche Rückgewinnung bei Warenabbruch wird empfohlen, in Summe drei Nachrichten in folgenden Intervallen zu versenden:

  • Am Tag des Warenkorbabbruchs
  • Am Tag danach
  • Eine Woche danach

Mit dem Salesforce Marketing Cloud Journey Builder ist dies einfach umzusetzen. Dazu wird die im Hintergrund automatisch erstellte Data Extension zum Warenkorbabbruch als Entry Source für die Journey gewählt. Anschließend werden die E-Mail und Wait Activities platziert und die Journey aktiviert. Der Schedule kann dann beispielsweise vorsehen, dass die Data Extension jede Stunde neue Kontakte evaluiert und diese der Journey zugewiesen werden.

Für die in der Journey platzierten E-Mail-Aktivitäten, kann unter anderem der Behavioral Trigger Content Block verwendet werden, um dem Interessenten dessen Produktauswahl noch einmal aufzuzeigen.

 

Behavioral Triggers

 

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Marketing Cloud Behavioral Triggers ein spannendes Tool für eine leistungsstarke Rückgewinnungskommunikation für Warenkorbabbrecher ist. Denn mit Hilfe von Marketing Cloud Behavioral Triggers können Kund*innen mit nur wenig Aufwand, personalisierte Journeys an gezielten Touchpoints einsetzen und so ihrem Umsatzziel ein großes Stück näherkommen.

Hast du Behavioral Triggers schon ausprobiert? Wir unterstützen dich gerne dabei, deine Kund*innen zurückzugewinnen und deinen Umsatz zu steigern. Sollten wir dein Interesse geweckt haben oder solltest du generell weitere Fragen zu dieser Thematik haben, dann kontaktiere uns gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

“Asynchron” in Salesforce ist eines dieser technischen Wörter, von denen du entweder genau weißt, was es bedeutet, oder du hast nur irgendwo davon gehört, hast aber keine Ahnung, was es bedeutet.

Während die Details zu diesem Thema für eine Nicht-Programmierer*in ziemlich detailliert und kompliziert werden können, geben wir dir hier einen allgemeinen Überblick über synchrone und asynchrone Prozesse, ohne uns zu sehr in Kodier-Schlagwörtern zu verlieren:

Synchrone (sync) Prozesse sind diejenigen, die die Ausführung einer laufenden Aktion stoppen und die Fortsetzung der Aktion erst erlauben, wenn der synchrone Prozess abgeschlossen ist.

Asynchrone (async) Prozesse sind solche, die laufen können, ohne die ursprüngliche Aktion anzuhalten, was die gleichzeitige Arbeit an mehreren Aufträgen ermöglicht.

 

Asynchronous Processes

 

Ein Beispiel für einen synchronen Prozess wäre jedes Mal, wenn du auf die Schaltfläche “Speichern” klickst, nachdem du etwas in einem Salesforce-Datensatz geändert hast. Du erhälst diesen kurzen Ladebildschirm und dein ganzes Fenster ist für eine Sekunde “eingefroren”. Dieses “Einfrieren” geschieht genau deshalb, weil der Speichervorgang synchron abläuft, und bis er abgeschlossen ist, hast du keine Möglichkeit, weiter mit dem System zu interagieren.

Ein asynchrones Beispiel: Erinnere dich an das letzte Mal, als du eine E-Mail verschickt hast. Musstest du hinter einem Ladebildschirm sitzen und warten, bis dein Empfänger die E-Mail erhalten hat? Nein, und zwar deshalb, weil der asynchrone Prozess des E-Mail-Versands von der Hauptaktion “abgezweigt” wurde und seine Arbeit unabhängig fortsetzte, während du ohne Unterbrechung weiterarbeiten konntest.

 

Vor- und Nachteile von beidem

 

Prozess

Vorteile

Nachteile

Synchron

 + Schnell und reaktionsschnell

 + Sofortige Rückmeldung

 – Die Benutzer*in muss warten, bis der Prozess abgeschlossen ist

 – Kann Governor Limits leichter erreichen

Asynchron

 + Kann große Datenmengen verarbeiten

 + Hält den ursprünglichen Prozess nicht an

 + Höhere Governor Limits

 – Kann Zeit in Anspruch nehmen

 – Schwierig, den Status der Beendigung zu melden

 

 

Warum sollte man asynchrone Prozesse verwenden?

Einige Prozesse können länger dauern als andere. Ein einzelner Speichervorgang für einen Datensatz dauert vielleicht nur ein paar Sekunden, aber andere Aktionen wie das Erstellen oder Aktualisieren von Tausenden von Datensätzen können sehr viel mehr Zeit in Anspruch nehmen. In diesen Fällen wäre natürlich eine asynchrone Option angebracht, da sie die Arbeit übernimmt, ohne dass die Benutzer*in warten muss.

Ein weiterer wichtiger Grund, warum die asynchrone Option zu bevorzugen ist, ist die Erhöhung der Governor Limits bei asynchronem Betrieb. Einige Beispiele für erhöhte asynchrone APEX-Limits sind:

 

 

Synchrones Limit

Asynchrones Limit

Anzahl der ausgegebenen SOQL-Abfragen

100

200

Gesamte Heap-Größe

6 MB

12 MB

Maximale CPU-Zeit auf SF-Servern

10,000 Millisekunden

60,000 Millisekunden

 

Mit asynchroner Ausführung erhält man nicht nur höhere Grenzwerte, sondern diese Reglergrenzwerte sind auch unabhängig von den synchronen Grenzwerten, was bedeutet, dass asynchrone Ausführung nur bei Grenzwertproblemen helfen kann.

Die verschiedenen Arten der asynchronen Ausführung verfügen über unterschiedliche intelligente Methoden, um den Prozess sicherer, konsistenter und zuverlässiger zu gestalten. Werfen wir einen Blick auf diese Typen.

 

Arten von asynchronen Prozessen

Flows erhalten neu die Möglichkeit, Logik auf asynchronen Pfaden auszuführen, was sehr nützlich sein wird und etwas war, das offensichtlich fehlte. Da Flows fast wie die Point-and-Click-Versionen einiger Coding-Lösungen sind, werden wir nur die asynchronen programmatischen Fähigkeiten in Apex analysieren, was uns auch einen guten Einblick in die neuen Fähigkeiten von Flows geben würde.

Asynchroner Apex kann in 4 Typen unterteilt werden: Future Apex, Queueable Apex, Batch Apex und Scheduled Apex.

Mit Future Apex kann ein synchroner Prozess “abgezweigt” und in einen asynchronen Prozess umgewandelt werden. Vielleicht gibt es eine sehr benutzerdefinierte Freigabe, die Sie beim Erstellen eines Datensatzes haben möchten? Warum nicht eine Future Apex-Methode verwenden, die dies im Hintergrund erledigt, nachdem man den Datensatz erstellt hat. Dadurch wird auch das lästige Problem des “gemischten DML-Fehlers” behoben, da die Erstellung des Datensatzes und die Freigabe dafür nun getrennt erfolgen.

Möchte man mehrere asynchrone Prozesse hintereinander “verketten”, um die Reihenfolge der Ausführung zu gewährleisten? Queueable Apex ist hier die Antwort. Es ermöglicht die Trennung komplexerer Prozesse in diesen asynchronen Kontext und bietet gleichzeitig eine Möglichkeit, eine chronologische Reihenfolge Ihrer Logik zu erstellen, während diese im Hintergrund läuft.

Hunderttausende oder sogar Millionen von Datensätzen werden erstellt/aktualisiert und Trigger und Flows explodieren vor Fehlern? Batch Apex teilt diesen großen Datensatz in Teile auf und behandelt jeden Teil entsprechend, ohne sich Gedanken über das Erreichen von Governor Limits zu machen.

Man hat einen periodischen Prozess, der in regelmäßigen Abständen ausgeführt werden muss? Geplanter Apex kann dies tun und gleichzeitig einen Batch-Apex-Prozess aufrufen, was bedeutet, dass man um Mitternacht Prüfungen/Aktualisierungen in der gesamten Organisation und den Datensätzen durchführen kann.

Fast alle Arten von asynchronem Apex können miteinander interagieren und einen Prozess erstellen, der deine hochgradig individuellen Anforderungen erfüllt.

 

Asynchronous processes

 

Folgen der Verwendung asynchroner Prozesse

Vielleicht fragst du dich, warum nicht alle Prozesse asynchron sind. Sie haben mehr Möglichkeiten, sie arbeiten mit höheren Governor Limits und bieten einzigartige Lösungen für Probleme, wo ist also der Haken? Wie du dir vorstellen kannst, handelt es sich bei einem asynchronen Prozess um etwas, das nicht sofort geschieht, sondern für einen Zeitpunkt in der Zukunft “versprochen” wird, natürlich so schnell wie möglich. Während diese Wartezeit bei kleinen Aufgaben nur den Bruchteil einer Sekunde betragen kann, kann ein größerer Datensatz viel mehr Zeit in Anspruch nehmen, so dass dieser Hintergrundprozess nie einen genauen Zeitpunkt der Fertigstellung haben wird.

Dies und die Tatsache, dass jeder asynchrone Prozess weiterläuft, ohne dass die Benutzer*innen auf seinen Abschluss warten muss, macht es für dieselben Benutzer*innen unmöglich, eine unmittelbare Rückmeldung über den Hintergrundprozess zu erhalten. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, das Ende eines asynchronen Prozesses anzuzeigen, z. B. durch eine Aktualisierung eines Feldes irgendwo oder durch den Export des Status des asynchronen Auftrags nach dessen Beendigung, aber es ist erwähnenswert, dass diese Ansätze die aktive Beteiligung der Benutzer*in erfordern, indem sie entweder eine Seite aktualisiert oder nach einem bestimmten Indikator sucht.

Glücklicherweise können wir seit der Salesforce Version Winter ’21 auch Glockenbenachrichtigungen in einer Salesforce-Org über Apex erstellen, so dass dies die neue, unmittelbarste Möglichkeit sein könnte, eine Benutzer*in zu benachrichtigen.

 

Möchtest du weitere Informationen zu dieser Thematik bekommen, dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch! Unsere Salesforce zertifizierten Consultants und Developer helfen dir jederzeit gerne bei allen denkbaren Salesforce spezifischen Problemen!

 

Digitale Fähigkeiten werden in den meisten Branchen zu einem immer wichtigeren Motor für Wachstum und Differenzierung. Eine neue Studie von Gartner zeigt jedoch, dass…

  • es vielen Führungskräften schwerfällt, die quantifizierbaren Wertaspekte ihrer IT-Investitionen zu messen und zu formulieren,
  • operative IT-Metriken oft von den Geschäftsergebnissen abgekoppelt sind und somit ein sinnvoller Dialog zwischen IT und Geschäftsführer*innen schwer ist, und dass
  • Führungskräfte Abhängigkeitsbeziehungen zwischen Technologie und Geschäftsergebnissen erkennen müssen, um die Auswirkungen von Metriken auf die Entscheidungsfindung zu verbessern.

Wie Geschäfts- und IT-Führungskräfte dieses Problem überwinden und den Wert einer IT-Investition bestimmen können, erfährst du in diesem Beitrag, inklusive einer Reihe von exemplarischen KPIs für diverse Branchen!

 

Quantifizierung des Business Values von IT-Investitionen

Traditionell konzentrieren sich Investitionen in neue Geschäfts- und Technologiefunktionen auf die Verbesserung der Unternehmensleistung in den drei primären Werttreiber:

  • Umsatzwachstum durch Steigerung des Absatzes bestehender Produkte und Dienstleistungen oder neue digitale Umsätze.
  • Kosteneinsparungen durch Verbesserung der internen Effizienz oder Reduzierung direkter oder indirekter Kostenelemente.
  • Risikominderung durch Verringerung der Wahrscheinlichkeit verschiedener Arten von Risiken.

 

IT-Investitionen

 

IT-Manager*innen (CIOs) berichten über den Erfolg von IT-Initiativen meist nur als Einhaltung des Budgets, und das IT-Reporting enthält in der Regel Metriken, die sich auf die betriebliche Leistung der Technologie konzentrieren, ohne dass ein klarer Bezug zu den Geschäftsvorteilen aufgezeigt werden kann, die durch die Investition erzielt wird. Dass eine Quantifizierung des Wertes von IT-Investitionen nicht einfach ist, liegt an folgenden Gründen:

  • Business-Abhängigkeiten: IT-Fähigkeiten allein liefern keinen Geschäftswert ohne die Adaption und Geschäftsprozessintegration, die ein CIO nicht kontrollieren kann.
  • Unsicherheit und mangelndes Vertrauen: IT-Investitionsentscheidungen werden oft mit einer Unsicherheit bezüglich des konkreten Wertpotenzials von Technologien getroffen.
  • Fehlende Branchenerfahrung: CIOs sind Expert*innen in ihrer Funktion, aber ihnen fehlen möglicherweise Einblick in die Branche. Das macht es ihnen schwer, den quantifizierbaren Wert ihrer IT-Investitionen vollständig zu ermitteln.

 

Handlungsempfehlungen: Digital-Outcome-Driven Metriken

  1. Metriken-Bestandsaufnahme

Zuerst soll eine Bestandsaufnahme der aktuellen IT-Metriken und deren Zuordnung zu den Prioritäten der Geschäftsführung erfolgen.

  1. Strukturierte Metriken-Hierarchie aufstellen

Um eine klare Linie zwischen Technologie und geschäftlichen Ergebnissen herstellen zu können, muss eine strukturierte Hierarchie aufgebaut werden, die es im nächsten Schritt ermöglichen soll, Geschäftsergebnisse und unterstützende Technologieergebnisse miteinander verbinden zu können. Diese Hierarchie besteht aus den Ebenen:

  1. Aggregierte Geschäftsergebnisse (Business Outcomes)
  2. Business-Outcome-Driven Metriken (BODM = geschäftsergebnisorientierte Metriken)
  3. Technology-Outcome-Driven Metriken (TODM = technologieergebnisorientierte Metriken)

TODMs sind operative IT-Kennzahlen mit direktem Bezug zu den Geschäftsergebnissen. Analog dazu sind BODMs Geschäftskennzahlen mit direktem Bezug zu den primären Geschäftsergebnissen und Werttreibern.

  1. BODMs und TODMs miteinander verknüpfen

Um die Ermittlung des Geschäftswerts von IT-Investitionen durchzuführen, müssen die einzelnen geschäftsergebnisorientierten Metriken (BODMs) mit den einzelnen technologieergebnisorientierten Metriken (TODMs) verknüpft werden. Die folgende Abbildung zeigt die Hierarchie und Abhängigkeiten.

 

IT-Investitionen

 

Beispiele für die Verknüpfung von spezifischen TODMs zu BODMs sind:

  • Manufacturing: % der über das Portal verfügbaren Dienste (TODM) » Einnahmen aus After-Sales-Leistungen (BODM)
  • Handel: % der automatisierten Prozesse bei der Verkaufs-/Nachfrageprognose (TODM) » Lagerumschlagshäufigkeit (BODM)
  • Versicherungen: % der Anträge, die automatisch bearbeitet werden können (TODM) » Schadenkostenquote (BODM)

Weitere BODMs und TODMs dieser und anderer Branchen können aus der Tabelle am Ende dieses Beitrags entnommen werden.

 

      4. Eine „Metrikbibliothek“ erstellen

Erstelle abschließend eine „Metrikbibliothek“, die das gesamte Spektrum der Technologieunterstützung für die erwarteten Geschäftsergebnisse repräsentiert, indem entlang zweier Dimensionen gruppiert wird: strategische versus operative Geschäftsergebnisse und Risiken versus Chancen.

 

Beispiele für BODMs und TODMs einzelner Branchen

Bei der folgenden Tabelle handelt es sich nur um eine Auflistung exemplarischer BODMs und TODMs. Es zeigt keine vollständige Auflistung an geschäftsergebnisorientierten und technologieergebnisorientierten Metriken.

 

Branche Business-Outcome-Driven Metriken Gekoppelte Technology-Outcome-Driven Metriken
Automobil
  • Verkaufsanreize pro Fahrzeug
  • Kapazitätsauslastung
  • Garantieüberschüsse
  • Genauigkeit der Umsatzprognose
  • Verbesserung der Ausfallzeiten
  • Reduzierung der Gewährleistungskosten
Bankwesen und Investment Services
  • Nutzung digitaler Kanäle durch Kund*innen
  • Nutzung des digitalen Kanals durch Kund*innen zum Erwerb neuer Produkte/Dienstleistungen
Communication Service Anbieter
  • Anteil der digitalen Interaktion
  • Digitales Kundenengagement
  • Digitale Direktvertriebskanäle
  • Digitalisierte Geschäftsvorgänge
  • Self-Service Umlenkung
  • Bewertung des digitalen Kund*innen-Aufwands
  • Konversionsrate für digitale Kanäle
  • Anteil der automatisierten Arbeitsabläufe
Handel
  • Lagerumschlagshäufigkeit
  • % der ausscheidenden Mitarbeiter*innen
  • Auftragserfüllungsrate
  • % der automatisierten Prozesse bei der Verkaufs-/Nachfrageprognose
  • % der Kernfunktionen, die digitalisiert sind Kommissioniergenauigkeit in %
Manufacturing: CPG
  • Einnahmen aus neuen Produkten/Dienstleistungen
  • Zykluszeit der Einzelhändlerbewertung
  • Ungeplante Ausfallzeiten in der Fabrik
Manufacturing: Industrial
  • Einnahmen aus After-Sales-Leistungen
  • Verfügbarkeit der angeschlossenen Maschinen
  • Umsatzverluste aufgrund von Cybervorfällen
  • % der über das Portal verfügbaren Dienste
  • Netzwerkverfügbarkeit %
  • % der verhinderten Eingriffe
Transport
  • Akzeptanz/Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • Fahrgast-Reisezeit im Vergleich zum Auto
  • Von MaaS (Mobility as a Service) bediente Population
  • Verbesserung der Reisezeit durch Technologieanwendung
Versicherungen: Schaden & Unfall
  • Schadenkostenquote
  • VZÄ pro 1.000 gemeldete Schadensfälle
  • Kosten pro Schadensfall
  • % der Anträge, die automatisch bearbeitet werden können
  • % digitaler Erstbescheide
  • Durchschnittliche Zeit bis zur Abwicklung eines Schadens

 

Möchtest du weitere Information zur Quantifizierung deiner IT-Investitionen erhalten oder mit uns auf dein Unternehmen abgestimmte BODMs und TODMs definieren und verknüpfen? Dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

Ein häufiges Diskussionsthema für alle, die im Salesforce Bereich arbeiten, ist die Frage nach „Click oder Code“. Bei diesem Thema gibt es einiges zu beachten, denn der falsche Ansatz kann zu einer Lösung führen die schwer zu aktualisieren und zu pflegen ist. In Salesforce gibt es zwei Möglichkeiten die Plattform so zu programmieren, dass sie den eigenen Anforderungen entspricht:

  • Deklarativ – Point und Click Entwicklung mit Tools wie Process Builder, Validation Rules und Flows
  • Imperativ – Custom – Coding Entwicklung mittels Apex, Lightning Web Components oder Visualforce.

Beide Arten der Programmierung sind leistungsfähig und können zur Erfüllung der geschäftlichen Anforderungen eingesetzt werden. Diese Tools unterscheiden sich durch zwei Hauptmerkmale: Einfachheit und Flexibilität. Je einfacher die Einrichtung, desto eingeschränkter ist das Tool. Woher weißt du also, welche die richtige Automation Strategie für dich ist?

In diesem Artikel unserer Best Practice Reihe geben wir dir einen tieferen Einblick, wie man am besten “Clicks vs. Code” angeht, um die richtige Lösung für jede Anforderung zu finden. Die richtige Lösung kann je nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kunden variieren. Dazu gibt es einige Punkte, die man gut analysieren muss.

 

Komplexität und Funktionalität

Die Komplexität einer Lösung hängt von einer Reihe von Faktoren ab, z. B. von der Anzahl der enthaltenen Objekte, den erforderlichen externen API-Integrationen und den Algorithmen.  Nehmen wir das Beispiel, dass in einem Bereich einige mathematische Berechnungen erforderlich sind. Stößt ein Formula Field auf eine Zeichenbegrenzung? Ist ein Rollup-Summary Field sinnvoll? Deckt die deklarative Entwicklung alle Anforderungen und alle erwarteten Funktionalitäten ab? Wenn du die meisten der oben gestellten Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, musst du dich für die deklarativen Methoden entscheiden, andernfalls ist die benutzerdefinierte Programmierung der richtige Weg!

 

Governor Limits

Da es sich um eine Cloud-Umgebung mit mehreren Anwendern handelt, setzt Salesforce eine Reihe von Governor Limits für Plattform Transactions fest. Die Einhaltung dieser Beschränkungen kann schwierig werden, wenn die Größe der betroffenen Daten und der Umfang einer gesamten Transaktion beurteilt werden. Angenommen, ein Update-Vorgang muss für jede der 10 Positionen einer Quote durchgeführt werden, wenn sich ein Feld der Quote ändert. Was passiert, wenn die die entwickelte Lösung in die Produktion geht und der Testfall mit 10 Positionen zu 1000 wird? Kann diese Lösung an die Produktionsdaten angepasst werden? Was ist, wenn das Quote Line Item selbst einen Prozess oder einen Flow enthält? Diese tragen ebenfalls zur Transaktionsmenge bei und führen wahrscheinlich dazu, dass wir die Governor Limits überschreiten. In diesem Fall wäre die Verwendung von Apex die richtige Lösung.

 

Flow Apex

 

Wartbarkeit & Skalierbarkeit

Die Erfüllung der Geschäftsanforderungen ist für jede Lösung wichtig. Genauso wichtig ist es, die Skalierbarkeit einer Lösung im Laufe der Zeit zu berücksichtigen. Es ist möglich, dass ein Flow die heutigen Anforderungen erfüllt, aber wir wissen, dass das Unternehmen Pläne zur Erweiterung der Funktionalität hat. Wird der Flow diese Anforderungen noch erfüllen, wenn in drei Monaten Änderungen erforderlich sind?  Diese Frage ist wichtig, denn ihre Beantwortung kann Zeit und Nacharbeit sparen. Auf dieser Grundlage kann man Lösungen empfehlen, die mit den kurzfristigen Zielen übereinstimmen und sich elegant an die langfristigen Ziele anpassen lassen.

Ein weiterer Punkt, der bei der Auswahl des richtigen Ansatzes berücksichtigt werden muss, ist die Kapazität und Fähigkeit, die Lösung im Laufe der Zeit zu warten. Wenn ein Kunde über ein spezielles Salesforce-Entwicklungsteam verfügt, lassen sich custom developed Lösungen möglicherweise leichter einführen und warten. Wenn ein Kunde nur über ein Team von Salesforce Admins mit minimaler Entwicklungserfahrung verfügt, kann es sinnvoller sein, eine No-Code-Lösung zu finden. 

 

Schnelle Markteinführung

Durch die Nutzung von Salesforce Standardtools kann eine Lösung schneller in das Live System gehen. Dies kann eine gute Option sein, da es die Entwicklungszeit und den Gesamtzeitplan verkürzen kann. Wenn wir die Verwendung von Out-of-the-Box-Tools in Betracht ziehen, berücksichtigen wir alle oben genannten Faktoren. Wenn die Lösung im Zusammenhang mit diesen Faktoren und der schnellen Markteinführung sinnvoll ist, dann muss hier keine Custom Entwicklung verwendet werden.

 

Workflow rules Process builde

 

User Experience & Error Handling

Schließlich ist es wichtig, das Endergebnis für den Nutzer der Plattform zu berücksichtigen. Obwohl es aus technischer Sicht sinnvoll sein kann, die Custom Entwicklung auf ein Minimum zu beschränken, ist es in Szenarien, in denen sie einen großen Einfluss auf die für die Ausführung eines Prozesses benötigte Zeit oder das Design der Anwendung haben kann, wichtig zu bedenken, welche Auswirkungen dies auf die Benutzerakzeptanz haben könnte. Ein mehrstufiger Flow kann in Salesforce “einfach” zu konfigurieren sein, aber wenn der Flow 20 Klicks durch mehrere Screens erfordert, um ihn abzuschließen, ist er für den Benutzer nicht unbedingt besser als eine Codelösung, die die Zeit bis zum Abschluss und die Anzahl der erforderlichen Klicks verkürzen könnte.

 

Fazit

Die von Salesforce bereitgestellten Automation Tools wie Process Builder, Workflow-Rules, Flows oder Validierungsregeln können verwendet werden, um Daten einfach zu beeinflussen, sie sauber zu halten und Prozesse zu automatisieren. Eine Zero-Code-Lösung ist jedoch nicht für jeden Fall geeignet, denn je komplizierter das Szenario ist, desto schwieriger ist es, mit den Standardtools eine saubere und fehlerfreie Lösung zu implementieren. In diesen Fällen ist die Custom Entwicklung sehr leistungsfähig und bietet Ihnen die Möglichkeit, fehlerfreie und userfreundliche Automatisierungen, Komponenten und systemübergreifende Integrationen zu erstellen.

Solltest du weitere Informationen zu dieser Thematik benötigen oder brauchst du Hilfe bei der Implementierung einer Salesforce Lösung, melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch! 

 

Als Data Analyst bin ich es gewohnt, Charts und Dashboards zu erstellen. Eine gut gestaltete Visualisierung ist ein leistungsstarker Ausgangspunkt für datengestützte Konversationen. Letztendlich ermöglichen Datenvisualisierungen, idealerweise als Single Point of Truth, anhand der zugrundeliegenden Daten Entscheidungen zu treffen. Mit einem leistungsstarken Datenvisualisierungstool wie Tableau kann ich KPIs bestens darstellen und Insights generieren. In diesem Artikel zeige ich dir Best Practices der Datenvisualisierung, mit denen du Dashboards zu echten Power-Tools machst.

 

Tipp 1: Targeting is Key – Kenne deine Zielgruppe

Auch wenn ich mir manchmal denke: „Ach, das wäre die für mich ideale Darstellung, ich habe den totalen Überblick“, zählt letztendlich nur die bestmögliche Lesbarkeit aus der Perspektive der User*in. Ich stelle mir also immer genauestens die Frage, für wen ich dieses Dashboard erstelle. Ist es für einen vielbeschäftigten Team-Lead, der innerhalb von 20 Sekunden die relevantesten KPIs ablesen möchte, oder verwendet es ein ganzes Team, das über mehrere Stunden hinweg vierteljährliche Ergebnisse prüft? Zusätzlich sind auch die Kenntnisse der Zielgruppe zu überprüfen. Anfänger*innen brauchen vielleicht eine stärker handlungsorientierte Beschriftung als eine fortgeschrittenere User*in.

 

Tipp 2: Size matters – Displaygrößen berücksichtigen

Gut, ich habe nun die perfekt auf die Zielgruppe ausgerichtete Datenvisualisierung geplant. Plötzlich habe ich eine Vision: Ein wütender Sales Team-Lead, der mein Dashboard auf seinem Smartphone betrachtet und sich lauthals über die Nutzerfreundlichkeit beklagt. Wenn das Dashboard ausschließlich für einen Desktop-Monitor erstellt wurde, die User*innen aber vorwiegend ihre Smartphones verwenden, werde ich wahrscheinlich kein allzu zufriedenes Publikum haben. Ich recherchiere also immer, auf welchen Geräten die Visualisierungen betrachtet werden und bereite mehrere Versionen der Dashboards für unterschiedliche Devices vor. Für Smartphones eignet sich beispielsweise ein Dashboard mit vertikaler Ausrichtung. Auf kleineren Displays ist außerdem ein Drill-down deutlich schwieriger, zeige also nur die relevantesten KPIs.

 

Tipp 3: Fast & furios – Schnelle Ladezeiten planen

Eine neue Vision erscheint mir: Mein Dashboard ist endlich fertig, ich habe Tipp 1 und 2 selbstverständlich berücksichtigt. Ich möchte die Visualisierung endlich dem Sales Team-Lead zeigen, doch als wir beisammen sind hört das Dashboard einfach nicht auf zu laden. Eine unangenehme Stille entsteht…

Genauso wie ich möglichst schnell aus dieser ungemütlichen Situation herauskommen möchte, möchten User*innen nicht lange darauf warten müssen, bis Visualisierungen geladen sind. Lange Ladezeiten sind entweder auf die Daten, das Dashboard oder eine Kombination aus beidem zurückzuführen. Die Datenvorbereitung spielt daher eine wichtige Rolle. Folgende Tipps berücksichtige ich hierbei:

  • Führe Berechnungen auf Zeilenebene bereits in der Datenbank durch, um den Zeitaufwand zu reduzieren.
  • Bestimme, welche Menge an Daten überhaupt benötigt werden. Setze Filter für Datenquellen oder erstelle Extrakte, wenn eine Real-Time Verbindung nicht notwendig ist.

 

Tipp 4: Choose wisely – Auswahl der richtigen Charts

One size does not fit all! Daher wähle ich jene Formate für meine Visualisierungen, die User*innen am besten zu spezifischen Insights führen und sie bei der Beantwortung ihrer Fragen unterstützen. Es gibt fast immer einen Trade-off, da jedes Chart Format Vor- und Nachteile hat. Ich stelle mir also immer die Frage, ob das von mir gewählte Chart die Botschaft, die sie vermitteln soll, auch tatsächlich bestmöglich vermittelt. Manchmal kann es ebenfalls Sinn machen, Formate zu kombinieren. Formate von Charts sind beispielswiese:

  • Bar Charts eignen sich gut für den Vergleich von Kategorien.
  • Bullet Charts und Gauges zeigen den Fortschritt in Bezug auf ein Ziel.
  • Line Graphs verbinden Datenpunkte und eignen sich insbesondere dafür, Entwicklungen im Zeitverlauf zu zeigen.
  • Histogramme und Boxplots zeigen, wie Daten geclustert sind und ermöglichen den Vergleich von Kategorien.
  • Maps eignen sich hervorragend zur Visualisierung von ortsspezifischen Fragen.
  • Pie Charts eignen sich gut, um anderen Visualisierungen Details hinzuzufügen, sind aber für sich genommen nicht so effektiv wie oft angenommen.
  • Treemaps stellen Kategorien in Bezug auf eine Kennzahl hierarchisch als Anteil vom Gesamten effektiv dar.
  • Gantt Charts zeigen die zeitliche Abfolge von Ereignissen.

 

Tipp 5: Make it logical – Layout logisch aufbauen

Wenn ich Dashboards gestalte, überlege ich mir natürlich auch, wie User*innen diese „lesen“. Das Dashboard soll einen sinnvollen Informations-Flow und ein möglichst logisches Layout aufweisen. Menschen scannen Inhalte grundsätzlich, indem sie oben links beginnen. Ich platziere daher die wichtigsten KPIs und Charts so, dass sie die linke obere Ecke einnehmen oder überspannen. Außerdem sollen die einzelnen Teile des Dashboards möglichst zusammenhängende Gruppen bilden. Das Design soll es dabei möglichst vereinfachen, Zusammenhänge schnell erkennen zu können.

 

Tipp 6: Overload Hazard – Anzahl an Charts und Farben limitieren

Kennst du auch dieses kribbeln, möglichst viel Input in eine Visualisierung packen zu wollen? Ich habe eine Begabung dafür, einen Input-Overload zu verursachen. Genau das möchten wir beim Erstellen von Dashboards aber eigentlich verhindern. Ich versuche also immer das Big Picture im Auge zu behalten. Ist es aber nicht möglich, alle relevanten Informationen in ein übersichtliches Dashboard zu packen, erstelle ich einfach ein weiteres Dashboard oder eine Story (eine Abfolge von zusammenhängenden Visualisierungen, die dem User durch die Informationen führen).

Genauso wie zu viele Charts können auch zu viele Farben für Verwirrung sorgen. Präzise eingesetzte Farben verbessern die Analyse, zu viele Farben verlangsamen die Analyse der vorliegenden Informationen jedoch.

 

Tipp 7: Make Users explore – Interaktivität einbinden

Einem Vollblut Sales Team-Lead ein interaktives Dashboard zu übergeben ist wie einer Hobbywerker*in ein cooles Werkzeug in die Hand zu drücken. Ist es dynamisch und interaktiv anstatt einfach nur statisch, werden User*innen eingebunden und können sich genau die Ansicht zusammenbauen, die sie in diesem Moment benötigen. Praktische Filter (Einfach- oder Mehrfachauswahl in Kontrollkästchen oder Dropdown-Listen, Suchfelder, ein kleiner Zeitstrahl bei Datum-Filtern, etc.) und Drill-down Optionen durch das Anklicken von Werten und Kategorien in Charts eigen sich dafür ideal. 

Datenvisualisierung

Dieses mit Tableau erstellte Dashboard (klicke hier, um es auszuprobieren) setzt einen Fokus auf die aktuelle Performance, insb. Profit. Links oben können die wichtigsten KPIs als einfache Zahl betrachtet werden. Rechts oben kann man ablesen, für welche Produkt-Kategorien die Profit-Ziele erreicht haben. Ein Drill-down (Klick auf + bei Category) ermöglich einen Drill-down in weitere Sub-Kategorien. Sowohl dieses als auch beide unteren Charts sind als Filter gesetzt, sodass ein Klick auf eine Kategorie, ein Jahr, einen Balken, oder ein US-State die Ansicht runterbricht. Das linke Chart stellt den Profit als hellgrüne Linien und Sales als blaue Balken für die einzelnen Quartale gegenüber (Achtung: die Achsenwerte unterscheiden sich). Ab Q4 2021 ist ein Forecast bis Ende des Jahres 2022 zu sehen. Die Map rechts zeigt den Profit pro US-State. Je dunkler das Grün, desto höher der Profit, he gelblicher desto niedriger (teilweise sind sogar negative Profite zu sehen). User*innen dieses Dashboards können nun z.B. die Performance einzelner US-States und/oder Jahre runterbrechen, um möglichst ins Detail gehen zu können, wo es notwendig erscheint.

 

Tipp 8: Make it shine bright – Unordnungen beseitigen

Ist das Dashboard erst einmal erstellt, versetze ich mich in die Perspektive von jemanden, der es noch nie gesehen hat. Jedes Element sollte einen Zweck erfüllen. Ist ein Titel, eine Legende oder eine Achsenbeschriftung überflüssig, sollten diese Elemente entfernt werden. Außerdem stelle ich mir auch noch einmal die Frage, ob ich zu viel Inhalt in das Dashboard gepackt habe, die Anforderungen abgedeckt sind und daraus resultierend etwas entfernen, hinzufügen oder neu anordnen muss. Die Vereinfachung des Dashboards ist oftmals ein iterativer Prozess.

 

Tipp 9: Test, test, test – Testen der Userfreundlichkeit und Richtigkeit

Wie bei jedem erfolgreichen Projekt sind gute Tests der Schlüssel. Zunächst einmal teste ich, ob alle Drill-down und Filtermöglichkeiten auch tatsächlich funktionieren, und überprüfe die Richtigkeit der visualisierten Ergebnisse. Nach Übergabe des Dashboards frage ich die User*innen, wie sie das Dashboard letztendlich verwenden und ob es ihnen hilft, ihre Fragen beantworten zu können. Vielleicht gibt es sogar Charts, die gänzlich ignoriert werden. Ich sammle bestmöglich Informationen, die mir dabei helfen, Dashboards zu optimieren oder neue Dashboards zu entwickeln.

 

Möchtest du weitere Information zur Datenvisualisierung bzw. der Optimierung deiner Dashboards erhalten? Dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

Der Schutz der Privatsphäre der Verbraucher*innen hat sich in den letzten Jahren zu einem grundlegenden Thema für datengesteuerte Unternehmen entwickelt, was auf die wachsenden Erwartungen der Verbraucher*innen in Bezug auf Kontrolle und Transparenz sowie auf die zunehmenden Vorschriften und geräte- und plattformspezifischen Änderungen zurückzuführen ist.

Wir betrachten die Einführung der Mail Privacy Protection-Funktion von Apple als einen weiteren Schritt in die richtige Richtung, um die Endverbraucher*innen weiter zu schützen und gleichzeitig langanhaltende Beziehungen zu den Kund*innen aufzubauen. Deloitte Digital vertritt den Standpunkt, dass diese Veränderungen anzunehmen sind und der Datenschutz und die Einwilligung zu einem zentralen Bestandteil des Vertrauens mit den Kund*innen gemacht werden sollten.

Apple Mail ist die Standard-E-Mail-Anwendung auf allen Apple-Geräten und hat einen Marktanteil von 48 Prozent bei den E-Mail-Clients auf diesen Geräten, mit großem Vorsprung auf den Anbieter Gmail, welcher mit 28 Prozent weit abgeschlagen an zweiter Stelle liegt. Die Funktion zum Schutz der Mail-Privatsphäre wird die Nutzer*innen von Apple Mail auffordern, ihre Präferenzen für den Schutz der Privatsphäre auszuwählen, wobei “Mail-Aktivitäten schützen” als eine Option angeboten wird. Diese Option wird zwar nicht automatisch aktiviert, aber wir halten es für wahrscheinlich, dass die meisten Nutzer*innen “Mail-Aktivitäten schützen” wählen werden, wenn sie dazu aufgefordert werden.

 

Was bedeutet das für das Marketing?

Wir erwarten eine Überbewertung der Öffnungsraten in Verbindung mit einem Verlust von IP-Informationen, die Aufschluss über den Standort oder die Online Einblicke in die Online-Aktivität geben. Tests von Litmus, einer Allianz von Deloitte, zeigen, dass, sobald eine Verbraucher*in die Option “Mail-Aktivität schützen” auswählt, Apple die E-Mails zunächst durch einen Proxy-Server leitet, um den Inhalt der Nachricht vorzuladen – einschließlich Tracking-Pixel, bevor sie den Leser*innen zugestellt werden. Dies bedeutet, dass die Öffnungsrate von E-Mails nahezu 100 Prozent für alle Verbraucher*innen beträgt, die die Apple Mail-App verwenden – selbst bei Verbraucher*innen, die nie eine einzige E-Mail von Ihrer Marke öffnen. Aus diesem Grund empfehlen wir eine vorsichtige Skepsis gegenüber dem Wert der Öffnungsraten auf Apple Geräten, wenn diese neue Funktion eingeführt wird.

Wir haben schon lange empfohlen, dass Marketer*innen mehr Wert auf Klicks und Konversionsmetriken legen sollten als auf die Planung und Durchführung von Re-Engagement-Kampagnen, Sendezeit-Optimierungen, Echtzeit Personalisierung, etc. Apples Mail Privacy Protection Funktion macht diesen Rat noch wichtiger. Dennoch sind die Öffnungsraten und die Klickraten immer noch wichtig für eine ganzheitliche Betrachtung der gesamten Marketing-Programme. Vermarkter*innen sollten einfach erkennen, dass sich diese Raten wahrscheinlich ändern werden, wenn der Mail Datenschutz eingeführt wird. Eine “neue Normalität” für diese Metriken wird sich mit der Zeit herauskristallisieren.

 

 

Was sollte man marketingtechnisch als nächstes tun?

Insgesamt empfehlen wir die Umsetzung der folgenden Strategien, um in diesem neuen Umfeld zu testen und zu lernen:

  • Überprüfe aktuelle Programme für Targeting, Segmentierung, Modelle, Journeys, Kampagnen, etc. Für alle Programme, die auf der Grundlage des letzten Öffnungsdatums aufgebaut sind, erweitere diese Logik um das Datum:
  • Datum des letzten Klicks
  • Datum der letzten Konversion
  • Letztes Kaufdatum
  • Letzter Bestellwert
  • Häufigkeit des Käufers
  • Beginne sofort mit A/B-Tests von Betreffzeilen und/oder E-Mail-Inhalte zu testen, mit dem Fokus auf Wert und höhere Klickraten.
  • Implementiere ein regelmäßiges Datenbereinigungsprogramm, um inaktive Nutzer*innen proaktiv zu entfernen.

 

 

Fazit

Deloitte Digital verfolgt aufmerksam die Einführung dieser und anderer Tools zur Verbesserung der Privatsphäre und arbeitet mit Allianzen in den Bereichen Spektrum von Kundendaten, Engagement und Messtechnologien zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Kund*innen die Auswirkungen verstehen und schnell auf diese Veränderungen reagieren können, die das Geschäftswachstum und bessere Kundenbeziehungen unterstützen.

Möchtest du weitere Informationen zu dieser Thematik bekommen oder solltest du Hilfe benötigen bei dem Umgang mit der neuen Mail Privacy Protection Funktion, dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

Dass das Schalten von Ads kein Kinderspiel ist, wissen all jene, die an Kampagnen arbeiten. Damit eine Kampagne tatsächlich eine hohe Klickrate erreicht, darf die Bildoptimierung nicht unterschätzt werden, auch wenn sie oft so simpel klingt. Doch der Effekt kann letztendlich groß sein: Erst kürzlich veröffentlichte Google eine Fallstudie, die zeigt, wie ein einfaches Meta-Tag die Klicks in Google Discover um über 300 % steigern kann. Wie auch du dieses einsetzen kannst und welche Tipps der Bildoptimierung dir noch zu einer verbesserten Klickrate verhelfen können erfährst du hier.

 

Eine simple Einstellung in Google Discover mit großer Wirkung

Mit der Einführung des Meta-Tags max-image-preview hat uns Google 2020 mehr Kontrolle darüber gegeben, wie Bilder von der Website in Google Discover angezeigt werden. Die nun veröffentlichte Studie zeigt, wie die Verwendung des Meta-Tags die Klicks und die Click-Through-Rate (CTR) erheblich gesteigert werden können. Wird das max-image-preview:large-Meta-Tag in den Header jeder Seite einer Website aufgenommen, präsentiert Google die Bilder in großen Formaten. Dies steigert die Nutzerfreundlichkeit, sobald die Inhalte auf Suchoberflächen wie Google Discover sichtbar sind.

Der Foodblog Kirbies Cravings konnte seine CTR in Google Discover um 79 % steigern. Der Unterschied in der Darstellung zeigt die folgende Abbildung:

Google Discover

Die CTR des brasilianischen Online-Magazins Istoé verzeichnete einen Zuwachs von 30 % und eine Zunahme der Klicks von 332 % innerhalb von 6 Monaten in Discover.

 

Weitere Tipps zur Bildoptimierung und Steigerung der Klickraten

Neben der Möglichkeit, einfache Meta-Tags wie max-image-preview zur Bildoptimierung heranzuziehen, gibt es auch weitere Tipps und Tricks, deine Klickrate zu steigern.

Relevante und an die User ausgerichtete Bilder

Durch die Verwendung relevanter, direkter und auf die User ausgerichteter visueller Inhalte kannst du deine Zielgruppe effizienter erreichen. Hierfür muss deine Zielgruppe und ihre visuellen Vorlieben zunächst einmal möglichst genau definiert werden. Ziehen wir dafür wieder den Foodblog Kirbies Cravings als Beispiel heran: dieser fokussiert sich auf gesunde Mahlzeiten und einfache Nachspeisen. Die Bilder sind wie der Inhalt und die Website simpel und transparent dargestellt, genauso wie die Rezepte einfach gehalten sind. Die Zielgruppe erwartet einfache Rezepte und gesunde Alternativen zu bekannten Mahlzeiten und Nachspeisen.

Google Discover

Optimierung der Dateigrößen von Bildern

Ein wichtiges Merkmal der Anzeigenoptimierung ist die Dateigröße der Bilder. Hochwertige Bilder mit hoher Auflösung sind zwar wichtig, aber die Ladezeit deiner Website kann sich durch zu große Dateien erheblich erhöhen. Dies beeinträchtigt die Nutzerfreundlichkeit drastisch und kann dazu führen, dass potenzielle KundInnen die Seite vorzeitig verlassen.

Verwendung und Optimierung von Alt-Texten

Alt-Text ist ein weiteres Tool zur Bildoptimierung, das deine Klickraten-SEO verbessern und zu mehr Anzeigenklicks führen kann. Alt-Texte sind Bildbeschreibungstexte im HTML Code, damit von Search Engine Crawlern das Bild richtig geindexed wird. Sie erhöhen die Zugänglichkeit deiner Website.

Verwendung von Beschriftungen

Beschriftungen oder Textbeschreibungen für Bilder sind ein weiteres wichtiges Tool zur Bildoptimierung, das die Klickrate Ihrer Website erhöht. Sie tragen dazu bei, deine Website übersichtlich zu gestalten.

Schlüsselwortreiche Bilddateinamen

Websites enthalten in der Regel Schlüsselwörter, nach denen User häufig suchen. Durch die Optimierung der Bilder und der Bildunterschriften kannst du deine Anzeigenklicks steigern. Keyword-reiche Bilddateinamen sind ebenso wichtig. Ein codiertes IMG_584 ist weniger interaktiv als ein klarer Name, der den Zweck des Bildes direkt erklärt.

Anzeigen mit konsistenten Bildern fördern

Konsistenz ist in jedem Bereich von Bedeutung, ganz besonders aber bei Anzeigen und im Marketing. Indem deine Anzeigen mit einheitlichen Bildern, Farben, Themen, Schriftarten, beworben werden, schaffst du damit einen Wiedererkennungswert bei Usern. Dies kann den Markenwert und auch die Klickrate deutlich steigern.

 

Möchtest du weitere Information zur Optimierung der Performance deiner Klickraten und ähnlichen Marketing-Metriken erhalten, dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

 

Als erfolgreicher Administrator ist es wichtig, einen Überblick über die Aktivitäten der BenutzerInnen in deiner Organisation zu haben. So kannst du nicht nur sicherstellen, dass die Lizenzen optimal genutzt werden, sondern auch sehen, ob eine deiner BenutzerInnen Probleme mit der Nutzung ihres Accounts hat.

Was ist das Problem?

Salesforce bietet die Möglichkeit, in Form eines Kontrollkästchens zu sehen, ob eine BenutzerIn aktiv oder inaktiv ist.

 

Salesforce Benutzeraktivität

 

 

Außerdem müssen wir mehrere andere Felder durchsehen, um ein besseres Bild zu erhalten. Das kann zwar in manchen Szenarien ausreichen, kann aber manchmal ziemlich umständlich und generell nicht sehr informativ sein. Trotz der vielen Stärken von Salesforce, ist es unbestreitbar, dass es in vielen Fällen Raum für Verbesserungen gibt. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf bin ich losgezogen, um eine bessere Lösung zu finden. Was als Herumspielen mit einigen Formeln begann, führte mich auf den Weg zur Veröffentlichung meiner ersten, wenn auch kleinen, App auf AppExchange.

 

Wo liegen die Vorteile?

Mit der Idee, eine informativere Darstellung der Salesforce Benutzeraktivität in deiner Organisation zu bieten und gleichzeitig die Komplexität des Prozesses zu minimieren, entstand die Idee, Icons basierend auf dem Aktivitätsstatus einer BenutzerIn bereitzustellen. Um den Prozess so anschaulich wie möglich zu halten, war es das Ziel, relativ detaillierte, aber leicht unterscheidbare Icons bereitzustellen, die in deinen Benutzerlistenansichten platziert werden können. Aber es reichte nicht aus, nur zu zeigen, ob eine BenutzerIn aktiv oder inaktiv ist. Es gab einen Hunger nach mehr. Was wäre, wenn wir sehen könnten, wie aktiv die NutzerIn in letzter Zeit war? Was wäre, wenn wir auf einen Blick sehen könnten, ob die NutzerIn eine ungültige Emailadresse hat? Was können wir noch von einer NutzerIn sehen? All diese Gedanken wurden berücksichtigt, als ich die Anforderungen zusammenstellte. Am Ende wurde die folgende Liste von Werten und ihren jeweiligen Icons als die wichtigste und aussagekräftigste für unsere Anwendung angesehen:

 

Salesforce Benutzeraktivität

 

Diese Werte bringen nicht nur die Information, ob eine BenutzerIn aktiv oder inaktiv ist, sondern auch, wann die BenutzerIn zuletzt aktiv war und ob die BenutzerIn einen eingefrorenen Account hat oder aus dem Account ausgesperrt wurde. Außerdem kannst du auf einen Blick sehen, ob eine BenutzerIn aktiv ist, aber die E-Mail-Adresse am Ende ein “.invalid” enthält, wie es beim Erstellen oder Aktualisieren einer Sandbox üblich ist. Dies ist eine wichtige Information, wenn du Probleme mit der E-Mail-Kommunikation innerhalb einer Sandbox hast. Diese Liste gibt dir einen umfassenden Überblick über den Zustand der BenutzerInnen in deiner Organistation.

 

Wie funktioniert es?

Nachdem die notwendigen Werte und Icons feststanden, war der nächste Schritt, herauszufinden, wie man diese Werte tatsächlich erreicht. Um den Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig zu versuchen, die Komplexität niedrig zu halten mit einem hohen Anpassungspotential, durchläuft die Basis dieser App zwei Flows.

  • Enhanced User Activity Icon — Daily Scheduled: wird täglich um Mitternacht ausgeführt und setzt alle Aktivitätsstatus von BenutzerInnen, die auf “aktiv” gesetzt sind (inaktive BenutzerInnen zeigen automatisch ein Icon gemäß der Standardeinstellung).
  • Enhanced User Activity Icon — User IsChanged: wird bei einer Änderung der BenutzerIn ausgeführt und kann einen der Status “Aktiv” setzen (auf “Frozen” und “Locked” kann bei einer Änderung nicht zugegriffen werden).

Mit einem Wert, der im Hintergrund auf jedem Benutzerdatensatz gespeichert ist, wird das Icon dann angezeigt. Diese Form wurde hauptsächlich aus zwei Gründen gewählt: Man wollte mit einem Aktivitätsschwellenwert für die BenutzerInnen arbeiten und außerdem anzeigen, ob eine BenutzerIn eingefroren oder aus ihrem Konto ausgesperrt ist.

Mit dem Wunsch, zu sehen, wie aktiv eine BenutzerIn ist, wurde die Idee bestimmter Schwellenwerte erdacht. Der eingestellte Wert wird aus dem Datum des “letzten Logins” der BenutzerIn berechnet, um herauszufinden, innerhalb welcher Schwelle sich die BenutzerIn befindet.

  • Hohe Aktivität: für BenutzerInnen, die sich zuletzt angemeldet haben (Standardeinstellung: 30 Tage)
  • Mittlere Aktivität: für BenutzerInnen, die sich nicht so oft anmelden (Standardeinstellung: 60 Tage)
  • Geringe Aktivität: für BenutzerInnen, die sich kaum anmelden (Standardeinstellung: 120 Tage)
  • Keine Aktivität: letzte Stufe, für BenutzerInnen, die sich noch gar nicht angemeldet haben

Anhand dieser Informationen ist ersichtlich, wie lange die BenutzerIn zuletzt angemeldet war. Dies liefert dir die entscheidenden Informationen, dass die BenutzerIn möglicherweise Probleme hat, sich in Salesforce einzuloggen oder Probleme bei der Nutzung hat und Hilfe benötigt.

 

Was ist, wenn Sie etwas andere Bedürfnisse haben?

Während das Ziel war, die Einfachheit so gering wie möglich zu halten, ist es verständlich, dass die Vorlieben eines jeden Administrators unterschiedlich sein können. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf haben einige der wichtigen Features die Möglichkeit, mit relativer Leichtigkeit an die eigenen Bedürfnisse angepasst zu werden.

 

Aktivitäts-Icons

Die Icons selbst sind ein integraler Bestandteil des Pakets und der Erfahrung mit ihm. Alle acht Icons wurden sorgfältig ausgewählt mit dem Ziel, dass sie auf den ersten Blick leicht zu erkennen sind und gleichzeitig informativ sind. Wenn du kein Fan von einem dieser Icons bist (oder sogar alle, ich werde es nicht persönlich nehmen…), kannst du sie ganz einfach nach deinem Geschmack anpassen, indem du sie in den Statischen Resourcen änderst.

 

Schwellenwert für Aktivität

Wie bereits erwähnt, wird die Aktivität einer BenutzerIn anhand eines Schwellenwertes gemessen, der ein hohes, mittleres, niedriges und kein Aktivitätsniveau vorgibt. Wenn du dir z.B. denkst, dass es für deinen Anwendungsfall wichtig wäre, einen viel engeren Schwellenwert für BenutzerInnen mit hoher Aktivität zu setzen, sagen wir 7 Tage, ist dieser Schwellenwert leicht für deine Bedürfnisse anpassbar. Indem du zu benutzerdefinierte Metadatentypen navigierst, kannst du die Datensätze des Typs Benutzeraktivität verwalten:

 

Salesforce Benutzeraktivität

 

Es ist wichtig zu beachten, dass der Wert für hohe Aktivität der niedrigste von allen sein muss, während der Wert für niedrige Aktivität der höchste sein muss. Natürlich wird eine Validierungsregel dich daran hindern, sie anders zu setzen.

 

Listenansicht

Der wohl wichtigste Aspekt dieser App, der Ort, an dem du die Aktivitäts-Icons sehen kannst, sind die Listenansichten. Standardmäßig kommt die App mit drei Listenansichten, die als die wesentlichsten angesehen wurden:

  1. All Active Users (with icon)
  2. All Users (with icon)
  3. Low Activity Users (with icon)

Du kannst natürlich deine bestehenden Listenansichten anpassen oder neue Listenansichten nach deinen Wünschen erstellen, indem du das Feld “Activity Icon” in deine gewünschte Listenansicht einfügst:

 

Salesforce Benutzeraktivität

 

Was kann es nicht?

Während wir bisher eine Menge Vorteile für die Administratoren durch diese App vorgestellt haben, ist es wichtig zu beachten, dass es bestimmte Einschränkungen gibt, die durch die Art und Weise, wie Salesforce derzeit funktioniert, hervorgerufen werden. Es wurde versucht, alle Einschränkungen bestmöglich zu umgehen, aber die folgenden bleiben dennoch bestehen.

 

Validierungsregeln

Wenn Sie Validierungsregeln auf das Benutzerobjekt angewendet haben, ist es möglich, dass dieser Prozess die Datensätze nicht aktualisieren kann, was zu Fehlermeldungen führt. Um dieses Problem zu umgehen, empfiehlt es sich, alle Ihre Datensätze unter Berücksichtigung der Validierungsregeln auf dem neuesten Stand zu halten.

Wenn du Validierungsregeln auf das Benutzerobjekt angewendet hast, ist es möglich, dass dieser Prozess die Datensätze nicht aktualisiert, was zu Fehlermeldungen führt. Um dieses Problem zu umgehen, wird empfohlen, dass du alle deine Datensätze auf dem neuesten Stand hältst und dabei die Validierungsregeln berücksichtigst.

 

Ausführen bei Installation

Da Salesforce keine Option zur Ausführung von Flows bei der Installation eines Pakets bietet, werden die ersten vollständigen Aktivitätswerte nach der ersten täglichen Aktualisierung angezeigt. Bei der Installation wird nur der Wert der inaktiven BenutzerInnen angezeigt, da dieser direkt aus dem “IsActive”-Wert des Benutzerdatensatzes übernommen wird.

 

Frozen & Locked

Das Icon einer eingefrorenen oder gesperrten BenutzerIn ist nach der Änderung nicht sofort sichtbar, da diese Werte nur über den geplanten Ablauf, der einmal pro Tag ausgeführt wird, zugänglich sind. Bis zu diesem Update werden diese BenutzerInnen mit ihrem letzten Aktivitätswert angezeigt.

 

Enhanced User Activity Icon App

Diese ganze Geschichte begann mit der ursprünglichen Idee, die Aktivität der BenutzerInnen in Icons darzustellen. Nach einigem Brainstorming und Ideenaustausch auf LinkedIn, entstand die Idee für diese App. Wir sind stolz, dass wir neben Agile Cockpit, ein „next level“ Tool für die Projektimplementierung, und SIP, die revolutionäre Vernetzung zwischen SAP und Salesforce, die dritte AppExchange Solution von Deloitte Digital Austria veröffentlicht haben: Die Enhanced User Activity Icon App

 

AppExchange

 

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