Release Notes Salesforce

Pardot Release Updates: Neue Features im Überblick

Release Notes für das Marketing Automation Tool von Salesforce

Pardot ist die All-in-One Lösung für B2B Marketing von Salesforce. Mit seiner nahtlosen Integration in das Salesforce Ökosystem (CRM, Service, etc.) kann Pardot vor allem hinsichtlich Marketing Automation auf voller Länge überzeugen. Durch den Umfang an Funktionen hinsichtlich E-Mail Marketing, Lead Generierung, Landingpages und Reporting hilft Pardot mehr Leads zu generieren und den Sales Prozess nachhaltig zu unterstützen.

Nachdem Produktinnovationen bei Salesforce eine zentrale Bedeutung einnehmen, erhält auch Pardot üblicherweise 3-mal pro Jahr ein neues Release mit jeder Menge spannender neuer Features und Funktionalitäten. Die wichtigsten Neuerungen für jedes Release möchten wir euch hier vorstellen und erklären, warum gerade diese Funktionen für User einen Blick wert sind. Für einen vollständigen Überblick stellt Salesforce alle Release Notes vorab zur Verfügung.

 

Pardot Winter ’22 Release

Die Winter Updates sind bei Salesforce bekannt für die ein oder andere Überraschung. Und auch dieses Mal wurden wir in der Hinsicht nicht enttäuscht! Das gilt auch für Pardot im Speziellen und alle Pardot User dürfen sich auf eine Vielzahl an interessanter Neuerungen freuen. Wie immer stellen wir euch die, in unseren Augen, wichtigsten Punkte vor und sparen euch damit die mehr als umfangreiche Dokumentation. Der Star dieses Releases geht dabei definitiv an den Drag & Drop Landingpage Builder, weiteren Updates zu Lightning Experience Emails, der Slack Anbindung für Pardot sowie Neuerungen rund um die Pardot API.

Außerdem wird mit diesem Release das im Summer ´21 angekündigte Mailability Update nun endlich allgemein verfügbar. Ohne Wenn und Aber – volle Kontrolle über den aktuellen Opt-in & Bounce Status eines Prospects!

 

Drag & Drop Landingpage Builder in Lightning Experience

Lange haben wir darauf gewartet, nun ist er endlich da: der brandneue, benutzerfreundliche Drag & Drop Builder für Landingpages. Was bereits seit einiger Zeit für Emails möglich wird, ist nun auch für Landingpages Realität. Für alle die sich bereits mit dem Lightning Experience Email Builder auseinandersetzen konnten, wird dieses Update ein angenehmes Wiedersehen darstellen. Die Funktionen sind nahezu dieselben und erlauben es nun schnell und einfach Landing Pages zu erstellen auf Basis der bekannten Komponenten (HTML, Button, Bild, Text, Pardot Formular). Auch hier können User selbstverständlich auf Templates zurückgreifen.

 

Salesforce Pardot

 

Weitere Updates zum Lightning Email Builder 

Für den Lightning Email Builder gibt es mit dem Winter ´22 Release gleich zwei wesentliche Themen, die es zu betonen gilt. Zum einen sind diese im Lightning Experience Builder gebauten Emails nun auch endlich für Automations und in Engagement Programmen verwendbar. (Juhu!) Damit begegnet Salesforce einem der größten Kritikpunkte nach dem primären Release des neuen Email Builders. Zwecks granularer Kontrolle, welche Emails denn nun zur Verfügung stehen für Automationen, können einzelne Mails nun dafür per Klick aktiviert werden.

Die zweite große Neuerung betrifft die Verfügbarkeit von sogenannten Custom Components für den Email Content Builder. Damit gibt Salesforce seinen Pardot Usern nun die Möglichkeit nicht nur diverse Komponenten wieder zu verwenden von einer Email zur nächsten, sondern öffnet eine Bandbreite an Funktionen für Developer. Web Entwickler, welche in Javascript bewandert sind, können so schnell und einfach Lightning Web Components erstellen, um beispielsweise interaktive Email Blöcke für die Power User verfügbar zu machen – not bad!

 

E-Mail Open Rule Audit Tool

Die Ankündigung von Apples Mail Privacy Protection (MPP) im September hat viele Marketingfachleute in helle Aufregung versetzt. Wie sollte die Marketing-Automatisierung ohne die genaue Erfassung von E-Mail-Öffnungen wie gewünscht funktionieren? Die Antwort, die in der Community kursiert, lautet: Man sollte sich weniger auf E-Mail-Öffnungen als Verhaltensindikator verlassen.

Herauszufinden, wo E-Mail-Öffnungen in deinem Pardot-Konto verwendet werden, ist eine knifflige und zeitraubende Aufgabe, selbst in einer überschaubaren Umgebung, ganz zu schweigen von einer großen Unternehmensorganisation!

Glücklicherweise hat das Pardot-Produktteam vorausgedacht. Diese neue Seite zeigt dir, welche Automatisierungen auf E-Mail-Öffnungsdaten beruhen, und identifiziert die Betroffenen:

  • Anzahl der Engagement Studio-Trigger
  • Dynamische Listen
  • Automatisierungsregeln

 

Slack Benachrichtigungen in Pardot 

Salesforce’s neueste Akquisition des Kollaborationstools Slack findet selbstverständlich auch in Pardot Einzug. Über einen eigenen Slack Connector in Pardot wird es so möglich die beiden Anwendungen zu verbinden. Damit erhalten Pardot User die Möglichkeit eigene Slack Notifications zu verwenden anstatt auf ihre Email Inbox für Completion Actions zu setzen. Das Feature ist derzeit zwar noch in der Beta, sieht in unseren Augen allerdings sehr vielversprechend aus!

 

Einstein Key Account Identification 

ABM trifft KI. So oder so ähnlich könnte man dieses Update betiteln. Bereits mit dem letzten Release sind eine Reihe an Einstein Features in Pardot angekommen. Mit dem aktuellen Release wird eines dieser Funktionen allgemein verfügbar. Einstein Key Account Identification ist vergleichbar mit dem Einstein Behaviour Score, nur eben auf Account Level. Der Saleforce eigene KI Begleiter hilft dabei beim Grading der Accounts durch die Zuweisung eines Levels und bei der Identifikation jener Accounts mit der größten Abschlusswahrscheinlichkeit.

 

Salesforce Pardot

 

Einstein Engagement Frequency

Vielleicht bist du bei deinen potenziellen Kunden bereits auf eine “Marketing-Müdigkeit” gestoßen, bei der die Empfänger durch die Anzahl der von dir versendeten E-Mails gelangweilt, desensibilisiert oder irritiert werden. Einstein Engagement Frequency automatisiert die herkömmliche “Häufigkeit und Frequenz” (zugegeben, regelbasierte “Häufigkeit und Frequenz” ist nicht sehr genau bzw. anspruchsvoll). Die neue, KI-gesteuerte Funktion scannt das individuelle Engagement-Verhalten der Kunden, um so die optimale Versandhäufigkeit für Marketing-E-Mails vorherzusagen.

 

Metrics Guard Extra Layer

Metrics Guard wurde verbessert. Vielleicht ist dir Metrics Guard noch gar kein Begriff, aber Metrics Guard läuft im Hintergrund und schützt jeden Tag deine E-Mail-Interaktionsdaten.

Sei versichert, dass das Pardot-Engineering-Team ständig die Aktivitätsprotokolle aller Pardot-Kundenkonten überprüft, um Bot-Aktivitäten zu erkennen, d. h. verdächtige Häufungen von Öffnungs- und Klickaktivitäten, die bestimmte Schwellenwerte überschreiten. Diese durch Bot-Aktivitäten verursachten Daten werden aus den Aktivitäten der potenziellen Kunden herausgefiltert, um so eine Verzerrung der Berichte zu vermeiden.

 

Neuerungen rund um die Pardot API

Updates rund um die Pardot API bleiben besonders spannend, da sie helfen die Plattform als solches zu erweitern und mehr zu öffnen. Die aktualisierte Pardot Developer Dokumentation gemeinsam mit neuen eigenen Trailhead Modulen zu dem Thema machen die Pardot API leichter verständlich und helfen neuen Entwicklern schneller zum Erfolg zu kommen. Zudem gibt es einige spannende Neuerungen zur Pardot Version 5 API. Mehr dazu findet ihr in den Release Notes.

 

Pardot Feature Roadmap

Leider gibt es so etwas wie eine offizielle und vor allem öffentliche Pardot Roadmap nicht. Dennoch wird hinter den Kulissen über das ein oder andere sehnlichst erwartete Feature spekuliert. Und manchmal, wenn man besonders viel Glück hat, lassen sich die Produktverantwortlichen in Webinaren sogar etwas mehr in die Karten schauen. Auf folgende Funktionen haben wir dabei zuletzt einen Ausblick erhalten können oder sie stehen zumindest auf unserer Wunschliste:

  • Benutzerfreundlicher Setup Guide für Pardot samt Benutzer-Insights und Salesforce Integration Übersicht
  • Verbesserung des Zusammenspiels mehrerer Pardot Business Units dank Synchronisation von Einstellungen und Assets (Cross BU Asset Sync) 
  • Erweiterung und weitere Öffnung von Pardot als Plattform durch den Fokus auf Low/No-Code Funktionalitäten wie Third-Party Integrationen, Drag& Drop Buildern, API Calls von Pardot Automations und Vieles mehr!
  • Conditional Automations – Feinere Kontrolle über Automations dank Conditional Logik
  • Weitere Verbesserungen des Drag & Drop E-Mail und Landingpage Builders (HTML Möglichkeiten, Templates, etc.)
  • Größere Auswahl an vordefinierten Templates für Landingpages und E-Mails
  • Mehr Einstein-gestützte Features wie Attribution über KI, Predictive Analytics, Behaviour Scoring und vieles mehr
  • Mehr Flexibilität im Standard-Reporting von Pardot
  • Weiterer Push von Account based Marketing Funktionalitäten
  • B2B Marketing Analytics über mehrere Business Units
  • Integration mit Salesforce Customer Data Plattform für die Bildung von benutzerdefinierten Audiences & Insights

 

Vergangene Releases

Pardot Summer ’21 Release

Das aktuelle Pardot Release steht ganz im Zeichen zweier Dinge: Verbesserungen der E-Mail Funktionalitäten und mehr Einstein für Pardot. Bereits vor einiger Zeit haben wir euch dank der transparenten Kommunikation der Pardot Produktverantwortlichen einen Ausblick geben können, was im kommenden Relase auf uns zukommt. Nachdem nun ganz offiziell feststeht auf, welche Features ihr euch freuen könnt, geben wir euch hier nochmals einen vollständigen Überblick über unsere Favoriten:

  • Einstein Send Time Optimisation nun auch für Pardot
  • Einstein Key Account Identification (Beta)
  • Kampagnen auf Basis von Accounts
  • Mehr Einblick in die Mailability von Prospects
  • Verbesserungen des E-Mail Builders
  • E-Mail Builder für Operational List E-Mails
  • Marketing Setup für Pardot
  • Selektiverer Umgang mit der Synchronistation von Prospect Daten an B2B Marketing Analytics

 

Einstein Send Time Optimisation (ESTO)

Lange wurde dieses Feature nachgefragt und nun ist es soweit: Einstein Send Time Optimisation ist nun auch in Pardot verfügbar. Salesforce’s Künstliche Intelligenz hilft dabei Prospects besser zu verstehen und Email Engagement zu verbessern. Die Prämisse dahinter ist so einfach wie genial. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit E-Mails interagiert wird, ist dann am höchsten, wenn diese sich zum Zeitpunkt der Aktivität im E-Mail Konto ganz oben befinden. Dank ESTO werden E-Mail ganz genau dann geschickt, wenn innerhalb eines selbst definierten Zeitfensters, die Zeit für jeden einzelnen Prospect auf der Liste individuell am besten passt. Ein ebenso einfaches wie geniales Feature, welches das letzte Puzzlestück im Versprechen die richtige Message zur richtigen Zeit an den richtigen Prospect zu senden, darstellt.

 

Verbesserungen des Lightning E-Mail Builders

In nahezu jedem Release wird der E-Mail Builder von Pardot mächtiger, benutzerfreundlicher und umfassender in seinen Funktionalitäten. Mehr out-of-the-box Styling und Branding Optionen passen dabei ganz gut ins Bild, um flexiblere und gleichzeitig vollständigere E-Mails zu designen. In die selbe Kerbe schlägt die Funktion des verbesserten Error Handlings. Das Packaging von E-Mail Templates wurde ebenso vereinfacht. Zusätzlich wird der begehrte Drag and Drop Builder endlich verfügbar für operationale E-Mails. Unserer Meinung nach ein großartiger Schritt ein tolles Feature noch ein bisschen besser zu machen. 

 

Mehr Einblick in die Mailability von Prospects

Um vollkommen offen zu sprechen: Eine Liste an Prospects ist nur so gut wie die Fähigkeit ihnen Emails zu senden. Kurzum, das Monitoring eben jenes Status gilt als absoluter Schlüssel für den E-Mail Erfolg. Genau dieser Punkt wird vom Release aufgegriffen und das (zugegebenermaßen) etwas veraltete Konzept bekommt einen gänzlich neuen Anstrich. Damit einher geht mehr Transparenz und Einblick, was für jeden einzelnen Prospect der aktuelle Status ist. Die beiden Felder „opted out“ (durch den Prospect bestimmt) und „Do not email“ (durch Marketing MitarbeiterInnen/Admins gesetzt) sind nun gänzlich voneinander getrennt. War es vormals noch so, dass das Setzen des Feldes „Opted out“ auch das Feld „Do not email“ entsprechend beeinflusst hat, gehört dies nun der Vergangenheit an. Nicht nur agieren diese Felder nun gänzlich unabhängig voneinander, es existiert nun ein übergeordneter Status. Die beiden Statuswerte für Hard und Soft Bounces beeinflussen sich zudem ebenfalls nicht mehr, sondern haben eine Auswirkung auf diesen übergeordneten Status. Die Felder „Do not email“ und „Opted out“ funktionieren ebenfalls separat von ihnen.

Eine gute Übersicht gibt folgende Tabelle:

 

 

Do not email (is true)

Abgemeldet (is true)

Bounced?

Im Papierkorb?

Versandfähig X X X X
Unzustellbar X X X
Nur Transaktions-Emails (or abgemeldet is true) (or do not email is true) X X
Archiviert n/a n/a n/a

 


Eine weitere Erweiterung ist ein eigenes Feld, welches angibt, ob eine E-Mail einzigartig im System vorhanden ist. Zu guter Letzt ein Feature auf das viele lange Zeit gewartet haben: Alle zuvor genannten Felder sind in Automation Rules und im Engagement Studio verfügbar. Wenn das kein Gamechanger ist!

Zudem haben Prospects durch das neue Update nun ein eigenes Icon erhalten je nach Status, welches es einfach macht, diesen auf den ersten Blick zu erkennen:


Pardot

 

 

Accounts als Kampagnenmitgliedern

Accounts können nun einfach als Kampagnenmitglieder hinzugefügt werden, entweder einzeln vom Account weg, über die entsprechende Related List auf der Kampagne oder über einen Report. Ein klarer und wichtiger Schritt weiter in Richtung eines optimalen Setups von Account based Marketing Programmen. Zudem ein weiterer Beweis, wie Pardot und Sales Cloud weiter zusammenrücken – und damit auch Marketing und Sales Abteilungen.

 

Marketing Setup für Pardot

Pardot User bekommen mit einem entsprechenden Permission Set mehr Anpassungsmöglichkeiten des Tools. Damit können sie nicht nur einfacher kleine Änderungen selbst vornehmen, sondern ganz nebenbei schafft dieses Feature mehr Unabhängigkeit vom unternehmenseigenen Salesforce Admin. Ein Ausblick auf kommende Funktionalitäten, wie unten kurz angeteasert, offenbart, dass dies erst der erste Schritt von einigen noch kommenden ist.

 

Selektive Synchronisation von Prospect Daten

B2B Marketing Analytics erlaubt den detaillierten Einblick in Attributionsmodelle und ganz grundsätzlich Insights in die eigenen Marketingdaten. So gelingt es den Status Quo über relevante Bereiche jederzeit im Blick zu behalten (Artikel verlinken). Mit dem neuesten Release können Marketing ManagerInnen nun noch granularer steuern, welche Prospect Daten in der umfangreichen Applikation für die Analyse zur Verfügung stehen. Ein super Schritt für mehr Kontrolle und Transparenz in bestehende Datenstrukturen.

 

Pardot Spring ’21 Release

Das Spring ’21 Release für Pardot hat es in sich. Gleich mehrere Funktionen konnten uns auf ganzer Länge begeistern. Hier eine Auflistung der Highlights:

  • Daten-Sync über mehrere Business Units
  • Klonen von Kampagnen samt dazugehöriger Marketing Assets
  • Neuer First-Party-Tracking Service & Domain Management
  • Pardot User Authentication is dead – long live Salesforce single sign-on! (SSO)
  • Verbesserungen der Email Marketing Funktionen (Two-Click unsubscribe, Performance Analyse, Link Spezifikation für Completion Action, Klonen von Emails, etc.)
  • Updates zu den APIs & Integrationen (API V5)
  • Erweiterung der ABM Funktionalitäten (Accounts als Kampagnen-Mitglieder)

Daten-Sync über mehrere Business Units:

Seit dem Release ist es nicht mehr notwendig, Duplikate von Leads oder Kontakten zu behalten. Dank dem neuen Sync können Prospects aus Pardot nun über mehrere Business Units synchronisiert werden. Marketing Data Sharing gilt als empfohlen und die entsprechenden Regeln lassen sich nun leichter implementieren und managen. Voraussetzung dafür ist der v2 Connector, dessen Funktionen erweitert wurden. Marketing Data Assignments erlauben nun nicht nur, dass CRM Daten in verschiedenen BU verfügbar sind, sondern dass diese Daten gemeinsam mit Pardot verwendet und geteilt werden können.   

Klonen von Kampagnen samt dazugehöriger Marketing Assets

Wenn Kampagnen geklont werden, besteht nun die Möglichkeit verbundene Marketing Assets in Pardot wie Landingpages, Formulare oder Links gleich mit zu duplizieren. Dies macht es möglich über das Kampagnenobjekt Business Unit übergreifend Content dezentral zu verteilen.

Zukünftig sieht die Roadmap von Salesforce zudem vor, auch andere Content-Formen wie vor allem Emails Business Unit übergreifend zu kopieren und zu teilen. Damit würden sogar globale Email-Templates über mehrere BUs möglich werden!

First Party Tracking & Domain Management

Bereits im Jänner 2020 hat Google verkündet, den Support von Third Party Cookies für Chrome in den nächsten 2 Jahren einzustellen. Cookies werden generell dazu verwendet, um User-Verhalten auf der Website zu analysieren und das Verhalten besser verstehen zu können. Third Party Cookies werden dabei von Third Party Providern wie Werbetreibenden gesetzt, um relevante Sujets ausspielen zu können. First Party Cookies hingegen stammen vom Websitebetreiber selbst und werden beispielsweise verwendet um Präferenzen oder Warenkorb-Informationen zu speichern sowie personalisierte Inhalte ausspielen zu können. Das neue Feature von Pardot erlaubt es, Marketinginhalte auf Domains zugehörig zur Hauptdomain auszuspielen und Web Analytics aufrecht zu erhalten. Mehr dazu hier.

Verpflichtendes Salesforce SSO für alle Pardot User

Seit dem 15. Februar wurde der Support für das User Authentication System eingestellt. Alle User müssen somit den Salesforce single sign-on verwenden. Das bedeutet gleichzeitig mehr Sicherheit bei weniger Logins. Konkret benötigen ehemalige Pardot-only User nun auf Salesforce-Seite eine entsprechende, gültige Lizenz. Für den Übergang hat Salesforce 100 Identity Lizenzen zur Verfügung gestellt, um auch jene User zu unterstützen, die keine volle Sales oder Service Lizenz benötigen.

Pardot SSO

Neue Login-Richtlinien

 

Pardot Feature Roadmap

Leider gibt es so etwas wie eine offizielle und vor allem öffentliche Pardot Roadmap nicht. Dennoch wird hinter den Kulissen über das ein oder andere sehnlichst erwartete Feature spekuliert. Unsere persönliche Wunschliste beinhaltet etwa folgende Punkte:

  • Weitere Verbesserungen zum Lightning Email Builder
  • Push aller Themen und Funktionalitäten, die ABM in Pardot stärken
  • Vermehrter Einbau von Einstein Kapazitäten für das Reporting & Behaviour Scoring
  • Stärkere Verknüpfung mit dem CRM, um die Personalisierungsfunktionen zu verbessern
  • Mehr und tiefere Third Party Integrations sowie API-Ausbau
  • Interaktive, auf Konversation spezialisierte Marketing Tools wie Chatbots, Exit Intents, Interaktive Emails
  • Predictive Analytics und Integration von Third Party Tools für Kampagnen Attribution
  • Detailliertere, umfassendere Einstellungen für das Engagement Studio

 

Pardot Winter ’20 Release

Die Highlights aus dem Winter ’20 Release konnten sich sehen lassen. Unsere Highlights in wenigen Punkten zusammengefasst:

  • Umfassende Updates zu B2B Analytics (Verfügbarkeit in SF & Kombination von Demografie & Engagement Daten)
  • Snippets für die Wiederverwendung von Email Content
  • Marketing Content in Salesfore Object Manager
  • Engagement History Dashboards auf Account Datensätzen
  • Erweiterungen des Einstein Behaviour Scores & Kampagnen Insights

Email Snippets:

Email Snippets ermöglichen das Kopieren und Wiederverwenden von einzelnen Text-, Bild- oder ganzen Contentblöcken. Für Marketing Teams erspart das nicht nur jede Menge Zeit und Aufwand, sondern ermöglicht auch einheitliche Email Designs ohne zeitintensives Kopieren. Wiederverwendung von Content leicht gemacht!

Updates für B2B Analytics:

Einerseits ermöglicht es das Update, Prospect Daten nun einfach mit Aktivitätsdaten zu kombinieren. So kann das Prospect Engagement besser nachvollzogen werden. Andererseits wurden Performance und Zugang allgemein verbessert, da B2B Analytics nun direkt in Salesforce verfügbar ist.

Engagement History Dashboards auf Account Datensätzen:

Marketing und Sales Nutzer sind nun in der Lage, das Engagement ganzer Accounts einfach nachvollziehen zu können. Das Engagement History Dashboard kann einfach auf der Datensatzebene verfügbar gemacht werden.  

 

Pardot Summer ’20 Release

Umfassende Updates erwarteten Pardot User auch im Summer ’20 Update. Für uns bieten folgende Updates den größten Mehrwert:

  • Pardot Sandbox Umgebungen
  • Salesforce Connector v2
  • Hinzufügen zu Pardot Listen und Engagement Programmen mittels Button
  • Management von Pardot-Usern in Salesforce
  • Engagement Daten auf Opportunity Level

 

Pardot Sandbox Umgebungen:

Endlich sind Pardot-eigene Developer Sandboxen verfügbar! Sandboxen fungieren als eigene Umgebung für das Testen und Simulieren von gewissen Einstellungen ohne die Live Umgebung zu beeinträchtigen. Das ermöglicht es, ganz einfach sicherzustellen, dass neue Implementierungen funktionieren bevor sie das Tagesgeschäft beeinflussen.

Salesforce v2 Connector:

Der neue Connector benötigt keine eigene Lizenz und offeriert somit allein deswegen schon einen massiven Vorteil im Vergleich zum alten v1 Connector. Außerdem erlaubt der neue Connector mehr Kontrolle über das Data Syncing mit Salesforce. Per default basieren alle neuen Connection User seit Februar 2019 auf dem neuen Connector.

Management von Pardot-Usern in Salesforce

Salesforce User Sync sorgt dafür, dass Salesforce User Profile mit Pardot User Rollen synchronisiert werden. Admins müssen so nur noch einen User für beide Plattformen in Salesforce warten. Das eigene Anlegen der Pardot-User in Pardot selbst fällt somit weg.

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Zum Schluss folgt ein lohnenswerter Blick über den Tellerrand: In weiteren Artikeln berichten wir nicht nur über Neuerungen in Pardot, sondern sprechen auch über allgemeine Salesforce Release Notes bzw. die Neuheiten in der Marketing Cloud

Wir freuen uns auf ein Gespräch!

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