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Personalisierung: Maximierung von Engagement und Wachstum

Verbraucher*innen wollen wertvolle, personalisierte und menschliche Erfahrungen.

Personalisierung: Maximierung von Engagement und Wachstum

Heute haben Unternehmen die Prämisse und das Versprechen der Erlebniswirtschaft weitgehend angenommen. Sie bilden die Customer Journeys über alle Touch Points und Kanäle hinweg ab, unterteilen Zielgruppen und Haushalte in immer spezifischere Gruppen, optimieren Botschaften und Kampagnen, verfolgen das Engagement mit Hilfe von Closed-Loop-Attributionsmodellen und vieles mehr. All dies sind Schritte in die richtige Richtung. Doch die Kund*innen selbst sagen, dass sie als einzigartige Individuen behandelt werden möchten.

Die Bedeutung der Personalisierung von Erfahrungen ist den heutigen Markenführern nicht entgangen. Die neue Deloitte-Studie “Embrace personalization to maximize growth” zeigt, dass 71 % der Führungskräfte im Business-to-Consumer-Bereich sagen, dass Personalisierung einen bedeutenden oder sehr bedeutenden Einfluss auf die Kundenstrategien ihrer Marken hat, und 58 % der Unternehmen planen, ihre Ausgaben für Personalisierung bis 2022 zu erhöhen.

Die Studie zeigt jedoch auch eine Diskrepanz zwischen dem, was Marken anbieten, und dem was sich Kund*innen tatsächlich wünschen. Darüber hinaus gibt es eine große Bandbreite an Fähigkeiten – und Resultaten – unter den Marken, wenn es um die Personalisierung geht. Einige fangen gerade erst an, während andere personalisierte Erlebnisse über alle Kanäle und Berührungspunkte hinweg verbinden.

 

Kenne deine Kund*innen

In den letzten Jahren haben sich Unternehmen oft auf Taktiken wie Retargeting verlassen, um Kund*innen anzusprechen. Das kann zwar effektiv sein wenn es gut umgesetzt wird, aber allzu oft wird es überstrapaziert und geht nicht auf die Bedürfnisse und Vorlieben der einzelnen Kund*innen ein. Kund*innen fühlen sich dadurch  verfolgt – durch Werbung, oder durch tägliche SMS und E-Mails von einer Marke, die sie kaum kennen. Die Studie von Deloitte zeigt, dass mehr als 50 % der Verbraucher*innen sagen, dass die Personalisierung nicht zielgerichtet ist und nicht ihren Bedürfnissen, Interessen oder Vorlieben entspricht.

Was macht also eine Personalisierung aus, die für Verbraucher*innen tatsächlich wertvoll ist? Es beginnt mit der Fähigkeit Erfahrungen über Zeit und Berührungspunkte hinweg zu verbinden. Auf die Frage welche Funktionen bei der Navigation auf einer Website oder in einer mobilen App am nützlichsten sind, nannten die Befragten Funktionen, die frühere Erfahrungen mit aktuellen Aktivitäten verknüpfen, z. B. Favoriten, Wunschlisten oder Listen für spätere Einkäufe, Empfehlungen auf der Grundlage früherer Einkäufe, Wiederkaufoptionen und Tools für die zuletzt angesehenen Produkte.

Wenn Verbraucher*innen eine Website besuchen, möchten sie das Unternehmen nicht daran erinnern wer sie sind, welche Größen und Farben sie bevorzugen oder was sie in der Vergangenheit gekauft haben. Anstatt als zufällige KäuferInnen behandelt zu werden, möchten sie als geschätzte Freunde anerkannt werden – und gleichzeitig sollten Präferenzen hinsichtlich des Ortes, der Häufigkeit und der Gründe für den Kontakt mit der Marke respektiert werden.

 

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Lektionen von Leader*innen

Branchenübergreifend sind Unternehmen, die sich am stärksten auf die Personalisierung konzentrieren, auch diejenigen, die neue Kund*innen gewinnen, die Loyalität stärken und ihren Umsatz steigern. Sie heben sich von der Masse ab und gewinnen an Preismacht – gleichzeitig schaffen sie wertvolle, unvergessliche Erlebnisse für Kund*innen.

Die Studie von Deloitte zeigt, dass alles an der Spitze beginnt – mit einer Strategie, Führung und einem Budget, das auf personalisierte Erlebnisse ausgerichtet ist. 43 % der Führungskräfte von Marken mit hohem Personalisierungsgrad geben an, dass die Personalisierung einen sehr großen Einfluss auf ihre gesamte Kundenstrategie hat – im Vergleich zu nur 7% der Führungskräfte von Marken mit niedrigem Personalisierungsgrad. Im Durchschnitt geben die Führungskräfte an, 52% ihres gesamten Marketingbudgets für Personalisierung auszugeben – im Vergleich zu 34% bei Unternehmen mit niedrigem Reifegrad. Unternehmen mit dem höchsten Prozentsatz an Marketingausgaben für Personalisierung weisen auch die stärkste Personalisierungskultur auf – eine Kultur, die von der Unternehmensführung vorangetrieben wird und die grundlegend für die Werte des Unternehmens ist.

Die Erfolge der heutigen Führungskräfte kommen trotz der anhaltenden Lücken in den Fähigkeiten und Fertigkeiten, mit denen alle Unternehmen konfrontiert sind. Nach der Studie von Deloitte haben Unternehmen aller Reifegrade und Branchen mit denselben Talentproblemen zu kämpfen – vor allem mit einem Mangel an Fachkräften in den Bereichen KI, Advanced Analytics und Visualisierung, Softwareentwicklung und Produktion personalisierter Inhalte. Mehr als ein Drittel der Unternehmen meldet Lücken in mindestens einer dieser Bereiche. Insgesamt geben drei von vier Unternehmen an, dass sie nicht über die gesamte Bandbreite an internen Talenten verfügen, die für eine effektive Personalisierung von Kundenerlebnissen in großem Umfang erforderlich sind.

Auch die Zugänglichkeit von Daten und die Handlungsfähigkeit sind für die meisten Unternehmen eine Herausforderung. Wenn Daten einen Tag lang oder länger nicht aktualisiert werden, ist eine Personalisierung in Echtzeit praktisch unmöglich. Wir haben alle schon einmaln die Erfahrung gemacht etwas online zu kaufen und dann Anzeigen für das gekaufte Produkt vorgesetzt zu bekommen. Erfahrungen die nicht mit den Bedürfnissen, Vorlieben und dem Kontext eines Kunden übereinstimmen, werden wahrscheinlich eher Vertrauen und Loyalität zerstören als aufbauen.

 

Fazit

Führende Unternehmen lassen sich von diesen Herausforderungen nicht aufhalten. Sie zähmen die Komplexität durch eine intelligente Strategie, konzentrierte Anstrengungen und gezielte Ausgaben. Sie fokussieren sich auf die Erfahrungen, auf die es ankommt. Und sie ernten damit große Erfolge! Möchtest du mehr zu diesem Thema erfahren? Dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

 

Gartner®, eines der weltweit führenden Unternehmen für Informationstechnologie und Beratung, hat Deloitte in seinem Bericht vom Juli 2022 mit dem Titel “Gartner Magic Quadrant für Public Cloud IT-Transformation Services” als Leader mit der höchsten Umsetzungsfähigkeit und der größten Vollständigkeit der Vision positioniert.

IT-Transformation Services

Der Bericht bietet eine detailliertere Sicht auf die Anbieter, die über die Kernstärken hinausgeht, und gibt Hinweise auf die relative Position die Beschaffungsverantwortliche bei der Bewertung von Anbietern für Public-Cloud-IT-Projekte berücksichtigen müssen. In der Analyse wurden die Fähigkeiten von Deloitte mit den höchsten Punktzahlen in den Anwendungsfällen anerkannt: Agile Migration, Enabling, Monitoring und Optimierung sowie Wissensaustausch.

Wir fühlen uns ermutigt durch das Vertrauen, welches unsere KundInnen in die Fähigkeit von Deloitte setzen, ihre Cloud-Transformationen zu gestalten und zu leiten, und durch die Fähigkeit unserer Expertise schnell bedeutende Auswirkungen zu erzielen. Wir sind begeistert, dass Gartner unser Unternehmen erneut ausgezeichnet hat. Darüber hinaus sind wir stolz auf die Fähigkeit, die Cloud als Kraftmultiplikator für unsere KundInnen zu nutzen.

Deloitte wurde im Jahr 2021 zum zweiten Mal in Folge in diesem Bericht als Leader ausgezeichnet. Wir wurden auch als Leader im Gartner Magic Quadrant for Public Cloud Infrastructure Professional and Managed Services, Worldwide im Jahr 2020 und 2019 positioniert. Wir sind der Meinung, dass dies auf unseren kundenorientierten Ansatz und integrierten Cloud-Angebote zurückzuführen ist die Geschäftslösungen der KundInnen verbessern indem sie Plattformen zur Optimierung und Beschleunigung der Wertschöpfungszeit als Hauptunterscheidungsmerkmal nutzen.

Weiterhin werden wir unsere KundInnen bei ihren digitalen Transformationsstrategien begleiten um Innovationen freizusetzen sowie in Cloud-, moderne Engineering-, und Delivery-Technologien der nächsten Generation investieren, um unseren Kundinnen zu helfen in der digitalen Wirtschaft erfolgreich zu sein.  Deloitte‘s weitreichende Fähigkeiten auf globaler Ebene, verkörpern unsere kollaborative, kundenorientierte Mentalität und, spiegeln sich in unserer Positionierung in dieser Analyse wider. In den letzten drei Jahren hat Deloitte die Größe seiner Cloud-Praxis weltweit verdreifacht und zahlreiche Übernahmen von Software- und Produktentwicklungsunternehmen auf der ganzen Welt getätigt.

Solltest du im Hinblick auf diese Thematik weitere Informationen benötigen oder siehst du in deinem Unternehmen Potential für Transformation? Kontaktiere uns gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch!

Eine aktuelle Studie von Monitor Deloitte zeigt, was Unternehmen tun müssen, um ihre Konkurrenten bei der Erschaffung und Erhaltung von Werten zu übertrumpfen, insbesondere in Krisenzeiten.

Um Unternehmen zu helfen in einem überfüllten, und sich kontinuierlich verändernden Markt zu wachsen, müssen sich CFOs darauf konzentrieren die Anpassungsfähigkeit der Betriebsmodelle des Unternehmens zu messen und zu verbessern. Ziel ist es die einzigartige Strategie der Positionierung beizubehalten und die langfristige Leistung zu verbessern. Finanzverantwortliche von heute sehen sich mit einem Umfeld konfrontiert, in dem die Geschwindigkeit und Komplexität des Wandels sie zwingen, Entscheidungen in kürzester Zeit zu treffen. Gekennzeichnet durch eine hohe Wandlungs- und Wertschöpfungs- und Erhaltungsfähigkeit müssen Unternehmen, schneller und günstiger auf technologische, soziale und geopolitische Veränderung reagieren und gleichzeitig ihre langfristigen strategischen Ziele erreichen.

Um ein exponentielles Unternehmen zu werden oder zu bleiben, sollten Organisationen fünf entscheidende Schritte durchführen, die jeweils Diagnostik, Organisationsgestaltung und Führung umfassen. Für Organisationen, die bereits als exponentielle Unternehmen agieren, können diese Schritte einen Einblick in den aktuellen Zustand geben, Möglichkeiten für lohnende Kalibrierungen aufzeigen, neue Leistungsindikatoren inspirieren und schließlich den Fokus und die Richtung für CFOs und andere Führungskräfte festlegen. Bei Unternehmen mit Entwicklungsrückständen können diese Schritte bedeutendere Lücken in der Strategie, im Betrieb und im Investitionsportfolio des Unternehmens aufdecken. Wenn diese geschlossen werden können sie erhebliche Wettbewerbsvorteile und finanzielle Erträge bringen. Die Messung der Lücken hilft den Führungskräften bei der Gestaltung und Abfolge der erforderlichen Umstrukturierungen.

 

Entwicklung einer weitsichtigen Strategie

Da das Geschäftsumfeld volatiler und unsicherer geworden ist, haben viele Unternehmen ihre strategische Planung auf kurzfristig und taktisch verlagert. Es wird fälschlicherweise geglaubt, dass dadurch agiler gehandelt werden kann. In Wirklichkeit aber, müssen Unternehmensstrategien längerfristig, umfassender und äußerst stabil sein – sie müssen Veränderungen standhalten und einen konsistenten Rahmen für die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen bieten. Eine starke, langfristige strategische Vision, insbesondere in Kombination mit klaren quantitativen Zielen und Zeitplänen, bringt Klarheit für die wichtigsten Stakeholder eines Unternehmens wie Führungskräfte, Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Investoren. Dieser klare Präsenz fördert eine größere Unterstützung bei schwierigen Entscheidungen in Bezug auf Unternehmensvermögen, Investitionen und Prioritäten.

Die Fähigkeit zur Veränderung – bestehend aus dem Betriebsmodell und der Führung, ermöglichen es dem Unternehmen, sich schnell und flexibel anzupassen. Wie ein Unternehmen seine Gewinnmöglichkeiten positioniert, liefert und monetarisiert ist die wichtigste Eigenschaft die vorhanden sein muss um langfristige Visionen und Ziele zu erreichen.

Der erste Schritt auf dem Weg zu einem exponentiellen Unternehmen bestätigt den strategischen Nordstern eines Unternehmens; der zweite zielt darauf ab, die Veränderungsfähigkeit zu maximieren. Im Folgenden werden die ersten beiden der fünf Schritte beschrieben:

 

1. Festlegen des strategischen Nordsterns

Klare, überzeugende und differenzierte langfristige Strategie und Ziele bestimmen den Wert in Indexunternehmen vorangig. Unsere Analyse ergab, dass zwischen 2015 und 2020 Unternehmen, die Geschäftsberichte und – strategie mit einem Zeithorizont von mindestens 10 Jahren veröffentlichten, im Durchschnitt 13% höhere Bewertungen erzielten als Unternehmen, die dies nicht taten. Durch die enge Zusammenarbeit des Führungsteams kann der strategische Nordstern erstellt und aktiviert werden. Während jedes Mitglied der Geschäftsleitung eine Vision zum Ausdruck bringen kann, muss die kollektive Gruppe die Beziehungen zu den Stakeholdern pflegen, einzigartiges geistiges Eigentum identifizieren und kultivieren und ein breites Spektrum an Perspektiven bei der Entscheidungsfindung und Unternehmensführung sicherstellen. Für Führungskräfte im Finanzbereich ist die Szenarioplanung ein entscheidendes Element dieser Übung, da sie sicherstellt, dass die verschiedenen Komponenten der Fähigkeit eines Unternehmens, zu gewinnen – von der Erfüllung eines bestimmten Zwecks bis hin zum Dienst an einer Vielzahl von Stakeholdern – in so vielen zukünftigen Betriebsumgebungen wie möglich berücksichtigt werden.

 

2. Bewerte die Fähigkeit des Unternehmens, sich zu verändern.

Unternehmen, die sich durch Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Stabilität auszeichnen, können besser als ihre Konkurrenten opportunistisch auf Veränderungen und Krisen reagieren. Unternehmen mit einer hohen Veränderungsfähigkeit erzielen durchweg bessere finanzielle Ergebnisse und Bewertungen als andere Unternehmen in ihrer Branche. Hervorragende Veränderungsfähigkeiten ermöglichen es exponentiellen Unternehmen, sich unter schwierigen Betriebsbedingungen günstig anzupassen und dadurch ihre Fähigkeit zu erhalten, zu gewinnen und Werte für Stakeholder zu schaffen. Dies ist jedoch nur möglich wenn zwei Maßnahmen gegeben sind: die Bewertung der aktuellen Veränderungsfähigkeit des Unternehmens im Vergleich zu Branchenführern und modernsten Praktiken, sowie die Identifizierung konkreter Verbesserungen der Strategie, die messbar dazu beitragen können etwaige Lücken im Betriebsmodell des Unternehmens zu schließen. Die Auseinandersetzung mit der Veränderungsfähigkeit hilft dabei eine schärfere, engere Gruppe von Veränderungsinitiativen zu formulieren, die von der Unternehmensleitung beeinflusst und gemessen werden können um den Umfang der gesamten Unternehmenstransformation zu bestimmen.

 

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Stärkung des Kerns

Die verbleibenden drei Schritte zielen darauf ab, nicht nur die Fähigkeit des Unternehmens erfolgreich zu sein oder die Fähigkeit zum Wandel zu verbessern, sondern auch die Verbindungen zwischen diesen beiden Merkmalen zu stärken:

 

3. Umgestaltung des Betriebsmodells

Eine der schwierigsten Aufgaben beim Aufbau eines exponentiellen Unternehmens ist die Entwicklung eines modularen, flexiblen Betriebsmodells. Ein Betriebsmodell mit diesen Qualitäten schafft ein wichtiges Bindeglied zwischen der Fähigkeit zu gewinnen und der Fähigkeit zur Veränderung. Dieses Partner-Ökosystem kann andere Unternehmen in der Wertschöpfungskette oder branchenführende spezialisierte Lieferanten umfassen, die Unternehmen erhebliche Möglichkeiten bieten, ihre Geschäftsmodelle zu optimieren und durch marktführende Fähigkeiten umzusetzen. Ein flexibles Betriebsmodell ermöglicht dem Unternehmen seine Wettbewerbsvorteile auf verschiedene Weise zu nutzen und weiter auszubauen. Zusätzlich ermöglicht es neue Fähigkeiten wie zum Beispiel Talente zu fördern, Prozesse mit Hilfe von Technologien zu verbessern und Stakeholder nahtlos zu integrieren und problemlos mit Partnern aus dem Ökosystem zusammenzuarbeiten, wenn diese im Laufe der Zeit auftauchen.

 

4. Optimierung der Strategiefähigkeit

Exponentielle Unternehmen verlassen sich auf eine starke strategische Fähigkeit, die sich darauf konzentriert die Fähigkeit zur Veränderung mit der Fähigkeit zum Gewinn zu kombinieren. In einigen Unternehmen konzentrieren sich die Führungskräfte hauptsächlich auf drei- bis fünfjährige Planungszyklen oder regelmäßige Budget- und Geschäftsüberprüfungen. Solche Übungen können nützlich sein, um die kurzfristigen Finanzkennzahlen eines Unternehmens zu optimieren, aber sie reichen möglicherweise nicht aus, um ein Unternehmen bewusst zu gestalten und zu steuern, was notwendig ist, um die Fähigkeit eines Unternehmens, zu gewinnen oder sich zu verändern. Stattdessen konzentrieren sich exponentielle Unternehmen auf eine “Always on”-Strategie und Transformationsfähigkeit, die mehrere Ebenen umfasst – mindestens zwei mehr als eine prototypische Optimierungsübung. Exponentielle Unternehmen betrachten Strategie auch nicht als einen fortlaufenden zyklischen Prozess. Führende Unternehmen entwickeln ihre strategische Funktion so, dass sie agiler, skalierbarer und stabiler ist und ihnen eine Reihe strategischer Optionen zur Verfügung steht, um unabhängig von den Zukunftsszenarien erfolgreich zu sein.

 

5. Das Unternehmen vorantreiben

Die Lösung komplexer und mehrdeutiger Geschäftsprobleme erfordert von CFOs und anderen Führungskräften schwierige Entscheidungen zu treffen, eine Vision der Strategie zu definieren und diese zu kommunizieren. Sie leitet und inspiriert in jedem Betriebsumfeld erfolgreich zu sein. Zusätzlich musst man bereit sein funktionsübergreifende Arbeit zu fördern und Menschen mit unterschiedlichen Fachkenntnissen zur Zusammenarbeit zu ermutigen. Dies ist besonders von Vorteil, da dadurch neue Marktangebote, Fähigkeiten und Geschäftsbereiche schneller innoviert, iteriert und skaliert werden können.

 

Fazit

Klare, überzeugende und differenzierte langfristige Ziele sind in exponentiellen Unternehmen wertbestimmend. Der/die CFO eines exponentiell wachsenden Unternehmens muss sicherstellen, dass das Unternehmen kontinuierlich Ressourcen für Bereiche lenkt, die den Wettbewerbswert des Unternehmens steigern. Andernfalls laufen Unternehmen Gefahr von flüchtigen Trends mitgerissen zu werden. Solche Unternehmen neigen dazu den Fokus zu verlieren, und ihre Fähigkeit, zu gewinnen und sich zu verändern, leidet darunter. Ohne diese Fähigkeiten ist kein Wettbewerbsvorteil auf Dauer sicher.

Möchtest du mehr über diese Thematik wissen oder mehr Tipps zur erfolgreichen Unternehmensstrategie bekommen? Dann melde dich gerne bei uns für ein kostenloses Beratungsgespräch!

Für Unternehmen, die heute tätig sind, (und hoffen, auch morgen noch zu überleben), steht Nachhaltigkeit ganz oben auf dem Radarschirm. 

 

Die Kunden fordern sie. 

Die Regierungen fordern sie. 

Stakeholder versuchen, mitzuhalten. 

 

Es stimmt, dass das Erreichen von Nachhaltigkeit eine ganz neue Herausforderung für die Hersteller darstellt. Aber es bietet auch große Chancen. Unternehmen, die bereit sind, sich auf diesen Weg einzulassen, stellen fest, dass Nachhaltigkeit nicht nur wirtschaftlich sinnvoll ist, sondern auch ein natürliches Ergebnis der Optimierung darstellt. Das heißt, wenn du bereits Effizienzsteigerungen findest und umsetzt, wird dein Unternehmen höchstwahrscheinlich auch nachhaltiger.  

Im geschäftlichen Kontext bedeutet Nachhaltigkeit, dass du so handelst, dass deine Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich sind, sei es durch die Verringerung der Emissionen deiner Anlagen und Fahrzeuge, durch den Einsatz von weniger Material bei der Herstellung und Verpackung deiner Produkte oder durch die Senkung des Kraftstoff- und Stromverbrauchs deines Unternehmens. Unternehmen können die Grundsätze der Nachhaltigkeit nutzen, um die Gesellschaft auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft zu unterstützen, in der Materialien und Ressourcen wiederverwendet werrden, anstatt sie aus dem Boden zu holen. Dies mag wie ein unerreichbares Ziel erscheinen, doch die Annäherung an dieses Ziel hat inzwischen hohe Priorität und ist eines der dringlichsten Gespräche, die auf Führungsebene weltweit geführt werden.   

 

Nachhaltigkeit ist die neue KPI  

Nachhaltigkeit ist ein Maßstab, nach dem alle Unternehmen in Zukunft bewertet werden. Partner, Lieferanten und Investoren betrachten Nachhaltigkeitsberichte, wie sie es früher mit den Gewinnberichten getan haben. Gleichzeitig führen Regierungen neue umweltorientierte Vorschriften ein, die die Umweltleistung der Hersteller ins Rampenlicht rücken. Und die VerbraucherInnen berücksichtigen das Nachhaltigkeitsniveau der Marken bei ihren Kaufentscheidungen, wodurch Druck entsteht, der sich durch die gesamte Wertschöpfungskette zieht. Ganz einfach: Unternehmen, die der Nachhaltigkeit keine Priorität einräumen, sind dabei, ins Hintertreffen zu geraten. Sie müssen ständig neue Vorschriften einhalten und verlieren gleichzeitig Aufträge an umweltfreundlichere Wettbewerber. 

  

Gut für den Planeten, noch besser für das Geschäft 

Nachhaltigkeit gibt Unternehmen die Möglichkeit, Innovationen zu entwickeln. Ob es sich um neue Methoden des Produktdesigns, innovative Fertigungstechniken oder effizientere Wege handelt, Dinge von A nach B zu bringen – das Streben nach nachhaltigen Prozessen spornt Unternehmen an, ihre Abläufe zu verbessern und wettbewerbsfähiger zu werden.  Nehmen wir zum Beispiel einen Konsumgüterhersteller, dessen Produkte durch überflüssige Verpackungen belastet sind. Durch den Einsatz von fortschrittlichem Design und 3D-Druck zur Herstellung einer komplizierteren, kleineren Schachtel kann dieser Hersteller weniger Verpackungsmaterial verwenden – und damit auch weniger Geld ausgeben. Das Produktgewicht wird reduziert, was wiederum die Transportkosten senkt. Der Hersteller kann es sich nun leisten, die Preise zu senken, wodurch seine Produkte für die VerbraucherInnen attraktiver werden. Eine Verringerung des CO2-Fußabdrucks bedeutet eine Reduzierung des Abfalls. Dies erfordert eine erneute Konzentration auf die Effizienz. Denke an ein Unternehmen, das seinen Außendienst optimieren und die Anzahl der Fahrten eines Lkw aus dem Depot reduzieren möchte. Die Transparenz deiner Prozesse spielt dabei eine große Rolle, die durch die Digitalisierung ermöglicht wird.  

Die alte Herausforderung bei der Inventur bestand darin, dass man keine gute Vorstellung davon hatte, wann jemand etwas brauchen würde. Also hatte man es immer im Regal stehen. Durch die Digitalisierung der Abläufe können die Hersteller jedoch ein viel klareres Bild davon gewinnen, wer was in welchem Zeitraum benötigt, und zwar über die gesamte Lieferkette hinweg. Dadurch verringert sich die Notwendigkeit, Vorräte anzulegen.  

Es gibt eine Korrelation zwischen Nachhaltigkeit und Gewinnspanne. Nehmen wir zum Beispiel einen Kunststoffverarbeiter, der PVC-Fensterprofile für den Verbrauchermarkt herstellt. Der Preis des Harzes für diese Profile, das von Chemieunternehmen geliefert wird, ist im Laufe der Jahre stetig gestiegen. Wenn dieser Kunststoffverarbeiter jedoch ein Ökosystem einrichten kann, so dass bei jedem Abriss eines Gebäudes die vorhandenen PVC-Profile entnommen, zerkleinert und recycelt werden können, dann verringert sich die Notwendigkeit, für teures neues Harz zu bezahlen, erheblich, was zu einer entsprechenden Verbesserung der Gewinnspannen führt.  

Neben Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen ist es auch wichtig, als umweltfreundlich angesehen zu werden. Wenn du eine gute Nachhaltigkeitsbotschaft hast, wirkt sich dies positiv auf die Wahrnehmung deiner Marke durch die VerbraucherInnen aus und kann sogar neue KundInnen dazu anregen, deine Marke zu testen. Es gibt auch eine Auswirkung auf deine Mitarbeiter. Du kannst nicht nur effizienter arbeiten, sondern auch stolzer darauf sein, wo sie beschäftigt sind. In Anbetracht der jüngsten Verlagerung zur Hybridarbeit stellt die Nachhaltigkeit eine ganz neue Möglichkeit für Unternehmen dar, ihre Mitarbeiter zufrieden zu stellen. Es liegt auf der Hand, dass Nachhaltigkeit in vielerlei Hinsicht wertschöpfend ist, daher ist es nicht verwunderlich, dass sie die treibende Kraft hinter mehreren großen Trends ist. 

 

Nachhaltigkeit

 

Mache dich bereit für eine völlig neue Umgebung 

Eine der vielleicht bedeutendsten Veränderungen, die sich in allen Branchen vollzieht, ist der Übergang zur Sensorisierung der Abläufe und Nutzung des Internets der Dinge (IoT) als Mittel zur genaueren Verfolgung der Aktivitäten und zur Erstellung eines klareren Bildes der Emissionen. Wenn du jemanden nach seinem CO2-Fußabdruck fragen würdest, haben viele Unternehmen eine Vorstellung davon. Aber wären sie in der Lage, dir zu sagen, welche spezifische Aktivität die meisten Emissionen verursacht? Oder wo sie anfangen sollten, wenn sie die Emissionen reduzieren wollen? Die Möglichkeit, Vorgänge im Detail zu verfolgen, gibt Unternehmen die Möglichkeit, diese Fragen zu beantworten. Bei einem genauen Bild der Auswirkungen kann ein Unternehmen bestimmte Aktivitäten besser identifizieren und gezielt verbessern. Das Bestreben, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, veranlasst viele Unternehmen dazu, eine Verlagerung ihrer Produktion ins Ausland oder ins nahe Ausland zu erwägen.  

Schließlich verursacht die Anlieferung von Produkten mit der Bahn aus einem benachbarten Ort viel weniger Umweltverschmutzung als die Anlieferung desselben Produkts aus Übersee per Schiff.  Wenn man die Beschaffung und die Lieferkette lokalisieren kann, dann ist das eine große Hilfe, um das Ziel der Nachhaltigkeit zu erreichen. Der Transportsektor ist in der Tat ein offensichtlicher Ansatzpunkt, wenn es um die Reduzierung von Emissionen geht. Die Elektrifizierung verändert die Autoindustrie grundlegend. In zwanzig oder 30 Jahren werden die meisten Autos elektrisch sein. Die großen Öl- und Gaskonzerne schalten einen Gang zurück und steigen in den Bereich der erneuerbaren Energien ein. Denn bald wird man nicht mehr Gas, sondern Strom pumpen. Die Bau- und Bergbauindustrie nutzt bereits elektrische und autonome Fahrzeuge, um Emissionen zu reduzieren.  

Doch auch wenn der Elektrizität die Zukunft gehört, sind Verbrennungsmotoren immer noch die Gegenwart, und auch hier findet ein Wandel statt. Als Beispiel kann man an dieser Stelle einen skandinavischen Öl- und Gasriesen nennen, der viel in das Recycling von Chemikalien investiert hat. Dies hat es dem Unternehmen ermöglicht, nachhaltige Flugkraftstoffe zu produzieren. Mit anderen Worten: Flugzeugtreibstoff, der aus Abfallströmen und nicht aus einer Raffinerie hergestellt wird. Die Dynamik geht eindeutig in eine nachhaltige Richtung. 

 

Es ist an der Zeit, Gas zu geben (im übertragenen Sinne) 

Für Unternehmen, die sich fragen, wie sie ihre eigene Nachhaltigkeitsreise beginnen sollen, beginnt alles mit Verständnis. Der einfachste Weg, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, ist, weniger zu verbrauchen. Unternehmen sollen die Digitalisierung zu beschleunigen, um einen besseren Einblick in ihre Prozesse, Anlagen und Logistik zu erhalten. Von dort aus können Unternehmen damit beginnen, die von jeder Quelle in ihrer Produktionsumgebung verursachten Emissionen zu dokumentieren und Bereiche identifizieren in denen der Energieverbrauch gesenkt oder verschwenderische Muster aktualisiert werden können. Basierend darauf sollten Benchmarks erstellt werden, anhand derer der Fortschritt aufgezeigt werden kann. Ebenso wichtig ist es für Unternehmen, ihre Zulieferer zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Umweltleistung übereinstimmt. Es geht auch darum, anders zu konsumieren. Wenn man Produkte konsumiert, die nachhaltiger und kreislauforientierter sind, schließt man den Kreislauf. Natürlich ist es eine Sache, Daten zu sammeln. Eine ganz andere ist es, daraus verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen.  

 

Nachhaltig ist gleich lean 

Eine Möglichkeit, Transparenz und Effizienz zu erreichen, ist es eine Software für das Messen der Schritte in der Wertschöpfungskette einzuführen.  Cloud4M von Deloitte und Salesforce zum Beispiel, wurde entwickelt, um die digitale Verfolgung von Fertigungsprozessen zu erleichtern. Damit können Unternehmen unter anderem Analysen zum Anlagenbetrieb, zur Material- und Fahrzeugnutzung, zu zurückgelegten Kilometern oder zum Betriebszustand von Anlagen erfassen. Net Zero Cloud, ein Element von Cloud4M, wurde sogar speziell dafür entwickelt, den CO2-Fußabdruck bei der Lieferung von Produkten an Kunden zu erfassen. 

Der Vorteil einer CRM-Lösung wie Cloud4M besteht darin, dass Führungskräfte die Auswirkungen ihrer gesamten Geschäftstätigkeit sehen können.  So können sie Emissionen nachverfolgen und bestimmte Aktivitäten gezielt reduzieren, die Routenplanung und die Reihenfolge der Serviceanrufe optimieren, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen besser verwalten und die Ausfallzeiten von Anlagen minimieren – Aktivitäten, die sich spürbar positiv auf die Nachhaltigkeit eines Unternehmens auswirken, und die mit manuellen Tabellenkalkulationen nur schwer zu erreichen sind.

Natürlich sieht der Erfolg in Sachen Nachhaltigkeit für jedes Unternehmen anders aus. Entscheidend ist jedoch, dass du jetzt damit beginnst, zu definieren, was “gut” für dein Unternehmen ist, und dich jedes Jahr um Verbesserungen bemühst. Schließlich solltest du bedenken, dass Nachhaltigkeit das natürliche Ergebnis von Best Practices wie Digitalisierung, Prozessoptimierung und Effizienz sein kann. Denn, je „schlanker“ dein Betrieb ist, desto nachhaltiger wird dein Unternehmen sein. Solltest du im Hinblick auf diese Thematik weitere Informationen benötigen, lese unserer Interview mit unserem Deloitte Nachhaltigkeitsexperten – Alexander Kainer oder kontaktiere uns gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch!

Der Klimawandel betrifft und bedroht uns alle. Immer häufiger steht die Bekämpfung des Klimawandels ganz oben auf der Tagesordnung, egal ob bei Ländern, Unternehmen oder Einzelpersonen. Ein Weg, mit dem auch Unternehmen einen positiven Impact haben können ist das Erreichen von Net Zero. Was Net Zero überhaupt bedeutet und wie auch euer Unternehmen Klimaziele setzen und tracken kann erfährst du hier.

 

Die Grundlagen des Klimawandels

CO₂ ist das zentrale Treibhausgas, das durch menschliche Aktivitäten freigesetzt wird, weshalb CO₂-Emissionen oft synonym für Treibhausgasemissionen verwendet wird. Die Zunahme der vom Menschen verursachten Emissionen, insbesondere durch die exponentiell steigende Verbrennung fossiler Brennstoffe für Strom, Wärme und Verkehr hat die Menge der Treibhausgase in der Atmosphäre rasch ansteigen lassen. Dies hat dazu geführt, dass mehr Sonnenenergie zurückgehalten wird und die globale Erwärmung exponentiell ansteigt. Die durchschnittliche globale Oberflächentemperatur war im Jahr 2021 nach unabhängigen Analysen der NASA und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) ebenso wie 2018 das sechstwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Insgesamt waren die letzten acht Jahre die wärmsten seit Beginn der modernen Aufzeichnungen im Jahr 1880.

 

 

Um die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise zu vermeiden, ist es nach Ansicht von Wissenschaftler*innen notwendig, den Temperaturanstieg auf zumindest 1,5 °C im Vergleich zu den vorindustriellen Durchschnittstemperaturen zu begrenzen. Um die globale Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen, müssen Unternehmen so schnell wie möglich und deutlich vor 2050 Net Zero erreichen.

 

Net Zero – was ist damit eigentlich gemeint?

Vereinfacht ausgedrückt, bezieht sich Net Zero auf die Balance zwischen der Menge der erzeugten Treibhausgase und der Menge, die aus der Atmosphäre entfernt wird. Wir erreichen Net Zero wenn die Menge die wir verursachen nicht größer ist als die Menge die wir entfernen. Dieser Zustand würde bedeuten, dass die von uns Menschen verursachte globale Erwärmung ausgebremst wird. Es gilt also die Treibhausgasemissionen

  • zu reduzieren, die wir durch Aktivitäten wie Industrieprozesse, Stromerzeugung (man berücksichtige hier auch die Verwendung von Energie, wie beispielsweise für Datencenter oder Offices, welche es zu reduzieren bzw. durch erneuerbare Energieressourcen auszutauschen gilt), Verkehr und intensive Landwirtschaft in die Atmosphäre abgeben und/oder
  • sicherzustellen, dass die laufenden Emissionen durch den Abbau von Treibhausgasen ausgeglichen werden.

 

Carbon Accounting mit der Net Zero Cloud

Um Handlungen zur Erreichung von Klimaneutralität setzen zu können, gilt es erstmals ein akkurates und zuverlässiges Berichtswesen, über sogenanntes Carbon Accounting aufzubauen. Zumeist wird der CO₂-Fußabdruck noch manuell mithilfe von Tabellenkalkulationen berechnet, wichtige Daten bleiben aber oft isoliert oder werden einfach nicht erfasst. Die größten Herausforderungen im Carbon Accounting sind:

  • Kein Single Point of Truth
  • Zeitaufwendige und manuelle Datenerfassung
  • Schwache Datenzuverlässigkeit aufgrund der zahlreichen Berechnungen, welche die Daten für jede Emissionskategorie durchlaufen

Durch steigende Erwartungen von allen möglichen Stakeholdern wie Investor*innen, Konsument*innen und aufkommende behördliche Regularien erhöht sich der Druck auf Unternehmen, sich klimabewusst zu handeln und Schritte in Richtung Net Zero zu setzen. Die Salesforce Net Zero Cloud unterstützt Unternehmen bei der Erreichung der Net Zero-Ziele, indem sie umfassende Features bietet, die für das Carbon Accounting erforderlich sind:

  • Durchbrechung von Datensilos durch eine einzige, zentrale Informationsquelle
  • Sammlung, Analyse und Verstehen von Daten über den gesamten CO₂-Fußabdruck deines Unternehmens
  • Unterstützung bei der Bewertung der Umweltauswirkungen deines Unternehmens mit umfangreichen Datenvisualisierungen und vorgefertigten Tableau CRM Dashboards
  • Nutzung von Referenzdatensätzen von Umweltschutzorganisationen, des Weltklimarats IPCC und anderer Organisationen mit Emissionsfaktoren zur korrekten Ermittlung der CO₂-Bilanz
  • Ermöglicht es Unternehmen, Klimaschutzverpflichtungen zu erstellen und wissenschaftlich fundierte Ziele festzulegen
  • Unterstützt Unternehmen bei der Vorhersage von Emissionen nach Aktivitätsart für und ermöglicht es, Ziele anhand der prognostizierten Daten zu verfolgen
  • Hilft Beschaffungsdaten für die Schätzung von Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette einfach einzubeziehen und wandelt Ausgabendaten in Emissionsschätzungen um
  • Verfolgt die Nachhaltigkeitsverpflichtungen und Emissionen von Lieferanten mit Hilfe von Scorecards, um Lieferanten, deren Ziele nicht mit den eigenen Nachhaltigkeitsverpflichtungen übereinstimmen leicht zu identifizieren
  • Unterstützt Organisationen bei der Einbeziehung von Abfallmanagementdaten zur Schätzung von Emissionen durch Abfälle, die während des Betriebs und bei der Entsorgung von Produkten am Ende ihrer Lebensdauer entstehen

net zero cloud

 

Wie dein Unternehmen jetzt handeln kann

Ein gutes und zuverlässiges Carbon Accounting hilft dir dabei, die Emissionen deines Unternehmens zu verfolgen, verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen und durch ableitbare Handlungen in der Zukunft Net Zero zu erreichen. First Mover Unternehmen können frühzeitig eine hohe Glaubwürdigkeit gegenüber Stakeholdern erreichen, insbesondere dann, wenn das Nachhaltigkeitsbewusstein transparent, ehrlich und über Standard-Regularien hinaus geht. Beispielsweise ist der IT-Sektor derzeit für etwa 7 % des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich. Alle modernen Unternehmen in allen Branchen verbrauchen natürliche Ressourcen, sei es das Wasser aus unseren Wasserhähnen oder der Strom, der Datencenter und Computer mit Energie versorgt und das Licht am Leuchten hält.

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du mit der Salesforce Net Zero Cloud den COAbdruck deines Unternehmens messen und basierend darauf Handlungsempfehlungen ableiten kannst? Dann kontaktiere uns für ein kostenloses Beratungsgespräch.

In diesen doch sehr ungewissen Zeiten, lässt sich eine Sache sicher sagen: Unternehmen –  über jede Branche hinweg – beginnen Strukturen und Prozesse zu überdenken! Aber welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation auf die Entwicklung und den Umgang mit Technologie?

Es ist offensichtlich, dass jede Branche vor der Herausforderung steht sich schnell an diese veränderten Umstände anzupassen. Der Treiber, von online Bestellsystemen hinzu Videotelefonie, ist ganz klar Technologie. Aber Technologie alleine reicht nicht aus! Um sich wahrhaftig in ein digital gut aufgestelltes Unternehmen zu entwickeln, müssen Unternehmen ein agiles Zusammenspiel von Organisation, Mitarbeitern und Systemen haben. Sie müssen zudem in der Lage sein, Veränderungen leicht zu tragen, sich rasch an Neues anzupassen und Unvorhergesehenes gut zu managen.

Hier sind ein paar Beispiele, wie neue Technologie den entscheidenden Unterschied machen kann:

In einer sich stets verändernden Welt agil bleiben

Bis jetzt haben sich die Zeiten aufgrund technologischer Innovationen schnell verändert. Das wird nun zusätzlich beschleunigt durch das Bedürfnis nach neuen Dienstleistungen, Lösungen und Möglichkeiten Unternehmen zu führen, wenn persönliche Kontakte eingeschränkt sind.

In Zusammenarbeit mit einigen der weltbekanntesten „Scenario-Thinkers“ haben Deloitte und Salesforce mögliche Szenarien entwickelt, wie die Welt in den nächsten 3 bis 5 Jahren, im Hinblick auf die sozialen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Pandemie, ausschauen könnte. Vier Szenarien zeigen wie wir aus dieser Krise hervorgehen könnten – und was man braucht, um in diesem veränderten Umfeld erfolgreich zu sein.

Technologie für Gesundheitspersonal und –organisationen

Nationale Gesundheitsbehörden, medizinisches Personal und Organisationen arbeiten hart daran, die Verbreitung des Virus einzudämmen und ein überlastetes Gesundheitssystem weiterhin zu vermeiden. In diesen beispiellosen Zeiten steht man vor der Herausforderung für alle Patienten die bestmöglichen Behandlungen zu gewährleisten. Menschen mit COVID-19 müssen identifiziert werden, jene mit Symptomen genauso wie ohne, um entsprechend handeln zu können. Ebenso brauchen Leute von zu Hause akkurate Information, wie man sich auf das Virus testen lassen kann, wann Selbstquarantäne zu befolgen ist und welche weiteren Optionen zur Verfügung stehen.

Gemeinsam mit Salesforce hat Deloitte einen Accelerator designt, um remote Administration, Überwachung und Patienten Management zu unterstützen. Der ConvergeHealth Connect for Crisis Response wurde gebaut. In Verwendung der Salesforce Health Cloud beinhaltet er ein innovatives KI-basiertes Triage Tool und klinische Vorhersage-Technologie von Diagnostic Robotics.

Digital Commerce Kapazitäten werden zentral für die Retail Industrie

Durch geschlossene Geschäfte während der Lockdown-Vorschriften, sieht man die Notwendigkeit von digitaler Präsenz und online Handel vorallem im B2C Commerce. Gleichermaßen kann aber auch der B2B Commerce während dieser Zeit davon profitieren online direct-to-consumer/company Kanäle zu etablieren, um die traditionellen Verkaufswege zu unterstützen.

Aber wie können Unternehmen das erreichen? Typischerweise bedeutet die Einführung von online Absatzmöglichkeiten und einer ganzheitlichen digitalen Experience einen längeren Prozess. Unternehmen haben dafür jedoch kaum genügend Zeit zur Verfügung, während sie versuchen die Auswirkungen der Pandemie auszubalancieren. Um trotz dieses wirtschaftlichen Abschwunges Wachstum voranzutreiben, haben Salesforce und Deloitte Digital einen Accelerator designt, um Unternehmen zu unterstützen ihre online Commerce Offerings. Mit der Salesforce Commerce Cloud, wird ein Ansatz verwendet, der Zahlungen, Steuern, Versand und Auftragsbearbeitung verknüpft, um ein ganzheitliches Auftragssystem in einem Bruchteil der Zeit aufzustellen. Weiters bietet der Accelerator ein Basis Set für SEO und grundlegendes Analytics, um Unternehmen in der Welt des digitalen Handels zu unterstützen. Darauf kann man in späteren Phasen aufbauen. Mit den Quick Start Packages lassen sich Marketing, Sales und Services binnen kürzester Zeit und dennoch auf einer strategisch nachhaltigen Basis umsetzen und das alles ohne zu viele interne Ressourcen abstellen zu müssen.

Deloitte Digital impulse!

Monatliche Trends aus Marketing, Sales & Service


    Den Weg nach vorne gehen: Erste kleine Schritte und ein strategischer Plan

    Wir sind stolz, dass unser Team schnell daran arbeitet Lösungen zu entwickeln, die Unternehmen in dieser schwierigen und unsicheren Zeit helfen können. Um schnell zu reagieren und Strategien zu verbessern, haben wir uns auf die Agilität unserer Organisation und unserer Technologie verlassen.

    Wir wissen zwar nicht, was morgen kommen könnte, aber wir wissen, dass Veränderungen sicher kommen werden, und wir verfügen über die Tools, die Unternehmen dabei helfen können, sich auch in Zeiten wie diesen Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

    Wir freuen uns auf ein Gespräch!

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